Flüchtlinge

  • Kundge­bung für eine men­schen­würdige Unter­bringung! Dezen­trale Woh­nun­gen statt Masse­nun­terkün­fte!

    Don­ner­stag, 22.März 2018,
    14:30 Uhr, Neues Rathaus, Göt­tin­gen

    Aufruf der Bewohner_​innen der Unterkunft Non­nen­stieg zusam­men mit
    Unterstützer_​innen:

    Vor Kurzem haben wir uns mit einem offe­nen Brief wegen unserer Prob­leme
    an den Ober­bürg­er­meis­ter gewandt: Wir wollen ein selb­st­bes­timmtes Leben
    führen! Aber die Stadt und die zuständige Poli­tik dik­tieren uns, wie wir
    als Zuflucht­suchende unterge­bracht wer­den.
    Die Stadt han­delt, macht

  • Migra­tion und Arbeit(skämpfe) zwis­chen Aus­beu­tung und Sol­i­darisierung

    Vor­tragsreihe ver­anstal­tet von der Basis­demokratis­chen Linken, der OM10 und dem FSR Philo.

    Zwis­chen Beratung und Sol­i­darisierung. Mobile Arbeit im Old­en­burger Mün­ster­land
    Mit Guido Grüner (Arbeit­slosen­hilfe Old­en­burg)
    In der boomenden Fleisch– und Zer­legein­dus­trie südlich von Old­en­burg ist es in den ver­gan­genen Jahren zu einem massen­haften Ein­satz migrantis­cher Arbeiter_​innen gekom­men: Men­schen aus osteuropäischen

  • Das Weisse Haus im Hagen­weg. Ein Kam­mer­spiel| Lehrstück| Trauer­spiel in 3 Akten (mit Epi­log)

    Das Weisse Haus im Hagen­weg 2T wird zu Beginn des neuen Jahres nach bloß einem hal­ben Jahr geschlossen und abgewick­elt. Galt das Haus zuvor als Vorzeigeein­rich­tung zur Ver­sorgung und Unter­bringung geflüchteter Frauen und alter­na­tiv­los, mag diese schnellere Rück­kehr zu anderen Unter­bringungs­for­men überraschen.

    Anhand der städtis­chen Unter­bringungspoli­tik wird immer wieder sicht­bar, wie wenig es den Behör­den tat­säch­lich um die

  • Beitrag auf Sozialgeschich­teon­line zum „Inte­gra­tions­ge­setz„

    Die BL hat einen Artikel geschrieben, der auf Sozialgeschich­teon­line unter dem Titel

    Arbeit um jeden Preis. Das ‚Inte­gra­tions­ge­setz‘ soll Kon­trolle und Ver­w­ert­barkeit migrantis­cher Arbeit­skraft verbessern“

    erschienen ist.

    Den Text findet ihr

  • 02.03.|14 Uhr| Kundge­bung Geflüchteter aus Woller­shausen vor dem Göt­tinger Land­kreis!

    Gegen die Fremdbes­tim­mung durch GAB und Land­kreis – für ein selb­st­bes­timmtes Leben aller
    Geflüchteten in Woller­shausen und überall!


    Seit mehreren Monaten kämpfen Geflüchtete aus Woller­shausen gegen die inakzept­ablen Bedin­gun­gen in
    ihrer Unterkunft. Bere­its im Novem­ber und Dezem­ber haben sie in Woller­shausen protestiert. Die GAB hat
    anschließend ver­sucht, mit ein paar „Verbesserun­gen“ wie

  • Ein son­der­barer Artikel und ein son­der­barer Sozialdez­er­nent

    Ein son­der­bares Tre­f­fen“ über­schreibt das Göt­tinger Tage­blatt seinen Text zur Demon­stra­tion in Woller­shausen am 16.12. — „Ein son­der­barer Artikel“ wäre wohl ein tre­f­fend­erer Titel für diese Darstel­lung, die jegliche jour­nal­is­tis­che Sorgfalt ver­mis­sen lässt. Der Autor steigt gle­ich mit einer falschen Tat­sachen­be­haup­tung ein: Lediglich von „Unter­stützern aus dem poli­tisch linken Spek­trum“ sei demon­stri­ert wor­den, „allerd­ings nicht durch Flüchtlinge“. Wir fra­gen uns: Wie lange war er

  • Woller­shausen: Proteste gegen Iso­la­tion und Ein­schüchterung

    Am Fre­itag, 16.12., demon­stri­erten ins­ge­samt 60 Unterstützer*innen und Geflüchtete in dem Dorf Woller­shausen im Land­kreis Göt­tin­gen für men­schen­würdige Lebens­be­din­gun­gen. Sie kri­tisierten die isolierende Unter­bringung in einer Masse­nun­terkunft, den unzure­ichen­den Zugang zu Deutschkursen sowie die Abgeschieden­heit und das Fehlen bezahlbarer Trans­port­mit­tel. Deut­lich wurde, dass sie sich durch Igno­ranz und

  • Unsere Stimme gegen Iso­la­tion und Ein­schüchterung

    Am 4.11.2016 haben Geflüchtete, die in dem kleinen Ort Woller­shausen im Land­kreis Göt­tin­gen unterge­bracht sind, begonnen gegen ihre derzeit­i­gen Lebens­be­din­gun­gen zu protestieren. Auf Trans­par­enten und Schildern kri­tisierten sie die Unter­bringung in einer Masse­nun­terkunft, den unzure­ichen­den Zugang zu Deutschkursen sowie die Iso­la­tion auf dem Dorf durch das Fehlen bezahlbarer Trans­port­mit­tel. Darüber hin­aus bemän­gel­ten sie schlechte Infor­ma­tions– und

  • Vor­trag: Iso­la­tion­slager und Häuserkampf

    Die Ver­anstal­tung zu den aktuellen Kon­flik­ten um die Unter­bringung von Geflüchteten und die Beset­zung der OM10 findet im Rah­men der Alter­na­tiven Ophase 2016 am 19.10. ab 19 Uhr im Auto­nom­icum statt.

    Mit der Beset­zung des ehe­ma­li­gen Gew­erkschaft­shauses in der Oberen-​Masch-​Straße 10 (OM10) machten Aktivist*innen vor einem Jahr auf

  • Nach­barschafts­fest Grone

    Im Rah­men des Stadt­teil­fests Grone am 17.09. wird es einen Info-​Stand des Ver­net­zungstr­e­f­fens frei­williger Helfer*innen in der Göt­tinger Flüchtlingspoli­tik geben. Mit dem Stand soll auf den aktuellen Leer­stand von Wohn­raum in Grone aufmerk­sam gemacht wer­den. Angesichts der von der Stadt forcierten Masse­nun­ter­bringung von Flüchtlin­gen in der Indus­triehalle auf der Siekhöhe ist die Dul­dung dieses Leer­standes nicht hin­nehm­bar. Den offe­nen Brief der Ini­tia­tive zur

  • Solidarity4all – Gegen Aus­gren­zung und Abschiebe­lager

    Protest­camp in Bam­berg, 4.-7. August 2016

    Flüchtlinge willkom­men“ hieß es im Som­mer let­zten Jahres. Sei­ther ist viel passiert: Asylge­setze wur­den in Deutsch­land und EU-​weit mas­siv ver­schärft, ras­sis­tis­che Angriffe auf Flüchtling­sun­terkün­fte nah­men zu, die europäis­che Abschot­tungspoli­tik erre­ichte mit dem EU-​Flüchtlingsdeal mit der Türkei einen neuen Höhep­unkt. Die zunehmende Bru­tal­ität der Aus­gren­zungs– und Abschiebepolitik

  • Rede­beitrag auf der Demo am 19.05.2016

    Vor ein paar Monaten ging ein großer Auf­schrei durch die Stadt als der Süd­nieder­säch­sis­che DGB-​Landesvorsitzende behauptete, Geflüchtete seien in der Göt­tinger Innen­stadt ohne­hin nicht gern gese­hen. Nun sehen wir eine städtis­che Poli­tik, die genau dies als sys­tem­a­tis­che Poli­tik betreibt: Geflüchtete sollen nicht mehr in den Stadt­teilen, son­dern am äußer­sten Rand Göt­tin­gens, mit­ten in einem Gewer­bege­biet unterge­bracht werden.

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  • 500 Göttinger*innen demon­stri­eren gegen die Masse­nun­terkunft Siekhöhe und für men­schen­würdige Wohnbe­din­gun­gen

    Am heuti­gen Don­ner­stag nah­men über 500 Per­so­nen an einer Demon­stra­tion gegen die geplante Zwangsver­legung in die Masse­nun­terkunft Siekhöhe und für die men­schen­würdige Unter­bringung von Geflüchteten teil. Das Vorhaben der Stadt Göt­tin­gen, Geflüchtete aus ver­schiede­nen dezen­tralen Unterkün­ften in die zur Unterkunft umfunk­tion­ierte Indus­triehalle im Gewer­bege­biet Siekhöhe zwangsweise umzusiedeln, trifft somit auf großen Wider­spruch und Protest bei den Betroffenen

  • Demon­stra­tion gegen Masse­nun­ter­bringung und Zwangsver­legun­gen in die Siekhöhe

    Die Basis­demokratis­che Linke Göt­tin­gen ruft dazu auf, sich an der Demo „Siekhöhe is‘ nicht– Für men­schen­würdige Unter­bringung und gegen Zwangsver­legun­gen!“ am 19.05, begin­nend um 16 vor dem Neuen Rathaus, zu beteili­gen und den aktuellen Plä­nen der Stadt, Geflüchtete gegen ihren Willen aus dezen­tralen Unterkün­ften in die frühere Gewer­be­halle auf der Siekhöhe zwangszu­ver­legen, entschlossen ent­ge­gen­zutreten. Die Demon­stra­tion wird von ver­schiede­nen Grup­pen und

  • Siekhöhe is’ nicht – Für men­schen­würdige Unter­bringung und gegen Zwangsver­legun­gen!

    Demo am 19.5. | 16 Uhr | vor dem Neuen Rathaus

    Keine Fen­ster, nach oben­hin offene “Wohn-​Parzellen” für je zwölf Per­so­nen, das Gelände nach außen hin durch Zäune gesichert. Die Flüchtlingshelfer*innen, die am Mittwoch die zukün­ftige Masse­nun­terkunft für über 400 Per­so­nen an der Siekhöhe besichti­gen durften, waren schockiert.

    Bere­its ab dieser Woche sollen Geflüchtete, die bis jetzt in anderen Göt­tinger Unter­bringun­gen wie der Großen Bre­ite in Weende wohnen,

  • Wieder Angriff auf bewohnte Refugee-​Unterkunft. Werdet aktiv!

    Wir rufen dazu auf, sich dem Protest anzuschließen. Hier der Aufruf der Alarm­liste Göttingen:

    In Hard­egsen grif­fen in der Nacht vom 05. auf den 06.02. gegen 2 Uhr mor­gens min­destens drei Per­so­nen ein von Refugees bewohntes Haus an, verklebten frem­den­feindliche Sticker und schlu­gen eine Scheibe ein. Eine Per­son erlitt durch die Scheiben Schnittver­let­zun­gen.

    Wenn über­haupt ein Zweifel daran besteht, beweisen es die Aufk­le­ber mit Refugee-​feindlichen Tex­ten: Der Angriff war

  • Audiomitschnitt der Ver­anstal­tung mit C. Deery vom 17.12.2015

    Der Audiomitschnitt unserer Ver­anstal­tung „2015: Ras­sis­tis­che “Asylkom­pro­misse” und die damit fortschre­i­t­ende Entrech­tung von Geflüchteten“ ist jetzt online ver­füg­bar: https://​vimeo​.com/​154482214

    2015 hat die Bun­desregierung gle­ich mehrere Gesetze beschlossen, die auf eine mas­sive Ein­gren­zung der Rechte von Geflüchteten und eine Ver­schär­fung des Asylver­fahrens abzie­len. Die Ausweitung der soge­nan­nten sicheren

  • Demon­stra­tion: Keine Abschiebun­gen nach Afghanistan!

    Für Sam­stag, den 19. Dezem­ber 2015, rufen Geflüchtete aus Afghanistan zu einer Demon­stra­tion auf, um gegen aktuelle Abschiebun­gen nach Afghanistan und das Bestreben der Bun­desregierung, diese Poli­tik in Zukunft zu ver­schär­fen, zu protestieren. Die Demon­stra­tion startet um 12 Uhr am Wil­helm­splatz! Im Fol­gen­den doku­men­tieren wir den Demoaufruf:

    In Afghanistan herrscht seit fast einem hal­ben Jahrhundert

  • 17.12.: Ver­anstal­tung zu Asyl­rechtsver­schär­fun­gen mit Claire Deery

    2015: Ras­sis­tis­che “Asylkom­pro­misse” und die damit fortschre­i­t­ende Entrech­tung von Geflüchteten – Eine Ver­anstal­tung mit der Recht­san­wältin Claire Deery

    In diesem Jahr hat die Bun­desregierung gle­ich mehrere Gesetze beschlossen, die auf eine mas­sive Ein­gren­zung der Rechte von Geflüchteten und eine Ver­schär­fung des Asylver­fahrens abzie­len. Die Ausweitung der soge­nan­nten sicheren Herkun­ft­slän­der auf den Kosovo, Mon­tene­gro und Alban­ien bedeuten für viele schon lange hier

  • Broschüre zu Abschiebe­block­aden erschienen

    Seit heute ist die Broschüre zur Kam­pagne „Gemein­sam mehr erre­ichen: Abschiebun­gen block­ieren!“ veröf­fentlicht. Ker­nan­liegen der Broschüre ist es inter­essierten Men­schen das Konzept der Abschiebe­block­aden näher zu brin­gen. In ihr wer­den der Ablauf einer Abschiebung, mögliche rechtliche Kon­se­quen­zen bei Abschiebe­block­aden und die Vorge­hensweise bei einer Block­ade erläutert. Auch wird auf die neuer­liche Prob­lematik der unangekündigten Abschiebungen

  • Abschiebun­gen stop­pen – Gemein­sam für ein besseres Leben

    Aktuell gibt es pro Jahr mehr als 10.000 Abschiebun­gen aus Deutsch­land. Jede dieser „Rück­führun­gen“ bedeutet für die Betrof­fe­nen eine bru­tale Zer­störung von Lebensen­twür­fen, in vie­len Fällen sogar eine exis­ten­zielle Bedro­hung von Gesund­heit und Leben. Doch Abschiebun­gen sind kein unabän­der­liches Schick­sal: In ver­schiede­nen Städten ist es engagierten Men­schen gelun­gen, eine beachtliche Zahl von Abschiebun­gen zu ver­hin­dern. Seien

  • Rechtliche Rah­menbe­din­gun­gen des Asylver­fahrens

    Abschiebun­gen wer­den zu einem großen Teil bei Per­so­nen durchge­führt, die unter die soge­nan­nten Dublin III-​Verordnungen fallen. Diese Verord­nun­gen regeln, dass geflüchtete Men­schen nicht selbst bes­tim­men kön­nen, in welchem EU-​Land sie ihren Asy­lantrag stellen, son­dern dass dies in dem Land geschehen muss, das zuerst betreten wurde. Aus geo­graphis­chen Grün­den sind dies zumeist die Län­der an den EU-​Außengrenzen, wie zum Beispiel Ital­ien, Griechen­land oder auch Bulgarien.

  • Wer nicht ertrinkt wird abgeschoben? Zur Ver­schär­fung des Asyl­rechts 2015

    Anfang Juli 2015 stimmte der Bun­destag einer „Neuregelung des Bleiberechtes und der Aufen­thalts­beendi­gung“ und somit dem größten Ein­schnitt in die Flüchtlingsrechte seit dem „Asylkom­pro­miss“ 1993 zu. Trotz bun­desweiter Proteste wie Parteibürobe­set­zun­gen und Demon­stra­tio­nen erlangte die Geset­zesverän­derung bis kurz vor der Entschei­dung nur wenig Aufmerk­samkeit in den Medien und kon­nte let­z­tendlich nicht ver­hin­dert wer­den. Von Seiten der Regierungsparteien wer­den marginale

  • Häu­fig gestellte Fra­gen zu Abschiebe­block­aden

    Wie läuft eine Abschiebung ab?

    Die Ver­ant­wor­tung für die Durch­führung von Abschiebun­gen liegt bei der lokalen Aus­län­der­be­hörde, beteiligt ist aber oft auch die Polizei. Zumeist erscheinen die Beamt_​innen in den frühen Mor­gen­stun­den an der Unterkunft der betrof­fe­nen Per­son und über­prüfen ihre Anwe­sen­heit durch Klin­geln oder Klopfen an der Tür. Wird ihnen geöffnet, vol­lziehen die Beamten den „Abtrans­port“. Sind Per­so­nen nicht auffind­bar, besteht u.U. die

  • Über ver­meintliche Sachzwänge, Human­ität und die Verteilung gesellschaftlichen Reich­tums

    Die Abschaf­fung aller Abschiebun­gen, ein Bleiberecht für alle und die Öff­nung der europäis­chen Gren­zen – was wir fordern, mag vie­len zunächst absurd, zumin­d­est aber völ­lig unre­al­is­tisch erscheinen. Tat­säch­lich ste­hen unsere Forderun­gen im Wider­spruch zu vie­len pop­ulären Argu­menten, die in der öffentlichen Debatte um Flüchtlinge immer wieder vorge­bracht wer­den. Diesen Wider­spruch wollen wir nicht negieren, vielmehr geht es uns darum zu zeigen, dass die vermeintlichen

  • „Skru­pel­lose Men­schen­händler“ oder „Trans­port­di­en­stleis­ter“? — Der „Kampf gegen Schlep­per­ban­den“ und das europäis­che Gren­zregime

    Tagtäglich ster­ben Men­schen beim Ver­such die europäis­chen Außen­gren­zen zu über­winden – die meis­ten weit­ge­hend unbeachtet und anonym, fernab medi­aler Aufmerk­samkeit. Nur, wenn katas­trophale Einzel­ereignisse der­ar­tige Aus­maße annehmen, dass sie sich auch medial nicht ignori­eren lassen, dringt die Sit­u­a­tion an der Grenze in das Bewusst­sein einer bre­it­eren Öffentlichkeit.

    Die offizielle Poli­tik äußert zu solchen Anlässen gerne große Betrof­fen­heit, ohne dass jedoch auch

  • Abschot­tungspoli­tik und Ver­lagerung von Fluchtrouten

    Die Abschot­tung der europäis­chen Außen­gren­zen liegt nicht in der alleini­gen Ver­ant­wor­tung einzel­ner Staaten, son­dern wird durch eigens ein­gerichtete EU-​Institutionen koor­diniert und gefördert. Eine zen­trale Rolle spielt dabei die im Jahr 2004 ent­standene „Europäis­che Agen­tur für die oper­a­tive Zusam­me­nar­beit an den Außen­gren­zen der Mit­glied­staaten der Europäis­chen Union“, die in der Öffentlichkeit fast nur unter ihrem Kürzel „Fron­tex“ bekannt ist. Die zen­trale Auf­gabe von

  • Desas­tröse Lebens­be­din­gun­gen für Flüchtlinge in den Erstauf­nah­melän­dern

    Die meis­ten Abschiebun­gen in Deutsch­land wer­den auf­grund des Dublin-​Abkommens durchge­führt, weil dieses bein­hal­tet, dass Flüchtlinge nur in dem Land Asyl beantra­gen kön­nen, in welchem sie erst­mals europäis­chen Boden betreten haben. Dies sind in der Regel südliche Küsten­län­der und EU-​Länder in Osteu­ropa, während Deutsch­land durch seine geografis­che Lage abgeschirmt ist.1 In erst­ge­nan­nten Län­dern droht vie­len Flüchtlingen

  • Flüchtling­sproteste und Kämpfe für gle­iche Rechte

    Mit Protestzel­ten und –märschen, Beset­zun­gen und Hunger­streiks brin­gen Flüchtlinge in der gesamten Bun­desre­pub­lik diese men­schen­ver­ach­t­ende Poli­tik und deren Auswirkun­gen in das Bewusst­sein der Gesellschaft. Sie haben sich entschlossen, die ras­sis­tis­che Diskri­m­inierung und Entrech­tung, der sie zum Teil seit Jahren aus­ge­setzt sind, nicht länger hinzunehmen. Gemein­sam mit Unterstützer_​innen aus unter­schiedlichen poli­tis­chen Spek­tren kämpfen sie für Bleiberecht und

  • Lebens­be­din­gun­gen von Geflüchteten in der Bun­desre­pub­lik

    Flüchtlinge sind nicht nur dem Druck von Abschiebun­gen aus­ge­setzt; die Ungle­ich­be­hand­lung und Diskri­m­inierung erstreckt sich vielmehr über alle Lebens­bere­iche. Auss­chluss vom öffentlichen Gesund­heitssys­tem, willkür­liche Stre­ichun­gen von Geldern noch unter das geset­zliche Exis­tenzmin­i­mum, Lagerun­ter­bringung, gesund­heitss­chädi­gende Wohn­si­t­u­a­tio­nen, das Gutschein­sys­tem oder die Res­i­den­zpflicht sind nur einige Beispiele dafür, wie Geflüchtete gesellschaftlich isoliert und in den

  • Gegen den AfD-​Bundesparteitag in Han­nover!

    Im Fol­gen­den der Aufruf des es reicht!-Bündnisses zu den Protesten gegen den Bun­desparteitag der Alter­na­tive für Deutsch­land am 28.11. in Han­nover sowie Infos zur gemein­samen Anreise:

    Es reicht! Nation­al­is­mus ist keine Alter­na­tive

    Seit Ende let­zten Jahres sind in der ganzen Bun­desre­pub­lik Ableger der sog. PEGIDA-​Bewegung auf der Straße, het­zen gegen „den Islam“ und „die Aus­län­der“. Ras­sist sei man

  • Alarm­liste! Wir wer­den han­deln

    Die „Nein zum Heim“-Initiativen schießen förm­lich aus dem Boden, der braune Mob ver­sam­melt sich vielerorts vor Geflüchtete­nun­terkün­ften und es finden nächtliche Bran­dan­schläge auf von Refugees bewohnte Wohn­häuser statt. Auch die unmit­tel­bare Umge­bung Göt­tin­gens bleibt von diesen men­schen­ver­ach­t­en­den Auss­chre­itun­gen nicht ver­schont: In Adeleb­sen wur­den vor einer Unterkunft Nazi-​Parolen gerufen, in Witzen­hausen wur­den Geflüchtete auf einem Stadt­fest von

  • Willkommene Willkom­men­skul­tur

    In Deutsch­land sind Flüchtlinge willkom­men, so lautete zumin­d­est eine Zeit lang der ein­stim­mige Tenor vieler Medien und auch die Kan­z­lerin betonte im Som­mer­in­ter­view, man beachte die Men­schen­würde jedes Einzel­nen und die zunehmende Gewalt gegen Flüchtlinge sei des Lan­des nicht würdig. Über­all sprießen Hil­f­spro­jekte für Flüchtlinge wie Knospen im Früh­ling aus dem Boden. Kochen mit Flüchtlin­gen, kosten­lose Klei­dung und Deutschkurse für Flüchtlinge, Essen, Duschgel,

  • Am Bahn­hof hui, im Lager pfui

    Der Umgang mit Geflüchteten am Beispiel des Erstauf­nah­me­lagers Friedland

    Die deutsche Willkom­men­skul­tur ist derzeit vielfältig. Hilfe und Hallo ste­hen Anschlä­gen und „Haut ab!“- Rufen gegenüber, das Thema Migra­tion ist omnipräsent. Während so manche Deutsche stolz darauf sind, wie toll sie helfen und die Kan­z­lerin zur Mut­ter Theresa glo­ri­fiziert wird, erar­beitet die Regierung eine Asyl­rechtsver­schär­fung, die die Grundrechte

  • Virus des Has­ses oder Welle der Sol­i­dar­ität?

    In der Auseinan­der­set­zung um die Flüchtlingspoli­tik gibt es keine neu­trale Posi­tion, sie erfordert klare Entschei­dun­gen und aktives Han­deln. Es ist ein Kon­flikt um grund­sät­zliche gesellschaftliche Fra­gen. Wir alle müssen eine Wahl tre­f­fen: Ob wir weit­ere Ver­schär­fun­gen einer gesellschaftlichen Ord­nung hin­nehmen wollen, die durch Ungle­ich­heit und Aus­gren­zung geprägt ist, oder ob wir bereit sind für Sol­i­dar­ität und ein men­schen­würdi­ges Leben für Alle einzutreten –

  • Ver­ant­wor­tung übernehmen: Alle Flucht­gründe anerken­nen!

    Deutsch­land will Willkommens-​Weltmeister wer­den und „beseit­igt Fehlanreize“. Wie das zusam­men­passt zeigt der Diskurs zu „Wirtschafts­flüchtlin­gen“ durch den Grup­pen von Geflüchteten gegeneinan­der aus­ge­spielt wer­den sollen.

    Warm, kalt, warm, kalt – Topf­schla­gen in Kaltland

    Es war ein Som­mer der Höhen und Tiefen. Zunächst ver­schärft die Bun­desregierung, auch als Reak­tion auf

  • Rede­beitrag zur Refugee-​Welcome-​Demo am 17.10.

    Vor dem Hin­ter­grund von Armut, Krieg, Unter­drück­ung und Aus­beu­tung fliehen Mil­lio­nen Men­schen auf der Suche nach Schutz und men­schen­würdi­gen Lebens­be­din­gun­gen nach Europa. In den let­zten Wochen gelang es tausenden Geflüchteten die östlichen EU-​Grenzen zu über­winden und in die Bun­desre­pub­lik einzureisen. Gle­ichzeitig und in Reak­tion formieren sich vor Ort Bünd­nisse, die Geflüchteten materielle Hilfe leis­ten und die Not zumin­d­est lin­dern wollen.

  • Was tun gegen rechte Über­griffe auf Refu­gees?

    Ein­ladung zum offe­nen Pla­nungstr­e­f­fen am 14. Okto­ber um 18 Uhr bei Arbeit und Leben

    Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde, werte Antifaschist/​-​innen

    in let­zter Zeit über­schla­gen sich die Ereignisse: Die „Nein zum Heim“-Initiativen schießen förm­lich aus dem Boden, der braune Mob ver­sam­melt sich vielerorts vor Geflüchtete­nun­terkün­ften und es finden nächtliche Bran­dan­schläge auf von Refugees bewohnte Wohn­häuser statt. Auch die

  • Keine Nazikundge­bung in Fried­land

    Gegenkundge­bung des Göt­tinger Bünd­nisses gegen Rechts in Friedland

    SAM­STAG, 12.September 2015, 10:3014:30 Uhr | Tre­ff­punkt: Fried­land, P+R Park­platz am Bahn­hof Friedland

    Gemein­same Anreise aus Göt­tin­gen, Tre­ff­punkt 10:00 Uhr am Bhf Göttingen

    Zug-​Abfahrtszeiten Göt­tin­gen: Bhf — Fried­land Bhf 10:18 Uhr/​11.14 Uhr/​12:18 Uhr

    Let­zte Infor­ma­tio­nen zum Stand der Aktiv­itäten: Fre­itag 11.09.2015, 19:00 Uhr Rotes Zentrum,

  • Immer noch keine Kon­ten für Geflüchtete in Göt­tin­gen

    Am heuti­gen Mon­tag, den 31.08.2015, ver­suchten mehrere Göt­tinger Flüchtlinge erneut an der Sparkassen-​Filiale am Kreishaus ein Konto einzurichten. Wie schon vor einem Monat wurde ihnen dieses Recht ver­wehrt mit der Begrün­dung, dass ihre Ausweis­pa­piere keine aus­re­ich­enede Legit­i­ma­tion­s­grund­lage hier­für böten, da sie nicht als “Passer­satz” aus­gestellt waren. Die Angestell­ten bezo­gen sich auf das soge­nan­nte Geld­wäschege­setz, also eine geset­zliche Regelung, die

  • Kon­ten für Geflüchtete — Protest vor der Sparkasse Göt­tin­gen

    Die Eröff­nung eines Kon­tos — eigentlich eine selb­stver­ständliche Angele­gen­heit — wird Flüchtlin­gen vielerorts ver­wehrt. Bere­its im April verkün­dete die Stadt, dass dies nun in Göt­tin­gen auf­grund einer Eini­gung mit der örtlichen Sparkasse möglich sei. Geflüchtete aus Göt­tin­gen protestierten am Vormtit­tag, um darauf aufmerk­sam zu machen, dass dies bisher nicht der Fall ist und ihnen weit­er­hin die Kon­to­eröff­nung ver­wehrt wird. Im Fol­gen­den doku­men­tieren wir den

  • Anti­ras­sis­tis­cher Aktion­stag am 18.Juli 2015

    Ab 12.00 Uhr am Gänseliesel

    Trotz des tausend­fachen Ster­bens von Migrant_​innen und Flüchtlin­gen im Mit­telmeer set­zen Politiker_​innen weiter bewusst auf eine ver­schärfte europäis­che Abschot­tungspoli­tik. Hier in Deutsch­land hat der Bun­destag mit der Mehrheit der SPD– und CDU-​Fraktionen am 2. Juli ein flüchtlings­feindliches Gesetz beschlossen, welches eine massen­hafte Inhaftierung von Geflüchteten legitimieren

  • Demo gegen die geplante Asylge­set­zesver­schär­fung

    Demo: 03.07.2015, 19h, Weißekreuz­platz, Hannover

    Gegen die bevorste­hende Ver­schär­fung des Asyl­rechts findet am Fre­itag (3.7.) eine Demon­stra­tion unter dem Motto Wer nicht ertrinkt, wird einges­perrt? NICHT MIT UNS! statt. Tre­ff­punkt für eine gemein­same Zugan­reise aus Göt­tin­gen ist um 16.45 vor dem Bahn­hof. Im Fol­gen­den findet ihr den Demo-​Aufruf des

  • Protest gegen die Asyl­rechtsver­schär­fung

    Am Abend des 23. Juni 2015 protestierten Aktivist*innen vor dem Gebäude der Göt­tinger SPD in der Niko­lais­traße 30. Die Protes­tak­tion richtete sich gegen das aktuelle Vorge­hen der SPD, die in der Großen Koali­tion mit CDU/​CSU, eine weit­ere Ver­schär­fung des Asyl­rechts durch­führt. Diese soll am 2.7. im Bun­destag beschlossen werden.

    Mit der Aktion drück­ten die Aktivist*innen ihre Sol­i­dar­ität mit den

  • CDU-​Büro in Göt­tin­gen block­iert

    Gegen das Ster­ben im Mit­telmeer und gegen die Ver­schär­fung des Asylrechts

    Anti­ras­sis­tis­che Aktivist_​innen haben heute mor­gen für mehrere Stun­den die Zugänge zum Göt­tinger CDU-​Büro block­iert. Die Aktivist_​innen protestierten mit ihrer Block­ade gegen die europäis­che Abschot­tungspoli­tik gegenüber Flüchtlin­gen. Konkrete Anlässe für die Aktion waren die jüng­sten Flüchtlingskatas­tro­phen im Mit­telmeer und die aktuellen Pla­nun­gen zur

  • Für Geflüchtete krasser als PEGIDA

    Inter­view mit mon­sters zur bevorste­hen­den Asylrechtsverschärfung

    Noch in diesen Som­mer will die Regierungskoali­tion das Bleiberecht reformieren. Ins­beson­dere Geflüchtete mit Dul­dungssta­tus wären davon betrof­fen. Unter anderem sieht ein Gesetz eine deut­liche Ausweitung der Abschiebe­haft vor. Auch Ein­reis­es­per­ren und Aufen­thaltsver­bote sind geplant. Mon­sters hat sich mit

  • Asyl­rechtsver­schär­fung stop­pen

    Die Bun­desregierung plant bis Juni 2015 eine drastis­che Ver­schär­fung des Asyl­rechts durchzuset­zen, die den Behör­den Abschiebun­gen und die Ver­hän­gung von Abschiebe­haft erle­ichtern soll. Gegen diese staatliche Poli­tik der Krim­i­nal­isierung von Geflüchteten und ihren Kämpfen für ein Bleiberecht gilt es aktiv zu wer­den. Im fol­gen­den doku­men­tieren wir

  • 9.04.2015: Ver­anstal­tung zur Asyl­rechtsver­schär­fung

    Don­ner­stag 9. April | 20 Uhr | T-​Keller | Geis­mar Land­str. 19

    Die ras­sis­tis­chen Zustände spitzen sich zu. Während es seit Jahren selb­stor­gan­isierte Kämpfe von Geflüchteten und Unter­stützerIn­nen gibt, formieren sich in ver­schiede­nen Städten ras­sis­tis­che Mobs in Form von Bürg­erini­tia­tiven und Pegida. Angriffe auf Unterkün­fte von Geflüchteten nehmen zu. In der öffentlichen Debatte wird ein „Flüchtlingsproblem“

  • 31.03.2015: Begleitung zur Aus­län­der­be­hörde

    Dien­stag 31. März | 8 Uhr | Neues Rathaus: Info­s­tand und Begleitung zur Ausländerbehörde

    Am Dien­stag, 31. März, wird es um 8 Uhr wieder einen Info­s­tand vor dem Neuen Rathaus geben. Wir begleiten Geflüchtete zur Aus­län­der­be­hörde, um sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und in ihren Kämpfen gegen die Willkür der Behör­den zu unter­stützen. Die schikanöse Praxis ist vielfältig:

  • Ver­weigerung von Begleitun­gen durch Aus­län­der­be­hörde

    Immer wieder sind Geflüchtete bei Behör­dengän­gen einer diskri­m­inieren­den Behand­lung und repres­siven Maß­nah­men aus­ge­setzt. Rechte, die ihnen eigentlich zuste­hen, wer­den ver­wehrt, die ohne­hin gerin­gen Sozialleis­tun­gen gekürzt oder Dul­dun­gen z.T. erst Tage nach dem Ablauf ver­längert, weil die zuständi­gen Sachbearbeiter*innen keine Zeit haben. Nun ver­sucht die Aus­län­der­be­hörde Göt­tin­gen die sol­i­darische Begleitung Geflüchteter durch Per­so­nen, die dem Göttinger

  • 650 demon­stri­eren für Flüchtlingsrechte

    650 demon­stri­eren in Göt­tin­gen für eine andere Migra­tionspoli­tik und die aktive Unter­stützung von Flüchtlingskämpfen

    In der Göt­tinger Innen­stadt sind am Sam­stag, 7. Feb­ruar, rund 650 Men­schen für eine andere Flüchtlingspoli­tik auf die Straße gegan­gen. Die Teilnehmer_​innen der von Flüchtlin­gen und ver­schiede­nen linken Grup­pen gemein­sam organ­isierten Demon­stra­tion forderten u.a. ein bedin­gungsloses Bleiberecht, die Abschaffung

  • Aufruf zur Flüchtlings­demo am 7. Feb­ruar

    Sol­i­dar­ität zeigen: Flüchtlings­demo am 7. Feb­ruar um 13 Uhr am Gänseliesel

    Angesichts der ras­sis­tis­chen Mobil­isierun­gen gegen Flüchtlinge durch bre­ite neo­faschis­tis­che Net­zw­erke und ras­sis­tis­che Ini­tia­tiven wie die PEGIDA-​Bewegung, Anschläge auf ihre Unterkün­fte wie zuletzt in Bay­ern, Meck­len­burg und Schleswig-​Holstein, der zunehmenden Mil­i­tarisierung der europäis­chen Gren­zen und einer rassistischen

  • Zur aktuellen Sit­u­a­tion der Geflüchteten in Göt­tin­gen

    Die ver­schiede­nen ras­sis­tis­chen Aus­gren­zungsmech­a­nis­men und Gesetze, die den Geflüchteten kein­er­lei Chan­cen auf ein men­schen­würdi­ges Leben bieten, mis­sachten grundle­gende Men­schen­rechte. Zwang­sun­ter­bringung, Res­i­den­zpflicht, Dul­dung, Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz, Arbeitsver­bot und Bil­dungsver­bot sind nur einige dieser repres­siven Herrschaftsinstrumente.

  • Woh­nungsnot als Naturge­setz?

    Zur prekären Wohn­si­t­u­a­tion von Studieren­den und Flüchtlin­gen und den blinden Stellen der Debatte

    Wohn­raum ist in der öffentlichen Debatte bere­its seit län­gerer Zeit ein heißes Thema. Zwei Grup­pen, die sowohl lokal als auch bun­desweit oft im Mit­telpunkt der medi­alen Wahrnehmung ste­hen, sind Studierende und Flüchtlinge.

  • 22.11.2014: Solikonz­ert für Refugees!

    Bun­desweit befinden sich Refugees im Kampf gegen ras­sis­tis­che Gesetze, deren Fol­gen Iso­la­tion, Lagerun­ter­bringung, Abschiebung und Res­i­den­zpflicht sind. Diese Kämpfe kön­nen durch prak­tis­che Sol­i­dar­ität besser zum Ziel führen, manch­mal auch mit Musik. Vor und während des Konz­erts besteht die Möglichkeit etwas über die Sit­u­a­tion der Göt­tinger Refugees und des Solibünd­nisses zu erfahren.

  • Wohn­raum für alle!

    Am 25.10.2014 gin­gen vier­hun­dert Men­schen für „Wohn­raum für Alle!“ auf die Straße und demon­stri­erten laut­stark für ein Recht auf Stadt und eine selb­st­bes­timmte Wohnkul­tur. Im fol­gen­den findet ihr den Rede­beitrag der BL, in dem wir auf aktuelle Kämpfe von Geflüchteten, die gegen die Wohn­ver­hält­nisse protestieren, informieren und Sol­i­dar­ität mit diesen Kämpfen fordern:

  • Sol­i­dar­ität mit den Geflüchteten in Bre­it­en­wor­bis

    Gegen die Iso­la­tion und das Lager!

    Son­ntag, 5. Okto­ber 2014 | 13:30 Uhr | Kundge­bung in Bre­it­en­wor­bis

    Tre­ff­punkt: Göt­tin­gen, 12:30 Uhr auf dem JuZI Park­platz (Bürg­er­straße 41)

    Das Iso­la­tion­slager Bre­it­en­wor­bis liegt neben einem Dorf im Eichs­feld, Thürin­gen. Dort wer­den ca. 120 Men­schen auf­grund der ras­sis­tis­chen Flüchtlingspoli­tik der BRD gezwun­gen, abgeschot­tet und unter men­sche­nun­würdi­gen Bedin­gun­gen in einem Lager zu leben. Seit langer Zeit kämpfen dort

  • Sol­i­dar­ität mit den Kämpfen der Flüchtlinge in Berlin

    Beset­zung des Frak­tions­büros der Grünen

    Etwa 20 Abschiebegegner_​innen haben am Don­ner­stag, den 3. Juli die Göt­tinger Parteibüros der Grü­nen besetzt, um ihre Sol­i­dar­ität mit den protestieren­den Flüchtlin­gen in Berlin auszu­drücken. Hier ist Pressemit­teilung der Besetzer_​innen, die per Fax aus den Parteibüros von Grü­nen zu Presse versendet wurde:

  • Protestzelt vor­erst abge­baut

    200 Men­schen auf Abschlußdemonstration

    Im fol­gen­den doku­men­tieren wir die Presseerk­lärung der Geflüchteten:

    Seit dem 4. April stand in der Göt­tinger Innen­stadt ein Protestzelt von Geflüchteten. Sie kämpfen gegen men­sche­nun­würdige Behand­lung, diskri­m­inierende Auss­chlüsse und dro­hende Abschiebung. Am 17. April gab es eine Abschlußdemon­stra­tion mit 200 Men­schen und das Zelt

  • Flüchtlingskämpfe in anderen Städten

    Foto-​Ausstellung am Protestzelt

    Während des Refugee Protest­camps in Göt­tin­gen zeigt die Basis­demokratis­che Linke eine Ausstel­lung der „Pho­tog­ra­phers in Sol­i­dar­ity“, deren Bilder Flüchtling­sproteste der let­zten Jahre doku­men­tieren. Die Fotograf_​innen sehen sich selbst in der Tra­di­tion der Sozial– und Reportage­fo­tografie. Sie haben unab­hängig voneinan­der den Protest der Flüchtlinge begleitet — im Flüchtlingswohn­heim, während eines

  • Aufruf der protestieren­den Flüchtlinge

    Hallo liebe Bürg­erin­nen und Bürger,
    Wir Flüchtlinge aus Göt­tin­gen und Umland haben uns dazu entschlossen, am Fre­itag den 4. April ab 13 Uhr ein Protestzelt auf dem Platz vor der Jacobi Kirche zu errichten, um von dort aus unseren Protest in die Öffentlichkeit zu tragen.

  • Flüchtling­sproteste in Göt­tin­gen

    Seit dem 4. April haben Flüchtlinge aus ver­schiede­nen Län­dern in der Göt­tinger Innen­stadt ein Protest­camp errichtet. Sie haben sich entschlossen, die ras­sis­tis­che Diskri­m­inierung und Entrech­tung, der sie zum Teil seit Jahren aus­ge­setzt sind, nicht länger hinzunehmen und ihren Wider­stand nun in neuer Form in die Öffentlichkeit zu tra­gen. Gemein­sam mit Unterstützer_​innen aus unter­schiedlichen poli­tis­chen Spek­tren kämpfen sie für Bleiberecht und gleiche

  • Zeitung zum Refugee Protest­camp

    Son­der­aus­gabe der Demon­tage zu den Flüchtling­sprotesten in Göt­tin­gen erschienen!