Queerfeministischer Block @ Frauen*kampftag 08. März 2018

DEMO: 16 Uhr Ziegenmarkt (Linie 2, 3, 10: Sielwall)
PARTY: BDP Haus: Am Hulsberg 136 (Linie 2, 3, 10: Bei den 3 Pfählen)
DJ*s:
F.a.Lula: middle eastern stuff vs feminist trash
MWA: Dancehall, Afrobeat, Afrohouse
Lúcia Lu (Hoe_mies): Dancehall, late 90s and 2000s, Baile Funk and funky pop!

Für einen antirassistischen Queerfeminismus!
Das ganze Jahr über führen wir Kämpfe in unserem Alltag. Die Kämpfe sind laut und leise, sichtbar und unsichtbar und wir alle sind unterschiedlich betroffen. Am 8. März wollen wir gemeinsam demonstrieren – für Queerfeminismus, Antirassismus und Antikapitalismus. Und wir werden laut sein!

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#metoo DEMO 31.10

Es betrifft uns alle! Wir sind wütend und wir sind viele! So viele, dass wir die Kraft haben etwas zu verändern.

Mit dem #metoo sind sexualisierte Gewalt und sexistische Übergriffe kein Thema mehr, dass wir leise und vereinzelt in privaten Räumen besprechen. Stattdessen ist das ganze Internet voll von Geschichten der Trauer und Wut, aber auch der Solidarität.

Das ist mutig und stark. #metoo hat es ermöglicht, diese Themen öffentlich so sichtbar zu machen, wie es schon lange nötig gewesen wäre. Denn trotz aller berechtigten Kritik hat #metoo keinen Zweifel daran gelassen, dass es sich bei sexualisierter Gewalt nicht um ein individuelles, privates Problem handelt. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer Erfahrungen ist klar geworden: diese Erlebnisse sind das Ergebnis der sexistischen und rassistischen Gesellschaft, in der wir leben. Und zusätzlich wird immer deutlicher: wir können gemeinsam etwas gegen diese Zustände ausrichten!

Wir denken, es ist an der Zeit, unsere Wut und unsere Debatten aus dem Netz auf die Straße zu tragen. Deswegen wollen wir noch diesen Dienstag  zusammen eine Demo organisieren.

Spread the word und bringt eure Ideen ein. Denn wir wollen den
Hashtag nicht vereinnahmen, sondern seinen offenen, empowernden und inklusiven Charakter wahren und die Demo in diesem Sinne gestalten.
Deswegen treffen wir um 14 Uhr vor der Demo im Jugendhaus Buchte um gemeinsam Schilder und Transpis zu malen, Musik auszusuchen, Redebeiträge zu schreiben und uns kennenzulernen. All Gender Welcome.

Feminismus heißt… WIDERSTAND! Demo zum Frauen*Kampftag

Feministische Kämpfe
Bremen, Hauptbahnhof Map

Feminismus heißt ein gutes Leben für alle!
Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung empfindet und in der jede*r glücklich werden kann. Wir wollen eine gewaltfreie Gesellschaft, in der niemand erniedrigt und verachtet wird und in der jede*r Platz hat und niemand fragt, woher er*sie kommt. Das bedeutet für uns, dass wir die kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse radikal ändern müssen, damit wir selbstbestimmt und frei leben, lieben und arbeiten können. Continue reading „Feminismus heißt… WIDERSTAND! Demo zum Frauen*Kampftag“

Café Karoshi – Feminismus, brauchen wir das?

20.01. | 18 Uhr | BDP Haus Bremen, Am Hulsberg 136, 28205 Bremen


Feminismus, brauchen wir das?

Wenn Beyoncé Feministin ist und Emma Watson bei der UN Hände schüttelt für Gleichberechtigung – was bleibt dann für uns zu tun? Brauchen wir ihn noch, diesen Feminismus, und wenn ja, wofür? Ist nicht schon längst alles erreicht, wenn eine Frau eines der höchsten Ämter im Land erlangen kann?
Kommt vorbei und stellt euch mit uns gemeinsam diese und weitere Fragen!

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LGBTQI-refugee solidarity get’s loud!

***English version below***

Das Aktionsbündnis LGBTQI-refugee solidarity organisiert am 15.10. eine Solidaritätsparty mit einer Gesprächsrunde zwischen Aktivist_innen, einer Bauchtanzperformance und einem Konzert zugunsten der LGBTQI-Geflüchteten, -Migrant_innen und -People of Colour – Gruppe des Rat&Tat-Zentrums. Kommt zahlreich!
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VORSTELLUNG DER ERSTI-AGs RASSISMUSKRITIK UND ANTIFEMINISMUS VON RECHTS

Ort: im Couch-Cafe an der Uni Bremen

Wir möchten im Wintersemester zwei Ersti-AGs mit euch machen, eine zum Thema Rassismus (von Alltagsrassismus über strukturellen Rassismus, Critical Whiteness, eigene Handlungsmöglichkeiten, Theorien usw.), die andere zum Thema Antifeminismus von Rechts (Geschlechter-/Rollenbilder in rechten Szenen, 1000 Kreuze Märsche, usw.). Die genauen Themen wollen wir gemeinsam mit euch auswählen und dann mit euch im Laufe eures ersten Semesters diskutieren und uns dabei auch über die eigene Situation am Beginn des Studiums austauschen. Ihr braucht dafür kein Vorwissen oder Erfahrungen, weil wir gerade auch eure Perspektiven kennenlernen möchten. Falls du in dieser Woche noch nicht kannst, schreib uns doch einfach eine Mail an bremen@interventionistische-linke.org

Women in Exil and Friends Bustour am 08.+ 09. August in Bremen!

Women in Exile sind eine Initiative von Flüchtlingsfrauen*. Sie kämpfen für ein menschenwürdiges Leben und gegen eine Unterbringung in Lagern, Abschiebungen und sexualisierte Gewalt gegenüber geflüchteten Frauen*.

Diesen Sommer sind sie auf Bus-Tour durch ganz Deutschland und machen vom 8. bis 10. August auch in Bremen Halt. Ob auf dem Wasser oder über Land: Women in Exile machen ihre Forderungen in der Öffentlichkeit stark, werden sichtbar, suchen die Vernetzung mit anderen geflüchteten Frauen*.

Wir, ein Zusammenschluss aus verschiedenen Gruppen, wollen euch einladen mit Women in Exile in Kontakt zu kommen, um von ihren Kämpfen zu erfahren!

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Für eine neue soziale Offensive – Solidarity for all

Nach dem Sommer

Die Bilder aus dem Sommer sind immer noch wach: Tausende reißen die Mauern Europas ein. Sie lassen sich weder von Knüppeln noch von Tränengas aufhalten, reißen Stracheldrahtzäune nieder und überschreiten zu Tausenden die Grenze – die Festung Europa ist ins Wanken gekommen. Bei aller Tragik und Alternativlosigkeit, denen die die es nicht geschafft haben, die in Lagern eingepfercht werden oder gestorben sind, die politische Kraft, die das Streben nach einem besseren Leben entwickelt, ist beeindruckend – Autonomie der Migration. Die ungehorsame Mobilität der Flüchtenden hat nicht nur die materiellen wie legalen Institutionen der Festung Europa – Grenzzäune, Frontex, Dublin II und Schengen – herausgefordert und teilweise ausgehebelt, sondern auch die politische Geographie Europas durcheinandergewirbelt.

Damit stellt sich auch die europäische Frage neu. Bis zum Herbst war sie dominiert von Kämpfen gegen Austerität und Autoritarismus: Das Oxi der griechischen Bevölkerung, die Massenproteste in Spanien und Portugal, die europäische Wut am 18. März in Frankfurt zur Eröffnung der EZB. An verschiedenen Stellen in Europa haben die Menschen angefangen Dinge solidarisch selbst in die Hand zu nehmen und Gesundheitsversorgung, Wohnraum und Bildung selbst zu organisieren. Diese Kämpfe sind alles andere als vorbei. Mit dem dritten Memorandum und nach dem Sommer der Migration haben sich aber die Vorzeichen geändert, das Terrain verschiebt sich weiter.

Und schließlich haben die Anschläge von Paris zu Beginn und Ende 2015 die politischen Koordinaten geändert und eine komplexe Frontstellung deutlich gemacht. Sie haben uns auf eine neue Weise mit den kurdischen Befreiungskämpfen verbunden, die 2015 mit dem Sieg von Kobane das größte Zeichen der Hoffnung im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ geschaffen haben. Dies bleibt unser Bezugspunkt, gegen den Merkel-Erdogan-Pakt, gegen das imperiale Regieren im Ausnahmezustand, ob in Paris oder Cizîrê.

Das Jahr 2015 hinterlässt eine veränderte Welt, ein verändertes Europa, ein verändertes Deutschland: die wenigsten Fragen sind neu, aber die meisten stellen sich auf eine neue Weise.
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Unser Feminismus ist Antirassistisch – Demonstration am 12.3. in Köln

Überall in Deutschland, ob auf dem Dorf, in der Kleinstadt oder in den Metropolen, geschehen täglich sexistische Übergriffe oder Belästigungen gegenüber Frauen*. Sexismus ist Alltag und das nicht erst seit der Silvesternacht auf der Kölner Domplatte.
Unsere Solidarität gilt deshalb all jenen Frauen*, die sexualisierter Gewalt und Übergriffen ausgesetzt waren und sind. Wie es Feminist*innen auf der ganzen Welt schon seit vielen Jahren tun, muss sexualisierte Gewalt und Sexismus überall bekämpft werden – egal, von wem sie ausgeht.

Mehr Infos auf den Folgenden Seiten:

Interventionistische Linke, Webseite des Demobündnisses, Mobilisierungsveranstaltung in Bremen

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Vortrag und Infos zur Frauen*-kampftagsdemo am 12. März in Köln

„I can‘t imagine a feminism that is not anti-racist“
(Angela Davis)

Nicht erst seit den Vorfällen in Köln schließen Rassismus und Antifeminismus eine unheilvolle Allianz: Rechte, Antifeminist*innen, Rassist*innen und allerlei Personen, die sich noch nie für Frauen*rechte interessiert haben, nutzen den Diskurs für ihre rassistische Hetze, die sie mit pseudo-feministischen Versatzstücken ergänzen.

Die Initiative #ausnahmslos hat auf diese Vereinnahmungsversuche eine erste Antwort gefunden und klare Forderungen formuliert. Dabei haben sich unter dem Label #ausnahmslos Aktivist*innen mit ganz unterschiedlichen Positionierungen und Verortungen zusammengefunden und setzen sich gemeinsam für einen rassismuskritischen Feminismus ein. Auch wir als IL Bremen beschäftigen uns mit diesem Thema.

Ein Teil unserer Antwort ist eine große, kraftvolle, laute, bunte und wütende Demo, am 12.3. in Köln. Außerdem wollen wir mit Euch darüber reden, wie feministische und antirassistische Perspektiven zusammen kommen können. Dazu haben wir Makda Isak eingeladen, die Politikwissenschaften studiert, Referentin des autonomen AlleFrauen*referats und Mitgründerin der People of Color Hochschulgruppe der Uni Mainz ist sowie #ausnahmslos mitinitiiert hat. Darüber hinaus werden wir Euch etwas zu der Demo in Köln erzählen und die Möglichkeit bieten die letzten Karten für einen Bus dorthin zu kaufen. Danach gibt es queerfeminist Hiphop vom re*mix Kollektiv.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Referat (FemRef) der Uni Bremen statt.