Nazizentrum „O8“ macht dicht – auf zur Jubelkundgebung in Lindenau!

Alles hat ein Ende – nach der NPD im Sächsischen Landtag trifft es nun ihr Parteibüro in Leipzig-Lindenau. Seit den Vormittagsstunden sind Neonazis wie Enrico Böhm und Alexander Kurth in der Odermannstraße 8 zugange und beseitigen den charakteristischen Metallzaun ebenso wie den auf dem Grundstück verlegten Stacheldraht.

Gegenüber der LVZ bestätigte Parteisprecher Jürgen Gansel, der bisher für die NPD im Landtag saß, den Rückzug aus dem, was einmal „Nationales Jugendzentrum“ werden sollte. Als Grund angeführt werden die Kosten sowie „belagerungsartige Zustände“ durch antifaschistische Proteste. Denen wolle man keine „Angriffsfläche“ mehr bieten. Das gilt übrigens auch für Gansel selbst, der nach dem Wahldebakel den Freistaat ganz verlassen will.

Dass die Odermannstraße 8 nicht weiterbetrieben werden soll, stand indes schon vor der Landtagswahl fest, leipzig.antifa.de berichtete darüber zuerst. Demnach läuft der Mietvertrag mit dem Eigentümer zum Ende des Monats aus. Ein adäquates Ersatzobjekt in Leipzig hat die NPD nicht.

Der Auszug verkommt unterdessen zu einem interessanten Stelldichein: Vor Ort behilflich ist zur Stunde unter anderem der Nazi-Althool Riccardo Olaf Sturm.


Kommt heute Abend, 18 Uhr, zur Jubelkundgebung direkt vor der O8.
Fence Off, Beat Down!


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