Seit Kurzem sind wir Teil der „Inter­ven­tion­is­tis­chen Linken“. Es ist uns wichtig emanzi­pa­torische Poli­tik über die lokale Ebene hin­aus zu etablieren und über eine gemein­same linksradikale Organ­isierung eine größere Wirk­mächtigkeit zu erre­ichen. Nur wenn wir mehr wer­den, sol­i­darisch sind, nur wenn wir über­re­gional gemein­same Strate­gien und Per­spek­tiven entwer­fen, ist die Umwälzung der herrschen­den Ver­hält­nisse möglich.

Was ist die Inter­ven­tion­is­tis­che Linke?

Die Inter­ven­tion­is­tis­che Linke ist ein Zusam­men­schluss linksradikaler Grup­pen und Einzelper­so­nen aus der undog­ma­tis­chen und emanzi­pa­torischen Linken im deutschsprachigem Raum. Wir sind u.a. in sozialen, anti­ras­sis­tis­chen, fem­i­nis­tis­chen und Kli­makämpfen aktiv und engagieren uns in den Bere­ichen Antifaschis­mus und Antikriegspoli­tik. Wir wollen eine Linke sein, die sich ein­mis­cht. Deshalb ver­suchen wir in all diese Auseinan­der­set­zun­gen durch offene und bre­ite Bünd­nis­poli­tik unsere Posi­tio­nen zu ver­mit­teln und diese prak­tisch wer­den zu lassen. Wir wollen eine radikale Linke, die aktiv nicht nur gegen die Zumu­tun­gen und Grausamkeiten, son­dern gegen den Kap­i­tal­is­mus ins­ge­samt kämpft, die dabei immer wieder neue Allianzen sucht, die Brüche ver­tieft und Chan­cen ergreift, die lieber Fehler macht und aus ihnen lernt, anstatt sich im Zynis­mus der reinen Kri­tik zu ver­lieren. Wir wollen eine radikale Linke, die auf den rev­o­lu­tionären Bruch mit dem nationalen und dem glob­alen Kap­i­tal­is­mus, mit der Macht des bürg­er­lichen Staates und allen For­men von Unter­drück­ung, Entrech­tung und Diskri­m­inierung ori­en­tiert. Kurz: Wir wollen eine neue, gesellschaftliche radikale Linke, die um poli­tis­che Hege­monie ringt und Gegen­macht organisiert.