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Mobiveranstaltung am 21.08.2020 - Hinterhof OM10 - Gemeinsam die Kriegsindustrie blockieren!

Rheinmetall Entwaffnen | Blockadeaktion gegen die Kriegsindustrie | 28.08.2020 | Kassel | Kundgebung: 10:00 Uhr | Lutherplatz

Ab dem frühen Morgen am Freitag den 28. August 2020 werden wir gemeinsam die Kriegsmaschinerie in Kassel lahm legen. Als Teil der interventionistischen Linken [iL] sind wir mit der Kampagne Rheinmetall Entwaffnen in der Verantwortung zu handeln. Handeln gegen das skrupellose System der Unterdrückung und Zerstörung. Kriege beginnen hier, in Kassel, in den Produktionshallen.

Wir blockieren die Konzerne dort, um den Nachschub zu kappen und das Ungetüm des Imperialismus lahm zu legen.

Warum ausgerechenet Kassel das Ziel ist, könnt ihr euch am Freitag den 21.08.2020 um 18:00 Uhr anhören, wenn wir euch erzählen, warum Kassel eines der Zentren des Militarismus in Deutschland ist und vor allem was wir mit euch zusammen am 28. vorhaben dagegen zu unternehmen.

Das Ganze findet im Hinterhof der OMZEHN statt. Für ausreichenden Platz um den Sicherheitsabstand zu wahren, ist also gesorgt.

 Audiotrailer:

 

Eine Einladung, das Richtige zu tun
Auch wenn Ohnmacht, Angst und Individualisierung für viele Menschen, uns eingeschlossen, wesentlicher Teil der Corona-Erfahrung war und vielleicht auch noch ist, steht für uns fest: Wir wollen nicht zurück zum Normalzustand, denn er ist das Problem – geprägt von Nationalismus, Unterdrückung und Kriegen. Wir wissen, dass die Kriege auch hier beginnen, hier in Kassel in den Produktionshallen von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Wir blockieren diese Konzerne, weil wir den Krieg angreifen, den Nachschub kappen und die Kriegsmaschine lahmlegen wollen. In den letzten Jahren gab es einige Blockadeaktionen in Kassel. An diese und viele weitere Aktionen gegen Krieg und Militär wollen wir Ende August anknüpfen.

Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann
Rheinmetall ist der größte deutsche Rüstungskonzern. Er liefert Waffen und Munition an Konfliktparteien und in Kriegsgebiete. Er umgeht bewusst die wenigen und unzureichenden Exportbeschränkungen des deutschen Staates durch seine Strategie der Internationalisierung seiner Produktionsstandorte. KMW verfolgt eine ähnliche Strategie. Die Panzer und Waffensysteme des Konzerns sind in Konflikten weltweit im Einsatz, dabei macht KMW auch vor Lieferungen an Staaten, die im Jemen Krieg führen, keinen Halt. Gemeinsam mit Rheinmetall betreibt der Konzern ein Joint-Venture zur Entwicklung des Kampfpanzers PUMA. Außerdem bekräftigte die Rheinmetall Group mehrfach Interesse an der Übernahme von KMW. Beide Konzerne haben Deutschland in beiden Weltkriegen aufgerüstet und eine Geschichte der Zwangsarbeit während der Zeit des Nationalsozialismus. Das Treiben der Konzerne KMW und Rheinmetall läßt uns den klaren Schluss ziehen, dass Antifaschismus und die Parole „Nie wieder Krieg“ aufs engste miteinander verbunden sind.

Alle zusammen gegen den Faschismus
Antifaschismus ist heute wieder notwendiger denn je: Während sich in Deutschland rechte Netzwerke bilden, insbesondere in der Bundeswehr und anderen Unsicherheitsinstitutionen, der Diskurs immer weiter nach rechts rückt und Forderungen der menschenverachtenden AfD nach einem Schießbefehl an Europas Außengrenzen mittlerweile bittere Realität sind, greift das türkische Regime unsere kurdischen Freund*innen an. Zwei völkerrechtswidrige Angriffskriege in Nordostsyrien und im Nordirak und das Befeuern des Krieges in Libyen durch Verstöße gegen das UN-Waffenembargo machen die Türkei zu einem gefährlichen, expansionistischen Staat, der auch auf seinem eigenen Staatsgebiet die linke Opposition ins Gefängnis wirft und die Pressefreiheit entsorgt. Der türkische Militärapparat wird auch durch deutsche Rüstungsexporte unterstützt und profitiert ganz aktuell und im Speziellen von Rheinmetall-Munitionslieferungen aus Südafrika.

#HealthcareNotWarfare
Dabei hat uns die Pandemie auf nachdrückliche Weise vor Augen geführt, was relevant und notwendig ist. Wir wollen den sofortigen Produktionsstopp der Rüstungsindustrie. Wir brauchen mehr Geld, mehr Ressourcen, mehr Aufmerksamkeit für das, was wirklich relevant ist: eine gute Gesundheitsversorgung für alle. Wir brauchen Krankenwagen statt Panzer, gute Ausstattung der Krankenhäuser und gute Löhne im Pflegebereich statt Bomben.

Obwohl es hierzulande so scheint, als wäre das schlimmste überstanden (was keinesfalls sicher ist), erreicht die Anzahl der weltweiten Neuinfektionen immer neue Rekordzahlen. Die Pandemie bedroht die Menschen auf der Flucht und in Kriegsgebieten zusätzlich und auf besondere Weise. Der Mangel an medizinischen Materialien, Gerät und Personal, die schwierigen bis katastrophalen hygienischen Bedingungen, das Zusammenleben auf engstem Raum und die in vielen Fällen ohnehin angeschlagene gesundheitliche Konstitution der Menschen sind eine Zeitbombe. Das gilt für die Geflüchtetenlager auf den griechischen Inseln, aber es gilt genauso für diejenigen, die in den Kriegsgebieten und Lagern in Nordostsyrien ausharren müssen.

Grenzen auf für Menschen statt für Waffen
Die Geflüchtetencamps auf den griechischen Inseln müssen sofort evakuiert werden. Die faktische Unterstützung von faschistischen und kriegführenden Staaten durch schmutzige Deals wie den zwischen EU und Türkei, der die Abwehr von flüchtenden Menschen zum Ziel hat, muss sofort gestoppt werden. Generell muss das hochgerüstete EU-Grenzregime, das unter anderem mit deutscher Technik und Rüstung die Festung Europa umsetzt, bekämpft und abgeschafft werden. Wir wollen sichere Fluchtwege und fordern Staaten wie die BRD auf, Verantwortung für die direkten Folgen ihrer Kriegs- und Rüstungspolitik – nämlich Vertreibung und Flucht – zu übernehmen.

Vom Ende der Kriege
Dies ist der Anfang vom Ende. Wir wollen das Ende des globalen Rüstungswettlaufs und wissen zugleich, dass dies nur der erste Schritt ist, um das Ende des kapitalistisch-patriarchalen Normalzustands zu besiegeln. Doch der Kampf gegen den Krieg ist immer auch ein Kampf gegen den Kapitalismus, gegen das Patriarchat und gegen Rassismus. Im Militarismus entsteht keine Emanzipation, aber im Kampf dagegen kommen wir dem Ziel der befreiten Gesellschaft näher!

Gemeinsam blockieren wir die Rüstungsindustrie. Grenzenlose Solidarität gegen Krieg und Militarisierung

Weitere Informationen: rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

 

 


Rheinmetall entwaffnen!

Bundesweiter Aktionstag 19.05.: Gegen Rüstungsproduktion und Krieg - Für Gesundheitsversorgung für alle!

Rheinmetall Entwaffnen Am 19.05.2020 war der Aktionstag "Gegen Rüstungsprodkutrion und Krieg - Für Gesundheitsverseorgung für alle!". Aufgerufen hatte das Rheinmetall-Entwaffnen-Bündnis zusammen mit RiseUp4Rojava und der Interventionistischen Linken [IL]. Die Rüstungsausgaben sind 2019 zum Vorjahr um 10% auf rund 45 mrd. Euro gestiegen und sind somit dreimal so hoch wie der Gesundheitsetat. Sogar während der aktuellen Covid-19-Pandemie, in der das marode Gesundheitssystem nur mit autoritären Kontaktverboten vor dem Kollaps bewahrt wird, wird neues Kriegsgerät angeschafft und die weitere Zunahme der Rüstungsgelder versprochen. Gleichzeitig exportieren deutsche Rüstungskonzerne wie Rheinmetall Waffen in Milliardenhöhe, unter anderem an Mitglieder der saudischen Militärkoalition, die im Jemen ein rücksichtslosen Krieg gegen soziale Infrastruktur und die Zivilbevölkerung führt. Während sich also an der Profitorientierung in den Krankenhäusern nichts ändern soll und die Pfleger*innen sich mit Klatschen begnügen müssen, wird weiterhin die Kriege in aller Welt befeuert.

In über 12 Städten gab es Aktionen, wie auch hier in Göttingen vor der SPD-Zentrale. Dort protestierten Antimilitarist*innen gegen die Mittäterschaft der deutschen Bundesregierung an den Kriegen in Mali, Syrien, Libyen und im Jemen. Schon Vormittags wurde der Rheinmtall-Chef Armin Papperger in Hermannsburg besucht und sein Haus während der virtuellen Hauptversammlung des Konzerns unter Quarantäne gestellt.

Externe Links: Rheinmetall Hauptversammlung - Operation Bühnensturm | Rheinmetall Entwaffnen - Bündnisseite | Weg der Erinnerung - Zwangsarbeit bei Rheinmetall

+++ Rheinmetall Entwaffnen Camp in Unterlüß (Südheide): 23.08.-30.08.2020 +++


Fotos der Aktion in Göttingen

spd goettingen frontansicht kundgebung vor spd zentrale transparent vor gebäude

Unsere Presseinformation vom 19.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Heute, am 19.05.2020 um 18 Uhr, markierten Antimilitarist*innen die SPD-Zentrale in der Bürgerstraße 30 symbolisch mit Kunstblut. Sie protestierten damitgegen Kriegsindustrie und die Mittäterschaft der Bundesregierung an Waffengeschäften deutscher Konzerne. Als Teil der Bundesregierung trägt die SPD die Verantwortung für Rüstungsexporte mit. Auf dem Gelände der SPD wurden vier pinke Holzkreuze errichtet, auf denen Jemen, Mali, Libyen und Syrien stand, symbolisch für vier Länder, in denen deutsche Waffen zum Einsatz  kommen. Auf einem Transparent, das zwischen Fahnenmasten befestigt wurde, war zu lesen „Blut an euren Händen“. Zwei Aktivist*innen im pinken Overall bespritzten Kreuze und Transparent mit Kunst-blut.

Das Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ hat für heute zum Aktionstag „Gegen Rüstungsproduktion und Krieg - Für Gesundheitsversorgung für alle!“ aufgerufen. In verschiedenen Städten gingen Kriegsgegner*innen deshalb auf die Straße. So z.B. in Düsseldorf vor der  Konzernzentrale von Rheinmetall und in Hermannsburg in der Südheide, wo sie Rheinmetallchef Armin Papperger symbolisch unter Qurantäne stellten. Ein Sprecherin der >A.L.I.< zur Aktion: „Wir wollen einen Shutdown der Kriegsindustrie - ohne Rückkehr zum  Normalzustand! Der bedeutet Krieg und Vertreibung!“ Und weiter „Ein erster Schritt wäre die Umstellung der Rüstungsproduktion auf Zivile Produktion. Krankenwagen statt Panzer! Beatmungsgeräte statt Bomben!“

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Infoveranstaltung

Was tun gegen deutsche Rüstungsindustrie, Waffenlieferungen und Krieg? Strategie einer (neuen) Antikriegsbewegung

Um die Friedensbewegung scheint es still geworden zu sein. 99,5% aller deutschen Rüstungsexporte werden trotz "restriktiver" Ausfuhrkontrolle genehmigt. Mit Schutt und Asche lässt sich hierzulande ein Haufen Schotter Rheinmetall Entwaffnen!verdienen. Nicht mehr lange sagen wir! Was es für eine neue Antikriegsbewegung braucht, warum Waffenproduktion und -lieferungen die Ansatzpunkte hierfür bieten und warum sich die Kampagne Rheinmetall Entwaffnen den größten deutschen Rüstungsproduzenten ausgesucht hat, solltet ihr euch am 28.02.2020 anhören.

Infoveranstaltung | Freitag, 28.02.2020 | 18 Uhr | Rotes Zentrum | Lange-Geismar-Straße 3 | Göttingen


Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Vor 75 Jahren wurde Europa vom Faschismus befreit. Vor 75 Jahren leisteten Antifaschistinnen und Antifaschisten des KZ-Buchenwald den Schwur, der nachfolgenden Generationen wie uns die Losung “der Beseitigung des Nazismus mit all seinen Wurzeln” und das Ziel des “Aufbaus einer Welt des Friedens und der Freiheit” gab.

Die Welt brennt

Die EU ist inzwischen Militärunion, Deutschland will die Rüstungsausgaben verdoppeln, die NATO übt mit „Defender Europe 20“ 75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg den Marsch gen Osten und die Klimakrise verspricht im Krieg um Ressourcen keine Entspannung. Währenddessen gibt es keine breite Friedensbewegung mehr, wie in den Zeiten des Kalten Kriegs. Die Herrschenden dieser Welt führen unwidersprochen Krieg für Profitmaximierung und Machterhalt. Wirklich unwidersprochen? Laut Umfragen sind 80% der Bevölkerung Deutschlands gegen Krieg, noch mehr sind gegen Waffenexporte nach Saudi-Arabien und die Türkei. Dieser Ablehnung müssen Taten folgen. Praktischer Antimilitarismus muss zum Ziel haben, den Druck auf Politik und Industrie zu erhöhen, den reibungslosen Ablauf von Produktion und Auslieferung der Rüstungsgüter zu stören, zu blockieren oder zu sabotieren. Was hier unschädlich gemacht wird, kann woanders keinen Schaden mehr anrichten!

Rheinmetall entwaffnen: Ein guter Anfang

Als größter deutscher Rüstungskonzern liefert Rheinmetall Fahrzeuge, Waffen und Munition unter Anderem an Ungarn, die Türkei und Saudi-Arabien. Die der UN nach aktuell „größte humanitäre Katastrophe“, der Krieg im Jemen, wird durch die saudi-arabische Allianz mit deutschen Bomben aus dem Hause Rheinmetall befeuert. In Nordsyrien legt die Türkei systematisch Krankenhäuser und Schulen in Schutt und Asche. Sie und ihre Söldnertruppen des sog. „Islamischen Staats“ oder der „Al-Quaida“ - dürfen sich stolze Besitzer von deutschen Leopard II Panzern nennen.
Falls es doch aufgrund von politischem Druck zu Exportstopps kommt, werden diese routiniert durch Rheinmetall-Ableger in Südafrika und Italien umgangen. Oder das Kriegsgerät wird einfach über einen Dritt-Staat verkauft.
Ein weiteres Geschäft des Konzerns sind Grenzen. Ob die technologische Hochrüstung der Festung Europa oder die Panzer des algerischen Grenzschutzes: Alles made by Rheinmetall. Für die Kriegsindustrie kann das Geschäft gar nicht blutig genug sein: Denn umso mehr Kriege, desto mehr Profit.
Deutsche Waffen erzeugen Flucht, Tod und Naturzerstörung auf der ganzen Welt. Das Leid der Menschen im Jemen oder an den europäischen Außengrenzen beginnt hier. Im deutschen Bundestag, in den Aufsichtsräten und in den Werkshallen von Rheinmetall. Lasst uns gemeinsam einen Anfang wagen, um ihre Kriege zu sabotieren! Kommt zur Veranstaltung am 28.02.2020. Informiert euch für die kommenden Aktionen.


05.05.2020 Operation Bühnensturm: Die Rheinmetall Hauptversammlung in Berlin stören!

Die tristen Herrschaften in ihren edlen Anzügen versammeln sich im Berliner Maritim-Hotel und denken an ihre Dividenden. Wir laden euch ein, Teil dieses Ereignisses zu werden. Wir wollen die Versammlung unterbrechen: Vielfältig, kreativ und ungehorsam.


23.-30.08.2020 Rheinmetall Entwaffnen Camp in Unterlüß bei Celle

Lagerfeuer, Workshops, Demo, Blockaden: 10 Tage kollektives Leben in der Heide in direkter Nachbarschaft zu Rheinmetalls Hauptstandort. Die Bombenfabrik wurde letztes Jahr fast einen ganzen Tag lang blockiert. Fahrt mit uns zum Rheinmetall Entwaffnen-Camp 2020 und macht der Kriegsindustrie einen Strich durch die Rechnung!

Bottom Line