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Oury Jalloh - das war Mord Plakat 2020Busanreise zur Demonstration nach Dessau

Am 07. Januar 2020 jährt sich der Todestag Oury Jallohs zum 15. Male. Am 07. Januar wird Oury Jalloh von Polizisten rechtswidrig festgenommen, auf die Dessauer Polizeiwache verbracht und dort durchsucht. Anschließend wird er in eine geflieste Gewahrsamszelle verbracht und an Händen und Füßen auf einer Feuerfesten Matratze gefesselt. Stunden Später ist Oury Jalloh tot, sein Leichnam völlig verbrannt. Die offizielle These: Selbstmord.
14 Jahre lang haben Polizei-, Justiz- und Politik die Aufklärung der Ermordung von Oury Jalloh im Polizeigewahrsam sowie die Aufklärung von mindestens zwei weiteren Todesfällen im Dessauer Polizeirevier verweigert.
Im November 2018 teilte der zuständige Staatsanwalt mit, dass das Ermittlungsverfahren im Fall Oury Jalloh eingestellt bleibe und keine Anhaltspunkte für einen Mord vorlägen.

Demonstration in Dessau + Busanreise aus Göttingen | 07.01.2020 | 10:30 Uhr | ZOB

Busfahrkarten für die Busanreise zur Demonstration kriegt ihr im Buchladen "Rote Straße"

Die Anreise wird zusammen mit dem BIPoC Kollektiv Göttingen organisiert


 

Oury Jalloh war ein Asylsuchender, der aus dem Bürgerkrieg in Sierra Leone nach Deutschland geflüchtet war. Er wurde am 7. Januar 2005 nach gerichtsfest rechtswidriger Festnahme durch Polizeibeamte in Dessau (Sachsen-Anhalt) in einer gefliesten Gewahrsamszelle auf eine feuerfeste Matratze 4-Punkt-fixiert und dort bis zur Unkenntlichkeit verbrannt

Die Polizei – die ihn vor dem Fixieren durchsuchte und wegen seiner Fixierung eine besondere Aufsichtspflicht hatte – behauptete unmittelbar nach dem tödlichen Feuer, dass Oury Jalloh das Feuer selbst entzündet haben soll. Bei der Tatortuntersuchung durch das LKA Sachsen-Anhalt wurde am Tattag kein Feuerzeug gefunden. Trotz des Todes eines Menschen und fehlender Fachkenntnis der Ermittler wurde kein Brandsachverständiger hinzugezogen. Eine unmittelbare technische oder Spürhundsuche nach Brandbeschleunigern fand nicht statt. Der Brandschutt wurde nur selektiv gesichert und der Rest im Hausmüll des Reviers entsorgt. Eine regelgerechte Foto- und Videodokumentation der Tatortuntersuchung erfolgte entweder nicht oder wurde manipuliert bzw. gelöscht.

15 Jahre lang haben Polizei-, Justiz- und Politik die Aufklärung der Ermordung von Oury Jalloh im Polizeigewahrsam sowie die Aufklärung von mindestens zwei weiteren Todesfällen im Dessauer Polizeirevier verweigert.

Eine vorgeblich unabhängige Justiz schützt die Polizisten aus dem Dessauer Polizeirevier seit 15 Jahren, obwohl sie weiß, dass die dort tätigen Polizeibeamten über viele Jahre hinweg Menschen willkürlich und rechtswidrig im Polizeigewahrsam festhielten, sie folterten und sogar töteten…

 


Oury Jalloh - das war Mord Plakat 2020

Infoveranstaltung | 18.12.2019 | 19 Uhr
mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh berichten über den jahrelangen Kampf für die Aufklärung der Brand- und Todesursache von Oury Jalloh, der am 7. Januar 2005 von Polizeibeamten rechtswidrig in Gewahrsam genommen, körperlich misshandelt und verbrannt wurde. Polizei, Justiz und Politik verweigern die Aufklärung und erklären offziell, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe! Gegen diese Lügen gab es von Anfang an Widerstand. Seit nunmehr 15 Jahren erbringt die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh Fakten und Beweise, die belegen, dass Oury sich nicht selbst angezündet haben kann. Diese Aufklärungsarbeit wird von staatlichen Behörden bis hin zur Bundesanwaltschaft boykottiert und seitens der Polizei und Jusitz Sachsen-Anhalts mit massiver Repression überzogen.
Die Initiative schreibt:
"Wir haben es im Fall von Oury Jalloh mit Staatsräson zu tun. Die Wahrheit über diese Art von Verbrechen - also rassistische Verbrechen, die durch Polizeibeamte in der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden und werden, sollen durch die Verbreitung von Lügen und schlichtweg falschen Behauptungen vertuscht werden. Wir haben dieser gezielten Manipulation der Öffentlichkeit seit nunmehr 15 Jahren selbstorganisierte Aufklärungsarbeit entgegengesetzt. Über die Generalstaatsanwaltscha von Sachsen-Anhalt wurden die Ermittlungen - trotz offenkundig gegenteiliger Beweislage - dann im Dezember 2018 eingestellt. Dies geschah auf der Grundlage völlig absurder Fantasien einiger Staatsanwälte. Deren irreführenden Begründungen wurden zuletzt am 22. Oktober 2019 durch das Oberlandesgericht Naumburg bestätigt. Dagegen legen wir momentan durch unsere Anwältin eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein. Gleichzeitig muss klar gesagt werden: Oury Jalloh ist kein Einzelfall, nicht in Dessau, nicht in Deutschland und nicht in Europa. Es bestehen tiefgreifende historische Kontinuitäten, die analysiert und in Zusammenhang gestellt werden müssen.
Auf einer Pressekonferenz von 2019 haben wir die Ergebnisse eines neuen fachradiologischen Gutachtens zum Tod von Oury Jalloh veröffentlicht: Nach Begutachtung der Bilddateien der Computertomographie vom 31.03.2005 des Leichnams des Oury Jalloh sind Knochenbrüche des Nasenbeins, der knöchernen Nasenscheidewand sowie ein Bruchsystem in das vordere Schädeldach sowie ein Bruch der 11. Rippe rechtsseitig nachweisbar. Es ist davon auszugehen, dass diese Veränderungen vor dem Todeseintritt entstanden sind."
Somit ist einmal mehr bewiesen, was der Staat unter den Teppich kehren will:
Oury Jalloh - Das war Mord! 

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Kopierflyer (PDF, 3MB) zum herunterladen

Bottom Line