headergrafik 1headergrafik 2headergrafik 3
 

Was geht ab?!

Politischer Hungerstreik

Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung

200 Tage befand sich Leyla Güven im Hungerstreik, um auf die Lage Abdullah Öcalans aufmerksam zu machen (...) pdf-Text "Politischer Hungerstreik in türkischen Gefängnissen und in Europa"

 


Pressemappe Hausdurchsuchung 05.12.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(...) immerhin fast ein Viertel der Teilnehmenden kamen von verschiedenen Landesämtern für Verfassungsschutz, Innenministerium, verschiedenen LKA und BKA“. Interview mit einem Antifaschisten zum IfD (pdf-download)


links unten Göttingen

Red Stuff für Subkulturen mit Klasse im Roten Buchladen


Interventionistische Linke

Die A.L.I. ist organisiert in der Interventionistischen Linken IL


Antifa Jugend (AJ)

Antifa Jugend Göttingen Logo


Rote Hilfe

Rote Hilfe


 

Oury Jalloh - das war Mord!

Oury Jalloh - das war Mord Großes Banner in DessauBusanreise zur Demonstrationnach Dessau

Am 07. Januar 2019 jährt sich der Todestag Oury Jallohs zum 14. Male. Am 07. Januar wird Oury Jalloh von Polizisten rechtswidrig festgenommen, auf die Dessauer Polizeiwache verbracht und dort durchsucht. Anschließend wird er in eine geflieste Gewahrsamszelle verbracht und an Händen und Füßen auf einer Feuerfesten Matratze gefesselt. Stunden Später ist Oury Jalloh tot, sein Leichnam völlig verbrannt. Die offizielle These: Selbstmord.
14 Jahre lang haben Polizei-, Justiz- und Politik die Aufklärung der Ermordung von Oury Jalloh im Polizeigewahrsam sowie die Aufklärung von mindestens zwei weiteren Todesfällen im Dessauer Polizeirevier verweigert.
Im November 2018 teilte der zuständige Staatsanwalt mit, dass das Ermittlungsverfahren im Fall Oury Jalloh eingestellt bleibe und keine Anhaltspunkte für einen Mord vorlägen.

+++ 40 Göttinger_Innen fuhren mit Bus auf "Oury Jalloh Demo" 2019 +++ Insgesamt 1000 Aktivist_Innen auf der Demonstration +++

 


Oury Jalloh - das war Mord PlakatOury Jalloh war ein Asylsuchender, der aus dem Bürgerkrieg in Sierra Leone nach Deutschland geflüchtet war. Er wurde am 7. Januar 2005 nach gerichtsfest rechtswidriger Festnahme durch Polizeibeamte in Dessau (Sachsen-Anhalt) in einer gefliesten Gewahrsamszelle auf eine feuerfeste Matratze 4-Punkt-fixiert und dort bis zur Unkenntlichkeit verbrannt

Die Polizei – die ihn vor dem Fixieren durchsuchte und wegen seiner Fixierung eine besondere Aufsichtspflicht hatte – behauptete unmittelbar nach dem tödlichen Feuer, dass Oury Jalloh das Feuer selbst entzündet haben soll. Bei der Tatortuntersuchung durch das LKA Sachsen-Anhalt wurde am Tattag kein Feuerzeug gefunden. Trotz des Todes eines Menschen und fehlender Fachkenntnis der Ermittler wurde kein Brandsachverständiger hinzugezogen. Eine unmittelbare technische oder Spürhundsuche nach Brandbeschleunigern fand nicht statt. Der Brandschutt wurde nur selektiv gesichert und der Rest im Hausmüll des Reviers entsorgt. Eine regelgerechte Foto- und Videodokumentation der Tatortuntersuchung erfolgte entweder nicht oder wurde manipuliert bzw. gelöscht.

14 Jahre lang haben Polizei-, Justiz- und Politik die Aufklärung der Ermordung von Oury Jalloh im Polizeigewahrsam sowie die Aufklärung von mindestens zwei weiteren Todesfällen im Dessauer Polizeirevier verweigert.

Eine vorgeblich unabhängige Justiz schützt die Polizisten aus dem Dessauer Polizeirevier seit 14 Jahren, obwohl sie weiß, dass die dort tätigen Polizeibeamten über viele Jahre hinweg Menschen willkürlich und rechtswidrig im Polizeigewahrsam festhielten, sie folterten und sogar töteten…

Im November 2018 teilte der zuständige Staatsanwalt mit, dass das Ermittlungsverfahren im Fall Oury Jalloh eingestellt bleibe und keine Anhaltspunkte für einen Mord vorlägen.

In der Informationsveranstaltung am 19.12.2018 um 19 Uhr im Juzi Göttingen wird die Initiative Oury Jalloh über den Fall Oury Jalloh berichten. Darüber hinaus wird über die gemeinsame Busanreise zur Gedenkdemonstration am 07.01.2019 berichtet werden.

: Fahrt mit uns gemeinsam am 07.01.2019 nach Dessau um Oury jalloh zu Gedenken und auf den rassistischen Mord aufmerksam zu machen.

...14 Jahre ohne Aufklärung

...14 Jahre ohne Entschuldigung bei den Hinterbliebenen
...14 Jahre ohne Anerkenntnis der erdrückenden Beweislage

...14 Jahre ohne Gerechtigkeit
...14 Jahre ohne Entschädigung

Bottom Line