headergrafik 1headergrafik 2headergrafik 3
 

Was geht ab?!

Politischer Hungerstreik

Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung

200 Tage befand sich Leyla Güven im Hungerstreik, um auf die Lage Abdullah Öcalans aufmerksam zu machen (...) pdf-Text "Politischer Hungerstreik in türkischen Gefängnissen und in Europa"

 


Pressemappe Hausdurchsuchung 05.12.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(...) immerhin fast ein Viertel der Teilnehmenden kamen von verschiedenen Landesämtern für Verfassungsschutz, Innenministerium, verschiedenen LKA und BKA“. Interview mit einem Antifaschisten zum IfD (pdf-download)


links unten Göttingen

Red Stuff für Subkulturen mit Klasse im Roten Buchladen


Interventionistische Linke

Die A.L.I. ist organisiert in der Interventionistischen Linken IL


Antifa Jugend (AJ)

Antifa Jugend Göttingen Logo


Rote Hilfe

Rote Hilfe


 

"Widerstand heißt Leben!"

podiumsdiskussion großansichtFür Frieden, Freiheit, Sozialismus

Über 40 Jahre dauert der Kampf der kurdischen Befreinugsbewegung an. Vor etwas mehr als vier Jahren haben die Volksverteidungseinheiten der YPG und YPJ erfolgreich die Stadt Kobanê verteidigt und den IS zurückgeschlagen. In Nordsyrien haben die Völker unter der Führung der kurdischen Befreiungsbewegung angefangen eine Gesellschaft aufzubauen, die nicht nach kapitalistischer Logik funktioniert, in der sich die Menschen von Ausbeutung und patriarchalen Strukturen befreien. Heute steht die Bewegung vor der Herausforderung, diese Revolution zu verteidigen. Und auch wir stehen in der Verantwortung unseren Beitrag zu ihrer Verteidigung zu leisten.

Am 14.06.2019 folgten rund 50 Menschen unserer Einladung ins APEX zur Podiumsdiskussion "Gemeinsam für die Zukunft kämpfen!" mit FRIDAYS FOR FUTURE Göttingen, MAKE ROJAVA GREEN AGAIN von der Internationalistischen Kommune in Rojava, der ANTIFA JUGEND [AJ] und uns. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung findet ihr hier, Fotos hier.

Hier eine Übersicht über vergangene Aktionen und Veranstaltungen

Kundgebung "Isolation durchbrechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!" | 14.06.2019

Veranstaltung "Widerstand heißt Leben!" | 07.06.2019

Demonstration 16.03.2019 | Fotos | Demonstration 24.03.2018 | Fotos

Für weitere Informationen zur aktuellen Situation in Kurdistan

anfdeutsch.com


Isolation durchbrechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!

Kundgebung am 14.06.2019Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Unter dem Motto "Isolation brechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!" ruft das Göttinger Solidaritäts-Bündnis Rojava am Freitag 14. Juni um 17:30 Uhr zu einer Kundgebung auf.

Mittlerweile haben nach der Empfehlung von Abdullah Öcalan über 7000 solidarische Menschen ihren Hungerstreik beendet. Den Hungerstreikenden ging es darum, ein Ende der Isolation des politischen Repräsentanten Öcalan, der seit über 20 Jahren unter Isolationshaft gefangen gehalten ist, zu erwirken.

Die Beendigung des Hungerstreiks bedeutet nicht das Ende der menschenverachtenden Politik des türkischen Regimes. Erneut konnten wir im letzten Monat miterleben, wie türkische Besatzungstruppen und ihre islamistischen Partner in Efrîn weitere Genozide verüben und Menschen aus ihren Wohngebieten in die Flucht getrieben haben. Imperialistische Mächte, allen voran Bundesrepublik,deutsche Rüstungsfirmen, können an diesen Verbrecher durch Geschäfte mit Waffen und Krieg gut verdienen. Die Bundesregierung schweigt nicht nur zu diesem Verbrecherregime , sondern stärkt der Türkei weiterhin den Rücken und führt die historische Waffenbrüderschaft weiter.

Während die Menschen in Rojava und in der Türkei mit Leib und Leben für ihre Freiheit einstehen und sie gegen den Faschismus verteidigen, werden sie hierzulande mit der Repression der deutschen Justiz konfrontiert, denn ihre Freiheitsbewegung wird kriminalisiert. So wurde beispielsweise im Februar diesen Jahres der „Mezopotamien Verlag“ vom Innenministerium, ohne jegliches juristische Verfahren verboten, weil er kurdische Literatur vertrieb. Ein weiteres Beispiel: Beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg wurde 32 Jornalisten*innen die Akkreditierung entzogen, weil sie irgendwann einen kritischen Artikel über Erdogan verfasst hatten. Angesichts der türkischen Aggression in Kurdistan und der Unterstützung der Bundesrepublik für das Erdoğan-Regime will das Bündnis mit dieser Kundgebung ein Zeichen der Solidarität setzen.

Solidarität gegen die Repression!

Hoch die Internationale Solidarität!

14.06.2019 | 17:30 Uhr | Gänseliesel | Göttingen

 


Gemeinsam für die Zukunft kämpfen!

Podiumsdiskussion am 14.06.2019

Am 14.06.2019 folgten rund 50 Menschen unserer Einladung ins APEX zur Podiumsdiskussion "Gemeinsam für die Zukunft kämpfen!" mit FRIDAYS FOR FUTURE Göttingen, MAKE ROJAVA GREEN AGAIN von der Internationalistischen Kommune in Rojava, der ANTIFA JUGEND [AJ], dem Verband der Studierenden aus Kurdistan YXK und uns.

Nur eine radikale Gesellschaftsveränderung kann die Fahrt Richtung Abgrund noch aufhalten!

Um diese Veränderung in Gang zu setzen, müssen wir gemeinsam dafür kämpfen und die unterschiedlichen sozialen, politischen und kulturellen Kämpfe vereinigen. FRIDAYS FOR FUTURE würden gerade zwar vor allem klimapolitische Themen auf die Straße tragen, die VertreterInnen für FFF auf dem Podium sagten aber ganz deutlich, dass der Kapitalismus als Verursacher der Klimakrise benannt und angegangen werden muss.

Unser Genosse der ANTIFASCHISTISCHEN LINKE INTERNATIONAL analysierte, dass der deutsche Staat auf Proteste immer autoritäreren Maßnahme reagiere. Dafür stattet er sich mit mehr Befugnissen zur Kontrolle der Bevölkerung, technischen Mitteln zur Überwachung und härteren Sanktionsmöglichkeiten aus. Den politischen und wirtschaftlichen Eliten ist bewusst, dass sie die bürgerliche Herrschaft mit offener Gewalt verteidigen müssen, wenn die Menschen Ausbeutung und Unterdrückung nicht länger hinnehmen werden.

Die Polizeigewalt gegen KlimaaktivistInnen bei der Fridays for Future Demonstration am 31.05.2019 in Wien ist ein Beispiel dafür, wie der bürgerliche Staat gegen Menschen vorgeht, die gegen den Status Quo protestieren. 150 AktivistInnen hatten den Wiener Ring zeitweilig blockiert, wurden unter Einsatz von Prügel geräumt und zum Teil vorläufig festgenommen. Dabei wurde ein Genosse der Kampagne MAKE ROJAVA GREEN AGAIN beinahe von einem Polizeifahrzeug totgefahren, weil er von Polizeibeamten so fixiert wurde, sodass sein Kopf vor dem Hinterreifen des Fahrzeugs lag.

Der Jugend kommt eine entscheidende Rolle zu

Die Verantwortlichen der aktuellen Krisen und der Zerstörung unseres Planeten wollen keine Verantwortung für diese übernehmen. Es sind insbesondere junge Menschen, die jeden Freitag auf die Straße gehen und demonstrieren. „Wir als Jugend sind das revolutionäre Potential und wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen!“, sagte die ANITIFAJUGEND GÖTTINGEN (AJ).

Die kurdische Freiheitsbewegung schreibt der Jugend ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Gesellschaft zu. Sie definiert Jugend nicht nach dem Alter, sondern sieht in ihr eine bestimmte Haltung. Kreativität, das Bestehende infrage stellen und der Wille zur Veränderung sind Merkmale der Jugend – Deshalb würde die Jugend durch die Herrschaft der Alten unterdrückt, die durch sie ihre Macht bedroht sehen.

Die Revolution von Rojava zeigt schon jetzt, dass eine andere Gesellschaft möglich ist

In Nordsyrien wird eine radikal-demokratische, feministische, sozialistische und ökologische Gesellschaft aufgebaut. MAKE ROJAVA GREEN AGAIN beteiligt sich an diesem gesellschaftlichen Aufbau und hat die Internationale Kommune Rojava gegründet. Der Genosse der Kampagne lud vom Podium aus dazu ein, die Kommune zu besuchen, zu lernen und sich zu beteiligen. Es gibt dort eine Akademie, die den Austausch und die Bildung von InternationalistInnen der ganzen Welt fördern will.

Im Moment konzentriert die Kampagne sich vor allem auf die Wiederaufforstung der selbstverwalteten Region in Nordsyrien. Durch das Assadregime wurden die Wälder gerodet und der fruchtbare Boden von Rojava durch den Anbau von Monokulturen, insbesondere von Weizen und Oliven, ausgelaugt.

Wir sehen in Rojava und der Demokratischen Konföderation Nordsyrien den Beweis, dass eine befreite Gesellschaft keine Utopie der Zukunft, sondern schon jetzt Realität ist. Diese revolutionäre Realität ist bedroht sowohl durch das Assad-Regime wie auch durch die Trükei. Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich ebenfalls an dem Krieg gegen die Revolution, durch Unterstützung der Türkei mit Waffen, Geld und Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung hierzulande. Es ist an uns, an der Seite der Revolution von Rojava zu stehen!

Hier ein paar Fotos von der Veranstaltung:

veranstaltung ansicht mit publikumpodium frontalansichtpodium von der seitemake rojava green again buch

 

Die zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus sind so offen sichtbar, dass nur aktives Verleugnen oder starrköpfige Ignoranz der Grund dafür sein können, diese Nicht wahrzunehmen - Neben den Interessen der Kapitalisten und Eliten, die davon profitieren selbstredend. Menschen und Umwelt werden durch die kapitalitische Produktionsweise gleicher Maßen ausgebeutet, Wälder zerstört, fruchtbare Böden ausgelaugt und vergiftet, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Dieses System ist gewaltförmig und lässt sich auch nur durch Gewalt aufrecht erhalten. Sei es durch imperialistsiche Kriege, mörderische Grenzen wie den europäischen Außengrenzen oder die Bekämpfung fortschrittlicher Kräfte.

Es ist klar, dass die Lösung nicht von den Herrschenden herbeigeführt werden wird, denn sie sind Ursache und Profiteure der Ausbeutung und Zerstörung. Nur wenn wir uns gemeisam dagegen stellen, aktiv werden und organisieren, können wir den Kurs Richtung Abgrund noch ändern. Dafür sind eine die Entwicklung einer alternativen Zukunft und Gesellschaft und praktische Ansätze, Veränderung jetzt zu erreichen, notwendig.

Seit 2018 gehen immer wieder SchulerInnen und junge Menschen am Freitag auf die Straße, weil sie der Zerstörung unseres Planeten nicht weiter tatenlos zusehen wollen. "Fridays for Future" sind zu einer globalen Bewegung geworden, die unmissverständlich Veränderungen fordern.

Die Kampagne "Make Rojava Green Again" hat sich der Revolution für eine sozialistische, feministische und ökologische Gesellschaft in Nordsyrien angeschlossen. Dort bauen sie die Internationale Kommune auf und entwickeln Ansätze, der Zerstörung der Umwelt durch kapitalitische Produktion und dem seit 2011 andauernden Krieg entgegen zu wirken.

Wir werden zusammen mit FRIDAYS FOR FUTURE, der ANTIFAJUGEND GÖTTINGEN und MAKE ROJAVA GREEN AGAIN über die aktuelle Situation, unsere Verantwortung und die Perspektiven Internationaler Solidarität. Organisiert von Antifaschistische Linke Intenational >A.L.I.<, Antifajugend Göttingen und Fridays For Future Göttingen.

14.06.2019 | 19 Uhr | Apex | Brugstraße 46 | Göttingen

Checkt auch die Seiten von Make Rojava Green Again, Antifajugend Göttingen und Fridays for Future Göttingen [ f]. Außerdem die Seite der International Commune Rojava.

 


Veranstaltung "Widerstand heißt Leben!"

Veranstaltung zum Hungerstreik und zur aktuellen Lage in Kurdistan am 07.06.2019

Am 8. November 2018 begann Leyla Güven ihren Hungerstreik. Damit protestierte sie gegen die seit acht Jahren andauernde Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der seit seiner Verschleppung im Januar 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftiert ist. Zu beginn ihres Hungerstreiks saß Leyla selbst in einem türkischen Gefängnis. Leyla schlossen sich über 7.000 Menschen in ihrem Hungerstreik an. Dreißig, in der Türkei und Deutschland im Gfängnis sitzende, erklärten, dass sie ins Todesfasten übergingen. Acht gingen bis zum Ende. Nach 200 Tagen wurde der Hungerstreik beendet.

Am 2. Mai und zuletzt am 22. konnten die Anwälte von Abdullah Öcalan zum ersten Mal nach acht Jahren wieder ihren Mandanten treffen

Der Hungertstreik ist eines der wenigen poltischen Mittel des Widerstands, die einem politischen Menschen im Gefängnis zur Verfügung stehen. Gleichermaßen ist er aber auch eine Demonstration der Standhaftigkeit und des ungebrochenen Willens.

Für die kurdische Befreiungsbewegung haben die Hungerstreiks der politischen Gefangenen im Foltergefägnis Diyabakir und ihr Protest gegen die Haftbedingungen, die Demütigungsversuche und die Folter in den 1980er Jahren eine große Bedeutung. Kemal Pir, Mehmet Hayri Durmuş, Akif Yilmaz und Ali Cicek gaben 1982 im Todesfasten ihr Leben.

Damals eingesperrt war auch die Mitgründerin der PKK, Sakine Cansiz – für fast elf Jahre leistete sie immer wieder Widerstand gegen die faschistischen Gefängniswärter.

Auch nach dem Ende des Hungerstreiks geht der Widerstand weiter. Abdullah Öcalan und zehntausende politische Gefangene sitzen noch in den Gefängissen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland. Die Repression gegen unserer kurdischen GenossInnen hat noch kein Ende gefunden. Viel mehr noch bedrohen die Türkei und das syrische Regime die Revolution in Nordsyrien, auf beiden Seiten unterstützt durch die impersialitischen Mächte. Wir sehen es als unsere Aufgabe zur Verteidigung der Revolution beizutragen.

Wir haben eine kurdische Genossin eingeladen, die uns berichten wird.

07.06.2019 | 19 Uhr | Rotes Zentrum | Lange-GeismarStraße 3 | Göttingen

 


Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung und den Hungerstreikenden!

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration am 16.03.2018

Leyla Güven, Abgeordnete der HDP, ist seit dem 7. November 2018 im unbefristeten Hungerstreik, nun also seit über 120 Tagen. Damit protestiert sie gegen die Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der seit 20 Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali eingesperrt ist. Ihr folgten zahlreiche kurdische AktivistInnen, unter anderem in Straßburg, der Schweiz, Australien und Deutschland.

In Solidarität mit dem Kampf Leyla Güvens und den AktivistInnen rufen unsere kurdischen GenossInnen zusammen mit uns auf zu einer Demonstration am Samstag den 16. März 2019. Wir unterstützen den Kampf für Frieden in Kurdistan und den Aufbau einer basis-demokratischen, feministischen und ökologischen Gesellschaft. Die kurdische Freiheitsbewegung ist in Deutschland immer schon staatlicher Repression ausgesetzt, der es gilt gemeinsam entegegen zu treten. Ihr Kampf für eine befreite Gesellschaft ist auch unser Kampf!

Deutschland und die Türkei sind Feinde der Freiheit

Die kurdische Freiheitsbewegung ist seit jeher staatlicher Repression in Deutschland ausgesetzt. Seit 25 Jahren ist die Arbeiterpartei Kurdistans PKK hierzulande verboten und mit ihr diverse andere krudischen Organisationen. Damit soll eine politische Betätigung der KurdInnen in Deutschland unterbunden werden. Die Bundesregierung erfüllt mit dem Verbot und der anhaltenden Repression seit Anfang der 90er Jahre die Forderungen ihres NATO-Partners Türkei; die PKK ist in keinem anderen Land außer diesen verboten. Die

Partnerschaft zwischen der Türkei und Deutschland hat eine Tradition, die bis zum ersten Weltkrieg zurückreicht und die BRD ist heute mitbeteiligt am Krieg gegen die KurdInnen und unterstützt durch die Türkei auch die Dschihadisten des sogenannten Islamischen Staates. Beim Angriff auf den westlichsten Kanton der Demokratischen Föderation Nordsysriens, Afrin, am 20.01.2018 kamen Leopard II Panzer aus deutscher Produktion zum Einsatz. Deutsche Waffenexporte müssen durch die Bundesregierung abgesegnet werden, Deutschland ist also durch die Waffenlieferungen und die politische Rückendeckung für die Türkei eine Kriegspartei.

 Internationale Solidarität braucht eine soldarische Praxis!

Unsere kurdischen GenossInnen, die In Syrien und dem Irak in den Volksverteidungseinheiten der YPG und YPJ gegen den IS kämpfen, haben immer wieder betont, dass sie diesen Kampf für die gesamte Menschheit führen. Wir wollen unsere Verantwortung hier wahrnehmen, um den Kampf hier in Deutschland zu unterstützen.

200 Teilnehmende auf Demonstration "Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung - für eine gemeinsame Zukunft" Fotos der Demonstration findet ihr hier

Unseren Aufruf findet ihr hier

Informationen über den Hungerstreik, die kurdische Freiheitsbewegung und die aktuelle Situation in Kurdistan findet ihr auf anfdeutsch.com


SOLIDARITÄT MIT DER KURDISCHEN FREIHEITSBEWEGUNG - FÜR EINE GEMEINSAME ZUKUNFT!

Afrin ist überall Demonstration am 03.02. im PapendiekLeyla Güven, Abgeordnete der HDP, ist seit dem 7. November 2018 im unbefristeten Hungerstreik, nun also seit über 120 Tagen. Damit protestiert sie gegen die Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der seit 20 Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali eingesperrt ist. Ihr folgten zahlreiche kurdische AktivistInnen, unter anderem in Straßburg, der Schweiz, Australien und Deutschland.

Es geht dabei nicht nur um die Freiheit des Vordenkers der kurdischen Freiheitsbewegung, sondern auch um die Lösung des Konflikts, der seit Jahrzehnten Kurdistan beherrscht, und vielmehr um eine Perspektive für ein friedliches Zusammenleben der Völker im Nahen Osten.

DIE REVOLUTION VERTEIDIGEN - FÜR EINE BASIS-DEMOKRATISCHE, FEMINISTISCHE UND ÖKOLOGISCHE GESELLSCHAFT!

Für uns ist der gesellschaftliche Aufbau in Rojava und Nord-Syrien ein Hoffnungsschimmer in einer ansonsten von Macht- und Kapitalinteressen bestimmten Welt. Die Überzeugung und der Mut der GenossInnen, die in einer von imperialistischen Kriegen erschütterten Region, mit der sie für eine befreite Gesellschaft kämpfen ist uns eine Inspiration, das Gesellschaftsmodell der Demokratischen Föderation kann uns ein Vorbild sein, um rassistische Ausgrenzung, patriarchale Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung zu überwinden.

Wir wollen hier in Deutschland gemeinsam mit unseren kurdischen GenossInnen und allen fortschrittlichen Kräften unsere Kämpfe vereinigen, um gegen die Reaktion, die wir überall in Europa und der sogenannten westlichen Welt beobachten können. Hart erkämpfte Errungenschaften der ArbeiterInnen- und Frauenbewegungen werden immer weiter abgebaut, während unser Planet weiter zerstört wird.

Wir glauben fest daran, dass eine Alternative zu diesem zerstörerischen und menschenverachtenden System möglich ist, wenn wir uns im gemeinsamen Kampf für die Freiheit aller Menschen vereinigen! Die Kämpfe von Leyla Güven, Sakine Cansiz, den InternationalistInnen Kevin Jochim und Ivana Hoffmannn nehmen wir uns zum Vorbild.

Hoch die Internationale Solidarität!

Mit unseren kurdischen GenossInnen rufen wir auf zu einer Solidaritätsdemonstration.

DEMONSTRATION | 17 UHR | 16.03.2019 | GÄNSELIESEL | GÖTTINGEN


Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019


Afrin ist überall - Überall ist Widerstand!

Kurzfristige Demonstration "Gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Afrin" am 24.3.2018 mit etwa 300 TeilnehmerInnen

Der Angriffskrieg, angefangen am 20.01.2018 der Türkei auf Afrin und die Revolution in Nordsyrien geht weiter. Die Kämpfe sind bis in das Zentrum der Stadt vergedrungen und sie fordern immer mehr zivile Opfer. Während das diktatorische AKP-Regime ihren Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen im westlichsten Kanton Rojavas fortsetzt, schließt die BRD Millionen-Waffendeals mit dem Regime ab und bezahlt weitere Millionen an Erdogan damit dieser die Menschen, die vor seinem Krieg flüchten, daran hindert nach Europa zu gelangen.

Unsere Gedanken und unsere Herzen sind bei unseren GenossInnen, die gegen die Angriffe der türkischen Armee weiterhin Widerstand leisten.
Unser Gedenken gilt den Gefallenen, die für die Verteidigung der Revolution alles gaben. Auch viele InternationalistInnen haben sich dem Kampf und der Revolution angeschlossen. Sie tragen die Fahne der internationalen Solidarität voran. Unsere Aufgabe muss es sein, auch hier den politischen Kampf zu führen.

+++ 300 Menschen auf der Straße gegen den Angriffskrieg der Türkei +++

Unseren ganzen Aufruf zur Demonstration findet ihr hier

Fotos von der Demonstration am 24.03. findet ihr hier

Fotos von der Demonstration am  03.02 findet ihr bei Linksunten Göttingen bei Flickr

 


 

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

 


Afrin ist überall - Überall ist Widerstand!

Afrin ist überall Demonstration am 03.02. im PapendiekWeitere Demonstration am 24.03.2018

Der Angriffskrieg, angefangen am 20.01.2018 der Türkei auf Afrin und die Revolution in Nordsyrien geht weiter. Die Kämpfe sind bis in das Zentrum der Stadt vergedrungen und sie fordern immer mehr zivile Opfer. Während das diktatorische AKP-Regime ihren Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen im westlichsten Kanton Rojavas fortsetzt, schließt die BRD Millionen-Waffendeals mit dem Regime ab und bezahlt weitere Millionen an Erdogan damit dieser die Menschen, die vor seinem Krieg flüchten, daran hindert nach Europa zu gelangen.

Unsere Gedanken und unsere Herzen sind bei unseren GenossInnen, die gegen die Angriffe der türkischen Armee weiterhin Widerstand leisten.
Unser Gedenken gilt den Gefallenen, die für die Verteidigung der Revolution alles gaben. Auch viele InternationalistInnen haben sich dem Kampf und der Revolution angeschlossen. Sie tragen die Fahne der internationalen Solidarität voran. Unsere Aufgabe muss es sein, auch hier den politischen Kampf zu führen.

Samstag 24.03.2018 | 15 Uhr | Demonstration gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Afrin und die deutsche Komplizenschaft dieses Krieges.

+++ Auf Grund der zugespitzten Lage in Afrin findet am Samstag den 24.03. um 15 Uhr am Gänseliesel in Göttingen eine Demonstration statt. +++ 700 Aktivist_Innen auf Demonstration "Solidarität mit Afrin" am 03.0.2 +++ Fotos gibt es bei Linksunten Göttingen bei Flickr +++ 

Unseren ganzen Aufruf zur Demonstration findet ihr hier

Aufruf

 


Aufruf zur Demonstration "Solidarität mit Afrin"

Afrin ist überall Demonstration  03.02.2018 Jakobilkirchhof GöttingenAm 20.1.2018 hat die Türkei ihren Angriffskrieg auf den Kanton Afrin begonnen, einen Angriffskrieg auf die Revolution in Rojava und Nordsyrien. Die Revolution und der Aufbau des Demokratischen Konföderalismus steht für die Hoffnung auf Frieden im Nahen und Mittleren Osten, auf ein Leben in Freiheit und Würde. Die türkische AKP-Diktatur sieht darin eine Bedrohung ihrer Herrschaft, gibt dieses Projekt doch auch Hoffnung für alle in der Türkei unterdrückten Bevölkerungsgruppen.
Die imperialistischen Staaten USA und Russland lassen die Türkei in Afrin gewähren. Gestern noch waren die Volksverteidigungseinheiten von YPG und YPJ willkommene Verbündete im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS/Daesh), heute werden sie dem Angriff der türkischen Armee überlassen. Doch YPG und YPJ leisten erfolgreich Widerstand gegen die zweitgrößte Nato-Armee und die mit ihr verbündeten dschihadistischen Banden. Noch im letzten Jahr haben sie gegen die Dschihadisten bekämpft, die von der Türkei unterstützt wurden, jetzt kämpfen sie gegen die türkische Armee und dieselben Dschihadisten. Letztendlich ist dies nichts anderes als eine Fortsetzung des Kampfes gegen den IS/Daesh.

Während andere westliche Staaten die türkische Invasion tolerieren, leistet die Bundesrepublik Deutschland aktive Unterstützung. Deutsche Waffen und Kriegsgerät wie z.B. Leopard-II-Panzer werden gegen die Menschen in Afrin eingesetzt. Die Panzer werden vom deutschen Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann hergestellt und erst vor zwei Wochen versprach Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) seinem türkischen Amtskollegen Çavusoglu eine Aufrüstung der Panzer. Krauss-Maffei Wegmann stand 2011 in der Kritik wegen eines Deals von über 270 Leopard-II-Panzer mit Saudi-Arabien, welcher in Folge dessen platzte. 2013 genehmigte der Bundessicherheitsrat den Verkauf von 62 Panzern an Katar. Beide Staaten haben in der Vergangenheit die Banden des IS/ Daesh unterstützt.

Afrin ist überall - überall ist Widerstand!In Deutschland beteiligt sich der Staat seit Jahrzehnten an der Repression gegen KurdInnen und kurdische Organisationen und Strukturen. Mit dem Verbot der PKK vor 25 Jahren wurde die politische Arbeit der im deutschen Exil lebenden KurdInnen kriminalisiert und verfolgt. Anfang 2017 wurde diese politische Verfolgung mit dem Verbot der Symbole weiterer zahlreicher Organisationen u.a. der YPG und YPJ noch ausgeweitet. Während Panzer-Siggi in Goslar Tee mit Çavusoglu trank, wurde am 12.1. in Hamburg ein kurdischer Verein Ziel einer polizeilichen Razzia wegen eines Bildes von Adullah Öcalan.

Der jetzige Angriff auf Afrin ist ein Angriff auf das Herz der Revolution! Wir betrachten ihn als einen Angriff auf uns als weltweite radikale Linke. Für uns steht das Projekt des Demokratischen Konföderalismus für den Versuch, eine befreite Gesellschaft im Hier und Jetzt zu errichten - unter den Bedingungen des Krieges und imperialistischer Aggression. Die Revolution gibt das Versprechen auf die Befreiung der Frau, ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, unabhängig von Herkunft und Religion, auf ein Leben frei von Unterdrückung und Ausgrenzung und die Errichtung einer Welt des Friedens und der Freiheit!

Kommt zur Demonstration "Solidarität mit Afrin" am Samstag den 3.2. um 14 Uhr am Gänseliesel in Göttingen.

Ein Angriff auf Afrin ist ein Angriff auf uns Alle!
Bijî Berxwedana YPG û YPJ!
Hoch die Internationale Solidarität!

 

Bottom Line