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Was geht ab?!

Pressemappe Hausdurchsuchung 05.12.2017

Pressemappe Hausdurchsuchungen 05.12.2017


 

Graffiti an der Stadthalle "Göttinger Polizisten schützen die Faschisten"

Am 12.11.2016 wurden AntifaschistInnen von Neonazis angriffen, die durch die Göttinger Polizei geschützt wurden

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Solidarität mit Oli!

50 Genoss_Innen senden Solidarität nach Dresden!

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Siempre Antifascista

Antifaschistische Aktionswoche in Berlin | Mobilisierungsveranstaltung am 7.11. in Göttingen

Göttingen, JuZI. November 2008: Transparent zum Siempre AntifascistaVom 11. bis 16. November fand in Berlin eine antifaschistische Woche mit Aktionstag, Konferenz, Demo und Festival. Das Ganze geschieht in Gedenken an die Opfer der Faschisten. Auch die A.L.I. aus Göttingen rief dazu auf, nach Berlin zu fahren und unterstützte die Mobilisierung. Während des antifaschistischen Aktionswochenendes "Für eine starke antifaschistische Kultur!" am 7. und 8. November 2008 in Göttingen, organisierte die A.L.I. am Freitag Abend eine Infoveranstaltung mit Referenten der North East Antifascist (NEA) aus Berlin im Jugendzentrum Innenstadt JuzI.

Bundesweit finden Aktionen zum Gedenken an ermordete AntifaschistInnen statt. In Göttingen wurde ein großes Tansparent am JuZI angebracht.

Weitere Infos findet Ihr unter http://siempre.red-skins.de/

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf zu Siempre Antifascista.


11.-15. November Aktionstag - Konferenz - Demo - Festival

Im Gedenken an die Opfer der Faschisten. Für eine starke internationale Antifabewegung!

Plakat

In den letzten Jahren ist die Zahl faschistischer Morde europaweit massiv angestiegen. Meist erlangen nur die Fälle eine stärkere Öffentlichkeit, bei denen es sich um Linke handelte, die in engem Kontakt mit der politischen und subkulturellen Szene standen. Carlos Javier Palomino (11.07.'07, Madrid), Davide „Dax" Cesare (16. 03.'03, Milano) oder Jan Kuchera (18.01.'08, Príbram) sind daher vielen Menschen in der Linken ein Begriff. Die Morde an Migrant_Innen, wie sie in Russland an der Tagesordnung sind, gelangen kaum an die Öffentlichkeit. Regelmäßig kommt es hier zu Angriffen und Morden an Menschen aus dem Kaukasus und Tadschikistan. Mit Anerkennung schaut die internationale Rechte auf eben jenen so genannten „Rassenkrieg" der russischen Nationalisten. Allein in den ersten drei Monaten diesen Jahres kamen 33 Menschen durch Neonazis ums Leben. Bereits im letzten Jahr wurden in Russland 27 Menschen durch Neonazis umgebracht.

International befindet sich die Rechte zurzeit vielerorts im Aufwind. Allein in Spanien wurde im Jahr 2007 die Anzahl rechter Übergriffe auf rund 4000 geschätzt. Die diesjährigen Pogrome im Mai gegen eine Roma-Siedlung in Neapel führen vor Augen, wie es den Faschisten zurzeit gelingt, die soziale Verelendung durch den Kapitalismus für sich zu nutzen. Die „soziale Frage" wird durch sie zu einer scheinbar „ethnischen" gemacht. In ihrem Anliegen können sie sich in vielen Ländern des Rückhaltes durch Kirche und etablierte Parteien sicher sein.


Um die Ermordeten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, aber auch um auf internationale Situation der Neonazi-Bewegungen aufmerksam zu machen, wird es im Rahmen der Kampagne „Siempre Antifascista!" am 11. November einen überregionalen Aktionstag für die Opfer rechter Gewalt geben und am 14. November eine internationale Antifa-Konferenz in Berlin. Diese wird durch ein Festival mit vielen internationalen Punk- und Oi!-Bands begleitet. Auf der Konferenz werden Aktivist_Innen der autonomen Antifa-Bewegung aus verschiedenen Ländern über die Lage in ihren Ländern berichten und sich mit den Konferenzteilnehmer_Innen über die gegenseitigen Erfahrungen des Widerstandes austauschen.

Am Samstag dem 15. November werden wir unserer konsequenten Ablehnung gegen jede Form von faschistischen Übergriffen und Organisationen mit einer kräftigen und lautstarken Demo in Berlin-Pankow Taten folgen lassen. Gerade hier ist dies notwendiger denn je. Seit Anfang des Jahres kommt es wieder gezielt zu Angriffen und Drohungen gegen Antifaschist_Innen.
Vermeintliche Antifaschist_Innen werden gezielt abgefangen und gejagt, ihre Namen mit Drohungen an Hauswände gesprüht, ihre Eltern per Telefon terrorisiert. Neben einer nicht zu unterschätzenden rechten Hooligan- und Kneipenszene ist in Pankow außerdem einer der aktivsten NPD-Verbände Berlins ansässig. Wir denken, dass wir in dieser Situation am besten damit beraten sind, wenn wir im Kampf gegen Nazis auf unsere eigenen Kräfte vertrauen und nicht auf das Wohlwollen des Staates.

Wenn auch ihr den zunehmenden Naziterror satt habt, dann beteiligt euch an den Aktionen der „Siempre Antifascista!"- Kampagne und denkt euch selber welche aus!

For an antifascist resistance & lifestyle - worldwide!

Bottom Line