Am 2.12. will die AfD in Han­nover ihren Bun­desparteitag abhal­ten. Das gilt es aktiv zu stören!

Das linke Bünd­nis unter dem Motto „Unsere Alter­na­tive heißt Sol­i­dar­ität“ aus parteilichen und gew­erkschaftlichen Jugen­dor­gan­i­sa­tio­nen, sowie Studieren­den­ver­bän­den und linken Grup­pen ruft für diesen Tag zu Großdemon­stra­tion und Block­aden gegen den AfD-​Parteitag auf!

Wir organ­isieren zu diesem Anlass eine gemein­same Zugan­reise aus Göttingen.

Tre­ff­punkt ist auf dem Bahn­hofsvor­platz um 4:45 Uhr morgens!

Denn um effizient zu block­ieren müssen wir früh vor Ort sein — um uns der AfD in den Weg zu stellen und rechter Hetze so den Raum zu nehmen!

Hier der offizielle Aufruf des Bündnisses:

Die Alter­na­tive für Deutsch­land will am ersten Dezem­ber­woch­enende ihren Bun­desparteitag in Han­nover aus­richten.
Neu im Bun­destag, kann die AfD auf noch mehr Mit­tel und Ressourcen zugreifen, um ras­sis­tis­che, nation­al­is­tis­che und autoritäre Posi­tio­nen zu ver­bre­iten.
Die Partei will die Erfolge sozialer Bewe­gun­gen zunichte machen und so unsere Frei­heiten ein­schränken: Abbau von Rechten, die Erwerb­stätige schützen, Kürzun­gen bei Sozialaus­gaben, Rück­bau von Kli­maschutzrechten, Ver­schär­fung des Abtrei­bungsver­bots, weit­ere Ein­schränkung von Bleibe­möglichkeiten für geflüchtete Men­schen, Annul­lierung der Ehe für Alle sowie einen reak­tionären Wan­del in Kul­tur– und Bil­dungspoli­tik. Wir wis­sen: Die AfD wird nicht trotz, son­dern auch wegen dieser Posi­tio­nen gewählt. Gle­ichzeitig wäre die AfD nicht so erfol­gre­ich ohne Steil­vor­la­gen etablierter und regieren­der Parteien z.B. durch rigide Asyl­rechts­beschränkun­gen.

Auch ohne die AfD haben wir einiges an der kap­i­tal­is­tis­chen Welt, in der wir leben, auszuset­zen. Die Partei nutzt die beste­hen­den gesellschaftlichen Missstände für sich und ver­schärft sie. Sie spal­tet die Gesellschaft, indem sie die ver­ant­wortlich macht, die für sie nicht dazuge­hören: Geflüchtete und migrantis­che Men­schen – vor allem die, die nicht sofort als „Fachkräfte“ der deutschen Wirtschaft dienen kön­nen, emanzip­ierte Frauen und Allein­erziehende oder alle, die nicht der het­ero­sex­uellen Norm entsprechen. Wie die Neon­azis stellt sie einer vielfälti­gen Gesellschaft den nation­al­is­tis­chen, teils völkischen Ein­heits­brei gegenüber. Tat­säch­liche soziale Wider­sprüche, wie die sich immer weiter öff­nende Schere zwis­chen Arm und Reich, sollen so verdeckt wer­den und nicht mehr zu erken­nen sein.
Diese Alter­na­tive bietet keine Lösun­gen. Das kön­nen wir nur sel­ber tun. Deshalb engagieren wir uns, damit Alle unter guten Bedin­gun­gen leben kön­nen – gle­ich­berechtigt und gemein­sam, ohne Armut und Aus­gren­zung.

Wenn die AfD zu ihrem Bun­desparteitag nach Han­nover kommt, wer­den wir uns dieser Partei in den Weg stellen. Wir sind bunt und kreativ. Gemein­sam set­zen wir ein deut­liches Zeichen und sagen der AfD und ihren Ver­bün­de­ten: „Auch hier seid ihr nicht willkom­men!“
Dazu leis­ten wir zivilen Unge­hor­sam und wer­den den Parteitag der AfD block­ieren. Später am Tag tre­f­fen wir uns auf einer gemein­samen antifaschis­tis­chen und anti­ras­sis­tis­chen Demon­stra­tion durch die Stadt.

Wir laden alle Men­schen zu unseren Aktio­nen ein, denn unsere Alter­na­tive heisst Sol­i­dar­ität.

2. Dezem­ber 2017 – Han­nover
Ab 7 Uhr: Block­aden rund um das HCC | Ab 11:30 Uhr: Gemein­same Demonstration

(http://​www​.unsere​-alter​na​tive​.org)