Gegen Kriege und Klimakrise - Solidarität mit Rojava!

Fridays for Peace

Fridays for Paece Demonstration in Göttingen am 18.10.2019Die Türkei hat heute die Demokratische Föderation Nordsyrien überfallen. Die Volksverteidigungseinheiten der YPG und YPJ und der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) erklärten, diesem Angriff entschlossen Widerstand zu leisten - Wir stehen an ihrer Seite, die Revolution von Rojava zu verteidigen!

Trump hat für diesen Krieg grünes Licht gegeben, Bundesinnenminister Seehofer hat Erdogan Rückendeckung versprochen, damit der im Rahmen des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals weiterhin den Türsteher Europas spielt. Deutschland liefert Unterstützung für Erdogans Feldzug gegen die kurdische, arabische, armenische und assyrische Bevölkerung Nordsyriens. Die Bundesregierung gibt politsche Unterstützung, Rheinmetall und Krauss-Maffai-Wegmann liefern Rüstungsgüter und Panzer.

Der Krieg hat begonnen - Begonnen hat gleichzeitig auch der Widerstand dagegen.

@for_fridays | @inter_linke | den Aufruf von Fridays For Future Roajva findet ihr hier

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Unsere Pressemitteilungen zum Thema

Pressemitteilung vom 21.10.2019: Buchvorstellung von De Maizière blockiert - Solidarität mit Rojava

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Übersicht über vergangene Aktionen und Veranstaltungen

Demonstration "Fridays for Paece" | 18.10.2019

Demonstration "Riseup4Rojava - Solidarität mit YPG und YPJ"  | 10.10.2019

Demonstration zum Global Strike | 20.09.2019

Podiumsdiskussion "Gemeinsam für die Zukunft kämpfen!" zusammen mit der Antifajugend Göttingen (AJ), Fridays for Future Göttingen, Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) und der Kampagne Make Rojava Green Again | 14.06.2019 | Fotos

Kundgebung "Isolation durchbrechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!" | 14.06.2019

Veranstaltung "Widerstand heißt Leben!" | 07.06.2019

Demonstration 16.03.2019 | Fotos

Demonstration 24.03.2018 | Fotos

Für weitere Informationen zur aktuellen Situation in Kurdistan

anfdeutsch.com

 


"Fridays for Paece" am 18.10.2019

Fridays for Paece Demonstration in Göttingen am 18.10.2019Fridays for Future ruft zur Internationalen Solidarität mit Rojava am 18. Oktober 2019. Wir schließen uns diesem Aufruf an! In Rojava bauen die Revolutionärinnen und Revolutionäre eine gesellschaftliche Alternative zu Kapitalismus und bürgerlicher Herrschaft auf. Grundpfeiler dieser Gesellschaft sind radikale Demokratie, Feminismus und Ökologie. Antifas und InternationalistInnen, FeministInnen und Klimagerechtigkeitsbewegung: Vereint euch auf der Straße gegen Kriege und Klimakrise!

10. Oktober 2019 | 14 Uhr | Wilhelmsplatz in Göttingen

Aufruf von Fridays for Future Rojava

„Liebe Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future, begeistert haben wir die weltweiten Klimaproteste und -streiks im letzten Jahr zunächst verfolgt und dann, seit der Gründung von Fridays For Future Rojava im Mai diesen Jahres, auch an diesen teilgenommen. Mit Fridays For Future sind weltweit Jugendliche zusammengekommen, mit dem geteilten Verständnis, dass es in dieser Welt, in der die Natur immer weiter zerstört wird, nicht so weiter gehen kann!

Unsere Realität in Rojava, den kurdischen Gebieten Nordsyriens, unterscheidet sich von der Realität vieler anderer Orte, an denen es FFF-Ortsgruppen gibt. Seit 2012, beginnend mit der Revolution von Rojava, bauen wir gemeinsam ein alternatives Gesellschaftsmodell auf – basierend auf den drei Grundprinzipien Frauenbefreiung, Ökologie und Radikaler Demokratie. In den letzten sieben Jahren sind überall basisdemokratische, selbstverwaltete und ökologische Projekte entstanden: Nachbarschaftsräte – Frauenhäuser – Bildungsakademien – ein alternatives, freies Schulsystem – Wirtschafts- und Landwirtsschafskooperativen und vieles mehr. Alle Bereiche des Lebens werden von Grund auf neu organisiert. Früher wurde alles zentral aus der Hauptstadt Syriens Damaskus geregelt. Jetzt verwalten wir uns selber. In allen entstehenden Strukturen organisieren sich Frauen autonom, um ein Gegenpol zu den Machtstrukturen des Patriarchats zu setzen.

Dieses demokratische System war von Beginn an Angriffsziel von reaktionären Kräften. Zunächst die Al-Nusra-Front (ein Ableger von al-Quaida) und dann der Islamische Staat griffen unsere Städte an und besetzten weite Teile des Landes. Doch über die letzten Jahre konnten wir uns von dieser grausamen Herrschaft befreien. Der Islamische Staat ist besiegt. Der Islamische Staat ist kein Phänomen, das allein hier im Mittleren Osten entstanden ist. Viele der Dschihadisten kamen aus westlichen Ländern über die Türkei nach Syrien.

Aber auch mit dem Ende des IS hörten die Angriffe nicht auf. Anfang 2018 führte die Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und besetzt seitdem Efrîn – eine Region, die vorher unter Selbstverwaltung stand und als einer der sichersten Gebiete Syriens galt. Jetzt herrscht dort wieder die Gewalt! Viele von uns jungen Menschen waren aktiv an der Verteidigung beteiligt. Fast in jeder Familie gibt es Gefallene, die im Krieg mit dem Islamischen Staat und der Türkei – also der Verteidigung demokratischer Werte und für den Frieden weltweit ermordet wurden.

Seit dem 9. Oktober 2019 greift die türkische Armee an. Überall schlagen Bomben ein durch Artillerie und Luftangriffe. Dazu versuchen sie an einigen Stellen, die Grenze zu übertreten. Es kam schon zu vielen zivilen Opfern und Infrastruktur wie Staudämme und Elektrizitätsversorgung sind die ersten Ziele gewesen.

In dieser schweren Stunden wenden wir uns euch, liebe Freundinnen und Freunde von Fridays For Future. Für uns gibt ist eine Lösung der ökologischen Krise nur durch Selbstbestimmung möglich. Es braucht eine kooperative Form des Wirtschaftens an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet. Dafür steht die Revolution von Rojava. Zeigt Haltung, diskutiert über das Thema, lasst euch von den Medien nicht täuschen, geht auf die Straße! So lange der Angriff anhält, wird es auf der ganzen Welt zu Aktionen der Solidarität und des Widerstands kommen. Gebündelt werden die Aktionen in der Kampagne #Riseup4Rojava.

Wenn Ihr mit uns in direkten Kontakt treten wollt, meldet euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!! Wir sind eine gemischte Gruppe von Menschen aus der Region sowie Menschen, die nach Rojava zur Unterstützung der Revolution kamen – ihr könnt uns also auf Englisch oder auch anderen Sprachen schreiben!"


Riseup4Rojava - Solidarität mit YPG und YPJ

Gegen den türkischen Angriffskrieg auf Nordsyrien

Demonstration in Göttingen am 10.10.2019Am 10. Oktober demonstrierten 300 Menschen gegen den türkischen Angriffskrieg auf Nordsyrien und trugen das Banner der Internationalen Solidarität auf die Straße. Während der Demonstration wurde die Deutsche Bank mit roter Farbe markiert. Wir interpretieren diese Aktion als Blut and den Händen der Deutschen Bank, die eine der größten Kreditgeberinnen der weltweiten Kriegsindustrie ist.

Raus auf die Straße!

Die Türkei hat heute die Demokratische Föderation Nordsyrien überfallen. Die Volksverteidigungseinheiten der YPG und YPJ und der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) erklärten, diesem Angriff entschlossen Widerstand zu leisten - Wir stehen an ihrer Seite, die Revolution von Rojava zu verteidigen!

Trump hat für diesen Krieg grünes Licht gegeben, Bundesinnenminister Seehofer hat Erdogan Rückendeckung versprochen, damit der im Rahmen des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals weiterhin den Türsteher Europas spielt. Deutschland liefert Unterstützung für Erdogans Feldzug gegen die kurdische, arabische, armenische und assyrische Bevölkerung Nordsyriens. Die Bundesregierung gibt politsche Unterstützung, Rheinmetall und Krauss-Maffai-Wegmann liefern Rüstungsgüter und Panzer.

Der Krieg hat gerade begonnen - Begonnen hat gleichzeitig auch der Widerstand dagegen. Wir gehen auch morgen auf die Straße, wie wir heute auf die Straße gegangen sind, wie wir schon gestern auf der Straße waren. Der Krieg beginnt hier in Deutschland - es ist unsere Aufgabe ihn hier zu beenden! Wir stehen an der Seite der Revolutionärinnen und Revolutionäre, die die Demokratische Föderation Nordsyrien verteidigen! Wir stehen an der Seite der Menschen, die sich an der syrischen Grenze den türkischen Panzern in den Weg stellen!

 

#riseup4rojava | Für Twitter Liveberichterstattung aus Göttingen: @linksunten_goe


 Gegen Klimakrise, Krieg und Kapitalismus

Gemeinsam kämpfen für die Zukunft!

Langes Transparent:"Gegen Klimakrise, Krieg und Kapitalismus!"Am 20. September rief Fridays for Future zum Global Earth Strike auf. Wir schließen uns diesem Aufruf an, die Klimakrise werden wir nur aufhalten, wenn wir gemeinsam eine Alternative zum zerstörerischen Kapitalismus schaffen. Es muss Schluss sein mit der immer irrsinnigeren Abwärtsspirale, in der Mensch und Natur für die Profitinteressen ausgebeutet und zerstört werden.

Die Kämpfe hier im Hambacher Forst, bei Ende Gelände oder Freitags auf der Straße müssen wir verbinden mit den Kämpfen gegen Landraub und die Zerstörung des Regenwalds im Amazonas-Gebiet und dem Bau von Staudämmen in der Türkei, die den Menschen entlang von Eufrat und Tigris die Lebensgrundlage entziehen.

Wir gehen an diesem Tag auch auf die Straße in Solidarität mit den RevolutionärInnen von Rojava, die seit sieben Jahren eine sozialistische, feministische und ökologische Gesellschaft aufbauen. Gerade jetzt droht ein erneuter Überfall auf die Revolution durch den Natostaat Türkei.

+++ 10.000 Menschen auf Demonstration zum Global Earth Strike in Göttingen +++ Nach Demonstration Kreuzung Geismar Tor für drei weitere Stunden blockiert +++ Fotos der Demonstration bei Linksunten Göttingen Flickr +++

 

Aufruf der IL zum 20.09.2019

Resolution des Bündnis Rheinmetall Entwaffnen zum 20.09.2019


The Future is now!

Aufruf der Interventionistischen Linken IL zum 20.09.2019

Es wird immer heißer auf der Erde, doch die Klimapolitik der Staaten und Regierungen produziert nur weitere heiße Luft. Noch immer verschließen die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen ihre Augen vor der simplen Tatsache, dass weitere Jahre ungebremster CO2-Produktion geradewegs in eine globale Katastrophe führen.

Die Pläne für den Kohleausstieg – viel zu langsam. Ein Bruch mit der industriellen Landwirtschaft – Fehlanzeige. Eine radikale Abkehr vom Individualverkehr, eine öffentliche Mobilität für alle jenseits vom Auto – gar nicht dran zu denken.
Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Das Versagen der herrschenden Klimapolitik liegt nicht an schlechter Beratung oder Unkenntnis der klaren Aussagen der Klimawissenschaft, dass der Menschheit die Zeit davonläuft. Sondern daran, dass die Profitinteressen der Kohle- und Autoindustrie, der Agrarlobby, der Chemiekonzerne unauflösbar verstrickt mit der politischen Macht sind.

Hoffnung macht dagegen die Klimabewegung, die in den letzten Monaten und Jahren immer weiter gewachsen ist. Überall auf der Welt bestreiken Schüler*innen und Studierende an den Fridays for Future ihre Schulen und Universitäten.
Bei Ende Gelände praktizieren Tausende den offensiven Ungehorsam gegen die Braunkohleverstromung und legen die CO2-Schleudern kurzerhand selber still.
Die Aktivist*innen von Extinction Rebellion haben damit begonnen, Blockaden und Aktionen in die Städte zu tragen.

Gemeinsam müssen wir jetzt den nächsten Schritt gehen. Denn wenn die Überhitzung unseres Planeten abgewendet werden soll, wenn nicht die Lebensgrundlagen von Millionen und Milliarden Menschen zerstört werden sollen, dann muss diese Bewegung größer, stärker, entschlossener und radikaler werden, um sich gegen die mächtigen Interessen der Verantwortungslosigkeit durchzusetzen.

Dieser nächste Schritt ist der globale Klimastreik am 20. September. Fridays for Future hat diesen Tag als den Beginn einer Aktionswoche ausgerufen, in der nicht nur die Schüler*innen und Student*innen, sondern ALLE streiken sollen.
Diesen Aufruf nehmen wir auf und wollen unseren Teil dazu beitragen, dass der 20. September und die folgende Aktionswoche Meilensteine werden, dass die Bewegung gleichzeitig breiter und radikaler wird.

Am 20. September werden wir alle zusammenkommen, aus den unterschiedlichen sozialen und ökologischen Bewegungen. Denn die Klimakrise ist untrennbar verbunden mit den anderen großen Krisen, die der Kapitalismus hervorbringt, aber nicht im Sinne der Menschen lösen kann. Wir brauchen globale Gerechtigkeit statt nationaler Grenzen, Selbstbestimmung statt Sachzwang, Befreiung vom Patriarchat und eine solidarische Wirtschaft statt zerstörerischem Wachstum.

Unsere Vision des 20. September sind viele, viele Städte weltweit, in denen Verkehr und Produktion stillstehen und in denen sich die Menschen in Massen auf den Straßen treffen.

Gemeinsam sagen wir: Schluss mit der Tatenlosigkeit! Raus aus Kohle, Diesel und Benzin! Schluss mit dem fossilen Zeitalter!
Klimagerechtigkeit statt Kapitalismus!

Interventionistische Linke

 

Mit der Klimakrise kommt der Krieg

Resolution von Rheinmetall Entwaffnen zum Global Strike

Wir als Bündnis Rheinmetall Entwaffnen werden uns am 20. September am Global Strike beteiligen. Für uns ist die Beteiligung an diesem weltweiten Aktionstag und Klima-Streik ein Versuch, den Schulterschluss mit der Klimagerechtigkeitsbewegung zu suchen. Wir meinen, dass das Thema Krieg nicht ohne das des Klimas gedacht werden kann und beide Themen ohne Klassenanalyse nicht verstanden werden können. Schon jetzt werden viele Kriege um die Verteilung und Ausbeutung von Wasser und Rohstoffen geführt. Mit der weiteren Zuspitzung der Klimakrise, die von keinem kapitalistischen Green Deal der Herrschenden gelöst werden kann, werden sich diese Kriege vervielfältigen und erbitterter geführt werden. Die Leidtragenden sind dabei immer die Zivilbevölkerung, vor allem im globalen Süden, sowie die lohnabhängige Bevölkerung, Frauen, Migrant*innen und Geflüchtete weltweit. Auch Menschen, die sich gegen diese Kriege und die herrschende Ordnung auflehnen, für emanzipatorische Politik eintreten und versuchen Alternativen aufzubauen, werden angegriffen. Ein Beispiel dafür ist die Bewegung in Rojava und der gesamten demokratischen Konföderation Nordostsyrien.

In der Widerständigkeit und Vielfältigkeit der Klimagerechtigkeitsbewegung – wie beispielsweise Ende Gelände oder die Kämpfe um den Hambacher Forst – erkennen auch wir uns als Antimilitarist*innen wieder.  Viele von uns sind bereits Teil dieser Bewegung(en), wie auch viele Klimaaktivist*innen Teil unserer Bewegung sind. Denn: Wer von Krieg redet, darf vom Klima nicht schweigen; wer vom Klima redet, darf vom Krieg nicht schweigen. Und wer von Krieg und Klima redet, darf auch von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat nicht schweigen.

Antimilitaristisch und klimagerecht!

Für eine ökologische, gerechte und friedliche Welt!

 


Isolation durchbrechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!

Kundgebung am 14.06.2019Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Unter dem Motto "Isolation brechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!" ruft das Göttinger Solidaritäts-Bündnis Rojava am Freitag 14. Juni um 17:30 Uhr zu einer Kundgebung auf.

Mittlerweile haben nach der Empfehlung von Abdullah Öcalan über 7000 solidarische Menschen ihren Hungerstreik beendet. Den Hungerstreikenden ging es darum, ein Ende der Isolation des politischen Repräsentanten Öcalan, der seit über 20 Jahren unter Isolationshaft gefangen gehalten ist, zu erwirken.

Die Beendigung des Hungerstreiks bedeutet nicht das Ende der menschenverachtenden Politik des türkischen Regimes. Erneut konnten wir im letzten Monat miterleben, wie türkische Besatzungstruppen und ihre islamistischen Partner in Efrîn weitere Genozide verüben und Menschen aus ihren Wohngebieten in die Flucht getrieben haben. Imperialistische Mächte, allen voran Bundesrepublik,deutsche Rüstungsfirmen, können an diesen Verbrecher durch Geschäfte mit Waffen und Krieg gut verdienen. Die Bundesregierung schweigt nicht nur zu diesem Verbrecherregime , sondern stärkt der Türkei weiterhin den Rücken und führt die historische Waffenbrüderschaft weiter.

Während die Menschen in Rojava und in der Türkei mit Leib und Leben für ihre Freiheit einstehen und sie gegen den Faschismus verteidigen, werden sie hierzulande mit der Repression der deutschen Justiz konfrontiert, denn ihre Freiheitsbewegung wird kriminalisiert. So wurde beispielsweise im Februar diesen Jahres der „Mezopotamien Verlag“ vom Innenministerium, ohne jegliches juristische Verfahren verboten, weil er kurdische Literatur vertrieb. Ein weiteres Beispiel: Beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg wurde 32 Jornalisten*innen die Akkreditierung entzogen, weil sie irgendwann einen kritischen Artikel über Erdogan verfasst hatten. Angesichts der türkischen Aggression in Kurdistan und der Unterstützung der Bundesrepublik für das Erdoğan-Regime will das Bündnis mit dieser Kundgebung ein Zeichen der Solidarität setzen.

Solidarität gegen die Repression!

Hoch die Internationale Solidarität!

14.06.2019 | 17:30 Uhr | Gänseliesel | Göttingen

 


Gemeinsam für die Zukunft kämpfen!

Podiumsdiskussion am 14.06.2019

Am 14.06.2019 folgten rund 50 Menschen unserer Einladung ins APEX zur Podiumsdiskussion "Gemeinsam für die Zukunft kämpfen!" mit FRIDAYS FOR FUTURE Göttingen, MAKE ROJAVA GREEN AGAIN von der Internationalistischen Kommune in Rojava, der ANTIFA JUGEND [AJ], dem Verband der Studierenden aus Kurdistan YXK und uns.

Nur eine radikale Gesellschaftsveränderung kann die Fahrt Richtung Abgrund noch aufhalten!

Um diese Veränderung in Gang zu setzen, müssen wir gemeinsam dafür kämpfen und die unterschiedlichen sozialen, politischen und kulturellen Kämpfe vereinigen. FRIDAYS FOR FUTURE würden gerade zwar vor allem klimapolitische Themen auf die Straße tragen, die VertreterInnen für FFF auf dem Podium sagten aber ganz deutlich, dass der Kapitalismus als Verursacher der Klimakrise benannt und angegangen werden muss.

Unser Genosse der ANTIFASCHISTISCHEN LINKE INTERNATIONAL analysierte, dass der deutsche Staat auf Proteste immer autoritäreren Maßnahme reagiere. Dafür stattet er sich mit mehr Befugnissen zur Kontrolle der Bevölkerung, technischen Mitteln zur Überwachung und härteren Sanktionsmöglichkeiten aus. Den politischen und wirtschaftlichen Eliten ist bewusst, dass sie die bürgerliche Herrschaft mit offener Gewalt verteidigen müssen, wenn die Menschen Ausbeutung und Unterdrückung nicht länger hinnehmen werden.

Die Polizeigewalt gegen KlimaaktivistInnen bei der Fridays for Future Demonstration am 31.05.2019 in Wien ist ein Beispiel dafür, wie der bürgerliche Staat gegen Menschen vorgeht, die gegen den Status Quo protestieren. 150 AktivistInnen hatten den Wiener Ring zeitweilig blockiert, wurden unter Einsatz von Prügel geräumt und zum Teil vorläufig festgenommen. Dabei wurde ein Genosse der Kampagne MAKE ROJAVA GREEN AGAIN beinahe von einem Polizeifahrzeug totgefahren, weil er von Polizeibeamten so fixiert wurde, sodass sein Kopf vor dem Hinterreifen des Fahrzeugs lag.

Der Jugend kommt eine entscheidende Rolle zu

Die Verantwortlichen der aktuellen Krisen und der Zerstörung unseres Planeten wollen keine Verantwortung für diese übernehmen. Es sind insbesondere junge Menschen, die jeden Freitag auf die Straße gehen und demonstrieren. „Wir als Jugend sind das revolutionäre Potential und wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen!“, sagte die ANITIFAJUGEND GÖTTINGEN (AJ).

Die kurdische Freiheitsbewegung schreibt der Jugend ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Gesellschaft zu. Sie definiert Jugend nicht nach dem Alter, sondern sieht in ihr eine bestimmte Haltung. Kreativität, das Bestehende infrage stellen und der Wille zur Veränderung sind Merkmale der Jugend – Deshalb würde die Jugend durch die Herrschaft der Alten unterdrückt, die durch sie ihre Macht bedroht sehen.

Die Revolution von Rojava zeigt schon jetzt, dass eine andere Gesellschaft möglich ist

In Nordsyrien wird eine radikal-demokratische, feministische, sozialistische und ökologische Gesellschaft aufgebaut. MAKE ROJAVA GREEN AGAIN beteiligt sich an diesem gesellschaftlichen Aufbau und hat die Internationale Kommune Rojava gegründet. Der Genosse der Kampagne lud vom Podium aus dazu ein, die Kommune zu besuchen, zu lernen und sich zu beteiligen. Es gibt dort eine Akademie, die den Austausch und die Bildung von InternationalistInnen der ganzen Welt fördern will.

Im Moment konzentriert die Kampagne sich vor allem auf die Wiederaufforstung der selbstverwalteten Region in Nordsyrien. Durch das Assadregime wurden die Wälder gerodet und der fruchtbare Boden von Rojava durch den Anbau von Monokulturen, insbesondere von Weizen und Oliven, ausgelaugt.

Wir sehen in Rojava und der Demokratischen Konföderation Nordsyrien den Beweis, dass eine befreite Gesellschaft keine Utopie der Zukunft, sondern schon jetzt Realität ist. Diese revolutionäre Realität ist bedroht sowohl durch das Assad-Regime wie auch durch die Trükei. Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich ebenfalls an dem Krieg gegen die Revolution, durch Unterstützung der Türkei mit Waffen, Geld und Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung hierzulande. Es ist an uns, an der Seite der Revolution von Rojava zu stehen!

Hier ein paar Fotos von der Veranstaltung:

veranstaltung ansicht mit publikumpodium frontalansichtpodium von der seitemake rojava green again buch

 

Die zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus sind so offen sichtbar, dass nur aktives Verleugnen oder starrköpfige Ignoranz der Grund dafür sein können, diese Nicht wahrzunehmen - Neben den Interessen der Kapitalisten und Eliten, die davon profitieren selbstredend. Menschen und Umwelt werden durch die kapitalitische Produktionsweise gleicher Maßen ausgebeutet, Wälder zerstört, fruchtbare Böden ausgelaugt und vergiftet, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Dieses System ist gewaltförmig und lässt sich auch nur durch Gewalt aufrecht erhalten. Sei es durch imperialistsiche Kriege, mörderische Grenzen wie den europäischen Außengrenzen oder die Bekämpfung fortschrittlicher Kräfte.

Es ist klar, dass die Lösung nicht von den Herrschenden herbeigeführt werden wird, denn sie sind Ursache und Profiteure der Ausbeutung und Zerstörung. Nur wenn wir uns gemeisam dagegen stellen, aktiv werden und organisieren, können wir den Kurs Richtung Abgrund noch ändern. Dafür sind eine die Entwicklung einer alternativen Zukunft und Gesellschaft und praktische Ansätze, Veränderung jetzt zu erreichen, notwendig.

Seit 2018 gehen immer wieder SchulerInnen und junge Menschen am Freitag auf die Straße, weil sie der Zerstörung unseres Planeten nicht weiter tatenlos zusehen wollen. "Fridays for Future" sind zu einer globalen Bewegung geworden, die unmissverständlich Veränderungen fordern.

Die Kampagne "Make Rojava Green Again" hat sich der Revolution für eine sozialistische, feministische und ökologische Gesellschaft in Nordsyrien angeschlossen. Dort bauen sie die Internationale Kommune auf und entwickeln Ansätze, der Zerstörung der Umwelt durch kapitalitische Produktion und dem seit 2011 andauernden Krieg entgegen zu wirken.

Wir werden zusammen mit FRIDAYS FOR FUTURE, der ANTIFAJUGEND GÖTTINGEN und MAKE ROJAVA GREEN AGAIN über die aktuelle Situation, unsere Verantwortung und die Perspektiven Internationaler Solidarität. Organisiert von Antifaschistische Linke Intenational >A.L.I.<, Antifajugend Göttingen und Fridays For Future Göttingen.

14.06.2019 | 19 Uhr | Apex | Brugstraße 46 | Göttingen

Checkt auch die Seiten von Make Rojava Green Again, Antifajugend Göttingen und Fridays for Future Göttingen [ f]. Außerdem die Seite der International Commune Rojava.

 


Veranstaltung "Widerstand heißt Leben!"

Veranstaltung zum Hungerstreik und zur aktuellen Lage in Kurdistan am 07.06.2019

Am 8. November 2018 begann Leyla Güven ihren Hungerstreik. Damit protestierte sie gegen die seit acht Jahren andauernde Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der seit seiner Verschleppung im Januar 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftiert ist. Zu beginn ihres Hungerstreiks saß Leyla selbst in einem türkischen Gefängnis. Leyla schlossen sich über 7.000 Menschen in ihrem Hungerstreik an. Dreißig, in der Türkei und Deutschland im Gfängnis sitzende, erklärten, dass sie ins Todesfasten übergingen. Acht gingen bis zum Ende. Nach 200 Tagen wurde der Hungerstreik beendet.

Am 2. Mai und zuletzt am 22. konnten die Anwälte von Abdullah Öcalan zum ersten Mal nach acht Jahren wieder ihren Mandanten treffen

Der Hungertstreik ist eines der wenigen poltischen Mittel des Widerstands, die einem politischen Menschen im Gefängnis zur Verfügung stehen. Gleichermaßen ist er aber auch eine Demonstration der Standhaftigkeit und des ungebrochenen Willens.

Für die kurdische Befreiungsbewegung haben die Hungerstreiks der politischen Gefangenen im Foltergefägnis Diyabakir und ihr Protest gegen die Haftbedingungen, die Demütigungsversuche und die Folter in den 1980er Jahren eine große Bedeutung. Kemal Pir, Mehmet Hayri Durmuş, Akif Yilmaz und Ali Cicek gaben 1982 im Todesfasten ihr Leben.

Damals eingesperrt war auch die Mitgründerin der PKK, Sakine Cansiz – für fast elf Jahre leistete sie immer wieder Widerstand gegen die faschistischen Gefängniswärter.

Auch nach dem Ende des Hungerstreiks geht der Widerstand weiter. Abdullah Öcalan und zehntausende politische Gefangene sitzen noch in den Gefängissen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland. Die Repression gegen unserer kurdischen GenossInnen hat noch kein Ende gefunden. Viel mehr noch bedrohen die Türkei und das syrische Regime die Revolution in Nordsyrien, auf beiden Seiten unterstützt durch die impersialitischen Mächte. Wir sehen es als unsere Aufgabe zur Verteidigung der Revolution beizutragen.

Wir haben eine kurdische Genossin eingeladen, die uns berichten wird.

07.06.2019 | 19 Uhr | Rotes Zentrum | Lange-GeismarStraße 3 | Göttingen

 


Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung und den Hungerstreikenden!

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration am 16.03.2018

Leyla Güven, Abgeordnete der HDP, ist seit dem 7. November 2018 im unbefristeten Hungerstreik, nun also seit über 120 Tagen. Damit protestiert sie gegen die Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der seit 20 Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali eingesperrt ist. Ihr folgten zahlreiche kurdische AktivistInnen, unter anderem in Straßburg, der Schweiz, Australien und Deutschland.

In Solidarität mit dem Kampf Leyla Güvens und den AktivistInnen rufen unsere kurdischen GenossInnen zusammen mit uns auf zu einer Demonstration am Samstag den 16. März 2019. Wir unterstützen den Kampf für Frieden in Kurdistan und den Aufbau einer basis-demokratischen, feministischen und ökologischen Gesellschaft. Die kurdische Freiheitsbewegung ist in Deutschland immer schon staatlicher Repression ausgesetzt, der es gilt gemeinsam entegegen zu treten. Ihr Kampf für eine befreite Gesellschaft ist auch unser Kampf!

Deutschland und die Türkei sind Feinde der Freiheit

Die kurdische Freiheitsbewegung ist seit jeher staatlicher Repression in Deutschland ausgesetzt. Seit 25 Jahren ist die Arbeiterpartei Kurdistans PKK hierzulande verboten und mit ihr diverse andere krudischen Organisationen. Damit soll eine politische Betätigung der KurdInnen in Deutschland unterbunden werden. Die Bundesregierung erfüllt mit dem Verbot und der anhaltenden Repression seit Anfang der 90er Jahre die Forderungen ihres NATO-Partners Türkei; die PKK ist in keinem anderen Land außer diesen verboten. Die

Partnerschaft zwischen der Türkei und Deutschland hat eine Tradition, die bis zum ersten Weltkrieg zurückreicht und die BRD ist heute mitbeteiligt am Krieg gegen die KurdInnen und unterstützt durch die Türkei auch die Dschihadisten des sogenannten Islamischen Staates. Beim Angriff auf den westlichsten Kanton der Demokratischen Föderation Nordsysriens, Afrin, am 20.01.2018 kamen Leopard II Panzer aus deutscher Produktion zum Einsatz. Deutsche Waffenexporte müssen durch die Bundesregierung abgesegnet werden, Deutschland ist also durch die Waffenlieferungen und die politische Rückendeckung für die Türkei eine Kriegspartei.

 Internationale Solidarität braucht eine soldarische Praxis!

Unsere kurdischen GenossInnen, die In Syrien und dem Irak in den Volksverteidungseinheiten der YPG und YPJ gegen den IS kämpfen, haben immer wieder betont, dass sie diesen Kampf für die gesamte Menschheit führen. Wir wollen unsere Verantwortung hier wahrnehmen, um den Kampf hier in Deutschland zu unterstützen.

200 Teilnehmende auf Demonstration "Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung - für eine gemeinsame Zukunft" Fotos der Demonstration findet ihr hier

Unseren Aufruf findet ihr hier

Informationen über den Hungerstreik, die kurdische Freiheitsbewegung und die aktuelle Situation in Kurdistan findet ihr auf anfdeutsch.com


SOLIDARITÄT MIT DER KURDISCHEN FREIHEITSBEWEGUNG - FÜR EINE GEMEINSAME ZUKUNFT!

Afrin ist überall Demonstration am 03.02. im PapendiekLeyla Güven, Abgeordnete der HDP, ist seit dem 7. November 2018 im unbefristeten Hungerstreik, nun also seit über 120 Tagen. Damit protestiert sie gegen die Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der seit 20 Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali eingesperrt ist. Ihr folgten zahlreiche kurdische AktivistInnen, unter anderem in Straßburg, der Schweiz, Australien und Deutschland.

Es geht dabei nicht nur um die Freiheit des Vordenkers der kurdischen Freiheitsbewegung, sondern auch um die Lösung des Konflikts, der seit Jahrzehnten Kurdistan beherrscht, und vielmehr um eine Perspektive für ein friedliches Zusammenleben der Völker im Nahen Osten.

DIE REVOLUTION VERTEIDIGEN - FÜR EINE BASIS-DEMOKRATISCHE, FEMINISTISCHE UND ÖKOLOGISCHE GESELLSCHAFT!

Für uns ist der gesellschaftliche Aufbau in Rojava und Nord-Syrien ein Hoffnungsschimmer in einer ansonsten von Macht- und Kapitalinteressen bestimmten Welt. Die Überzeugung und der Mut der GenossInnen, die in einer von imperialistischen Kriegen erschütterten Region, mit der sie für eine befreite Gesellschaft kämpfen ist uns eine Inspiration, das Gesellschaftsmodell der Demokratischen Föderation kann uns ein Vorbild sein, um rassistische Ausgrenzung, patriarchale Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung zu überwinden.

Wir wollen hier in Deutschland gemeinsam mit unseren kurdischen GenossInnen und allen fortschrittlichen Kräften unsere Kämpfe vereinigen, um gegen die Reaktion, die wir überall in Europa und der sogenannten westlichen Welt beobachten können. Hart erkämpfte Errungenschaften der ArbeiterInnen- und Frauenbewegungen werden immer weiter abgebaut, während unser Planet weiter zerstört wird.

Wir glauben fest daran, dass eine Alternative zu diesem zerstörerischen und menschenverachtenden System möglich ist, wenn wir uns im gemeinsamen Kampf für die Freiheit aller Menschen vereinigen! Die Kämpfe von Leyla Güven, Sakine Cansiz, den InternationalistInnen Kevin Jochim und Ivana Hoffmannn nehmen wir uns zum Vorbild.

Hoch die Internationale Solidarität!

Mit unseren kurdischen GenossInnen rufen wir auf zu einer Solidaritätsdemonstration.

DEMONSTRATION | 17 UHR | 16.03.2019 | GÄNSELIESEL | GÖTTINGEN


Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019

Demonstration in Göttingen am 16.03.2019 Demonstration in Göttingen am 16.03.2019


Afrin ist überall - Überall ist Widerstand!

Kurzfristige Demonstration "Gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Afrin" am 24.3.2018 mit etwa 300 TeilnehmerInnen

Der Angriffskrieg, angefangen am 20.01.2018 der Türkei auf Afrin und die Revolution in Nordsyrien geht weiter. Die Kämpfe sind bis in das Zentrum der Stadt vergedrungen und sie fordern immer mehr zivile Opfer. Während das diktatorische AKP-Regime ihren Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen im westlichsten Kanton Rojavas fortsetzt, schließt die BRD Millionen-Waffendeals mit dem Regime ab und bezahlt weitere Millionen an Erdogan damit dieser die Menschen, die vor seinem Krieg flüchten, daran hindert nach Europa zu gelangen.

Unsere Gedanken und unsere Herzen sind bei unseren GenossInnen, die gegen die Angriffe der türkischen Armee weiterhin Widerstand leisten.
Unser Gedenken gilt den Gefallenen, die für die Verteidigung der Revolution alles gaben. Auch viele InternationalistInnen haben sich dem Kampf und der Revolution angeschlossen. Sie tragen die Fahne der internationalen Solidarität voran. Unsere Aufgabe muss es sein, auch hier den politischen Kampf zu führen.

+++ 300 Menschen auf der Straße gegen den Angriffskrieg der Türkei +++

Unseren ganzen Aufruf zur Demonstration findet ihr hier

Fotos von der Demonstration am 24.03. findet ihr hier

Fotos von der Demonstration am  03.02 findet ihr bei Linksunten Göttingen bei Flickr

 


 

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018 Afrin ist überall - Demonstration in Göttingen am 24.03.2018

 


Afrin ist überall - Überall ist Widerstand!

Afrin ist überall Demonstration am 03.02. im PapendiekWeitere Demonstration am 24.03.2018

Der Angriffskrieg, angefangen am 20.01.2018 der Türkei auf Afrin und die Revolution in Nordsyrien geht weiter. Die Kämpfe sind bis in das Zentrum der Stadt vergedrungen und sie fordern immer mehr zivile Opfer. Während das diktatorische AKP-Regime ihren Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen im westlichsten Kanton Rojavas fortsetzt, schließt die BRD Millionen-Waffendeals mit dem Regime ab und bezahlt weitere Millionen an Erdogan damit dieser die Menschen, die vor seinem Krieg flüchten, daran hindert nach Europa zu gelangen.

Unsere Gedanken und unsere Herzen sind bei unseren GenossInnen, die gegen die Angriffe der türkischen Armee weiterhin Widerstand leisten.
Unser Gedenken gilt den Gefallenen, die für die Verteidigung der Revolution alles gaben. Auch viele InternationalistInnen haben sich dem Kampf und der Revolution angeschlossen. Sie tragen die Fahne der internationalen Solidarität voran. Unsere Aufgabe muss es sein, auch hier den politischen Kampf zu führen.

Samstag 24.03.2018 | 15 Uhr | Demonstration gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Afrin und die deutsche Komplizenschaft dieses Krieges.

+++ Auf Grund der zugespitzten Lage in Afrin findet am Samstag den 24.03. um 15 Uhr am Gänseliesel in Göttingen eine Demonstration statt. +++ 700 Aktivist_Innen auf Demonstration "Solidarität mit Afrin" am 03.0.2 +++ Fotos gibt es bei Linksunten Göttingen bei Flickr +++ 

Unseren ganzen Aufruf zur Demonstration findet ihr hier

Aufruf

 


Aufruf zur Demonstration "Solidarität mit Afrin"

Afrin ist überall Demonstration  03.02.2018 Jakobilkirchhof GöttingenAm 20.1.2018 hat die Türkei ihren Angriffskrieg auf den Kanton Afrin begonnen, einen Angriffskrieg auf die Revolution in Rojava und Nordsyrien. Die Revolution und der Aufbau des Demokratischen Konföderalismus steht für die Hoffnung auf Frieden im Nahen und Mittleren Osten, auf ein Leben in Freiheit und Würde. Die türkische AKP-Diktatur sieht darin eine Bedrohung ihrer Herrschaft, gibt dieses Projekt doch auch Hoffnung für alle in der Türkei unterdrückten Bevölkerungsgruppen.
Die imperialistischen Staaten USA und Russland lassen die Türkei in Afrin gewähren. Gestern noch waren die Volksverteidigungseinheiten von YPG und YPJ willkommene Verbündete im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS/Daesh), heute werden sie dem Angriff der türkischen Armee überlassen. Doch YPG und YPJ leisten erfolgreich Widerstand gegen die zweitgrößte Nato-Armee und die mit ihr verbündeten dschihadistischen Banden. Noch im letzten Jahr haben sie gegen die Dschihadisten bekämpft, die von der Türkei unterstützt wurden, jetzt kämpfen sie gegen die türkische Armee und dieselben Dschihadisten. Letztendlich ist dies nichts anderes als eine Fortsetzung des Kampfes gegen den IS/Daesh.

Während andere westliche Staaten die türkische Invasion tolerieren, leistet die Bundesrepublik Deutschland aktive Unterstützung. Deutsche Waffen und Kriegsgerät wie z.B. Leopard-II-Panzer werden gegen die Menschen in Afrin eingesetzt. Die Panzer werden vom deutschen Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann hergestellt und erst vor zwei Wochen versprach Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) seinem türkischen Amtskollegen Çavusoglu eine Aufrüstung der Panzer. Krauss-Maffei Wegmann stand 2011 in der Kritik wegen eines Deals von über 270 Leopard-II-Panzer mit Saudi-Arabien, welcher in Folge dessen platzte. 2013 genehmigte der Bundessicherheitsrat den Verkauf von 62 Panzern an Katar. Beide Staaten haben in der Vergangenheit die Banden des IS/ Daesh unterstützt.

Afrin ist überall - überall ist Widerstand!In Deutschland beteiligt sich der Staat seit Jahrzehnten an der Repression gegen KurdInnen und kurdische Organisationen und Strukturen. Mit dem Verbot der PKK vor 25 Jahren wurde die politische Arbeit der im deutschen Exil lebenden KurdInnen kriminalisiert und verfolgt. Anfang 2017 wurde diese politische Verfolgung mit dem Verbot der Symbole weiterer zahlreicher Organisationen u.a. der YPG und YPJ noch ausgeweitet. Während Panzer-Siggi in Goslar Tee mit Çavusoglu trank, wurde am 12.1. in Hamburg ein kurdischer Verein Ziel einer polizeilichen Razzia wegen eines Bildes von Adullah Öcalan.

Der jetzige Angriff auf Afrin ist ein Angriff auf das Herz der Revolution! Wir betrachten ihn als einen Angriff auf uns als weltweite radikale Linke. Für uns steht das Projekt des Demokratischen Konföderalismus für den Versuch, eine befreite Gesellschaft im Hier und Jetzt zu errichten - unter den Bedingungen des Krieges und imperialistischer Aggression. Die Revolution gibt das Versprechen auf die Befreiung der Frau, ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, unabhängig von Herkunft und Religion, auf ein Leben frei von Unterdrückung und Ausgrenzung und die Errichtung einer Welt des Friedens und der Freiheit!

Kommt zur Demonstration "Solidarität mit Afrin" am Samstag den 3.2. um 14 Uhr am Gänseliesel in Göttingen.

Ein Angriff auf Afrin ist ein Angriff auf uns Alle!
Bijî Berxwedana YPG û YPJ!
Hoch die Internationale Solidarität!


Pressemitteilungen zum Thema Internationalismus

Unsere Presseinformation vom 21.10.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute Abend haben InternationalistInnen in Solidarität mit Rojava eine Lesung von Thomas de Maizière im Alten Rathaus blockiert, sodass diese schließlich abgesagt wurde. Als Verteidigungsminister war der CDU-Politiker ausgesprochener Befürworter deutscher Kriegseinsätze. Er behinderte die Aufklärung des Terrornetzwerks NSU dadurch, dass er dem NSU-Untersuchungsausschuss Dokumente des MAD vorenthielt. Während seiner Amtszeit als Bundesinnenminister tat er sich als Law-and-Order Hardliner hervor und baute den staatlichen Überwachungsapparat weiter aus. Die BlockiererInnen demonstrierten gegen den türkischen Angriffskrieg auf Rojava und die deutsche Kriegsbeteiligung.

Zu seiner Zeit als Innenminister trieb Thomas de Maizière die Kriminalisierung linker und kurdischer Strukturen voran. Anfang 2017 verbot er das Zeigen von Symbolen der Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ und von Bildern Abdullah Öcalans, dem Vordenker der kurdischen Befreiungsbewegung. Im Sommer des selben Jahres folgte das Verbot der linken Nachrichtenplattform linksunten.indymedia und die Kriminalisierung der BetreiberInnen.

Eine Sprecherin der Antifaschistischen Linken International zur Bolckade: "De Maizière ist ein Feind der Freiheit - der Freiheit, die die Kämpferinnen und Kämpfer der YPG und YPJ gegen den türkischen Überfall verteidigen!"

"De Maizière ist mit seiner Politik verantwortlich für die Verfolgung linker und progressiver Kräfte.", so die Sprecherin weiter. Aber es gehe nicht nur um die Person de Maizières. Die Bundesregierung unterstützt weiterhin das autoritäre Regime des türkischen Staatspräsidenten Erdogan und liefert weiterhin Waffen an die Türkei.

Die Sprecherin der Antifagruppe schließt mit den Worten: "Wir werden weiterhin auf die Straße gehen, bis dieser Krieg zu Ende ist und bis das Mordgeschäft der deuschen Rüstungsindustrie ein Ende hat!"