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Was geht ab?!

»Care Revolution statt militaristischer Zeitenwende!«

 

 Aufruf des Bündnisses All Care Workers Unite!


 

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Solidarität mit den angeklagten Antifaschist*innen aus Leipzig


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Rote Hilfe

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Heises Schläger stoppen - Solidarität mit den angegriffenen Journalisten

Kundgebung zum Prozess gegen die Neonazi-Angreifer von Fretterode

Lesung

Ende April 2018 recherchierten zwei Fachjournalisten zum Thema Extreme Rechte vor dem Anwesen des Neonazis Thorsten Heise in Fretterode. Sie wurden von Neonazis entdeckt, verfolgt, mit Hieb- und Stichwaffen attackiert, verletzt und anschließend beraubt. Die beiden Täter konnten schnell als Nordulf Heise und Gianluca Bruno identifiziert werden. Nachdem der Prozess bereits zu Beginn des Jahres starten und dann doch wieder verschoben wurde, wird nun nach mehr als drei Jahren der Strafprozess am 07. September 2021 gegen die Neonazis in Mühlhausen starten.

 

Prozess – Termine:   bei Tatort Fretterode

 


Termine und Infos

Infoveranstaltung | 02.09.21 | 19 Uhr | OM10

von Antifa Göttingen und Tatort Fretterode mit Kai Budler und Vertretern der Nebenklage. Mehr Infos bei Antifa Göttingen

Busanreisen und Kundgebungen in Mühlhausen | 07.+09.+13.09.21

Antifa Göttingen und Tatort Fretterode organisieren eine gemeinsame Busanreise zu den ersten drei Prozesstagen am 07. und 09. und 13. September. Merkt euch die Termine, kommt nach Mühlhausen und seid solidarisch mit den angegriffenen Fachjournalisten. Weitere Infos zur Busanreise findet ihr hier.

Weitere Hintergründe zur Tat, den Tätern und zum „Gutshaus Hanstein“ von Thorsten Heise findet ihr bei Tatort Fretterode

Weitere Informationen zum Neonazi Terroristen Thorsten Heise findet ihr in der MOBIT Broschüre „Zwischen Gewalt, RechtsRock und Kommerz. Der Multifunktionär Thorsten Heise“


Die Täter sind seit langem bekannte Neonazis

Gianluca Bruno, der als Ziehsohn von dem international agierenden NPD Bundesvizevorsitzenden Thorsten Heise gilt, trat bei der Kommunalwahl 2016 in Northeim für die NPD an. Er beteiligte sich im Januar 2016 an dem sog. „Sturm auf Connewitz“, wo er mit ca. 250 weiteren Neonazis auf der Wolfgang-Heinze-Straße im alternativen Stadtteil von Leipzig einen sechsstelligen Sachschaden anrichtete.

Nordulf Heise, ältester Sohn von Thorsten Heise, begeisterter Kampfsportler, anwesend auf vielen neonazistischen Versammlungen bundesweit, versuchte schon 2016 in Duderstadt in der Nähe von einer Versammlung vom Bündnis „Duderstadt bleibt bunt“ Antifaschist:Innen anzugreifen. Nach dem Angriff auf die beiden Journalisten im April 2018 zog er in die Schweiz, um dort eine Ausbildung anzufangen.

Weitere Infos zu den Tätern Gianluca Bruno und Nordulf Heise und zu Thorsten Heise

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Verschleppte juristische Aufarbeitung

Der Angriff in Fretterode wurde von den betroffenen Journalisten selbst gut dokumentiert. Die Täter waren früh als schon in der Vergangenheit gewalttätige Neonazis benannt. Trotzdem schien es lange, als würde eine juristische Aufarbeitung der Tat im Sande verlaufen. Der Einsatz von Messer und schweren Schlagwerkzeugen wurde von den ermittelnden Behörden verharmlost, Beweismittel der Nebenklage wurden als potenziell manipuliert dargestellt. Dies reiht sich ein in die erstaunliche Häufung nachsichtiger Ermittlungsarbeit, eingestellter Verfahren und milder Urteile, wenn es um die Person Thorsten Heise und sein direktes Umfeld geht. Dass es hier nun überhaupt zur Eröffnung eines Hauptverfahrens gegen die Neonazis kommt, ist mit Sicherheit auch dem anhaltenden öffentlichen Druck auf die Gerichte zu verdanken

 

Bottom Line