Der Antifa-​AK setzt sich derzeit haupt­säch­lich mit zwei The­men­feldern auseinander.

Zum einen haben wir uns die Aufk­lärung über und die Bekämp­fung von regionalen Struk­turen der Extremen Rechten zum Ziel gesetzt. Im Blick­punkt für die Region in und um Göt­tin­gen sind dabei vor allem neon­azis­tis­che Freie Kam­er­ad­schaften, die NPD und ver­schiedene stu­den­tis­che Verbindungen.

Zum anderen wollen wir es nicht bei der Bekämp­fung men­schen­feindlicher Struk­turen belassen. Unser Hauptziel ist es, vor allem an Orten mit einer starken extrem rechten Präsenz alter­na­tive Freiräume und Organ­i­sa­tions­for­men zu schaf­fen. Ins­beson­dere die Zusam­me­nar­beit mit Jugendlichen sehen wir als zen­tralen Ansatzpunkt. Denn wir wis­sen aus eigener Erfahrung, dass Poli­tisierung­sprozesse vor allem bei jun­gen Men­schen stat­tfinden. Wir möchten diese langfristig in ihrer Selb­stor­gan­i­sa­tion unter­stützen, Ver­net­zun­gen ermöglichen und linke Struk­turen auf­bauen. Hier­bei wollen wir uns vor allem an den konkreten Bedürfnis­sen der Jugendlichen orientieren.

Die beste­hende bürg­er­liche Gesellschaft bringt auf­grund ihrer grund­sät­zlichen Beschaf­fen­heit mit all ihren Wider­sprüchen men­schen­feindliche Ide­olo­gien nicht nur in Krisen­zeiten her­vor. Gemein­sam wollen wir Alter­na­tiven zu dieser Gesellschaft suchen, aufzeigen und in Angriff nehmen.

In diesem Kon­text ist uns auch die Reflex­ion unserer eige­nen Praxis wichtig. Wir wollen nicht zum Selb­stzweck antifaschis­tisch agieren, son­dern auf Grund­lage unserer Analyse neue Wege suchen, wo dies nötig ist. In dieser Analyse, ob auf unsere Pro­jekte oder auf die eigene AK-​Struktur bezo­gen, legen wir vor allem Wert darauf, ras­sis­tis­che wie anti­semi­tis­che Denkmuster und Hand­lungsweisen sowie die auftre­tenden Geschlechter­ver­hält­nisse zu thematisieren.

Darüber hin­aus unter­stützen wir regional wie bun­desweit antifaschis­tis­che Bündnis-​Demonstrationen und brin­gen uns in andere Pro­jekte unserer Gruppe und ihrer Arbeit­skreise ein.

Der Antifa-​AK trifft sich zwei­wöchentlich. Wenn du Inter­esse hast und motiviert bist, schreib uns gerne an Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein!. Wir tre­f­fen uns dann mit dir zeitnah.