Durch entschlossenes Block­ieren der Anfahrtswege kon­nte heute eine geplante Kundge­bung der Neon­azis vom „Fre­un­deskreis Thüringen/​Niedersachsen“ in Göt­tin­gen ver­hin­dert wer­den. An ver­schiede­nen Stellen stell­ten sich Men­schen den Nazis in den Weg und bilde­ten Block­aden, die die Anreise des „Fre­un­deskreis“ unmöglich machten. Die Nazi-​Gruppierung um Jens Wilke entschloss sich, nicht erst nach Göt­tin­gen zu kom­men und direkt zu ihrer Auswe­ichver­anstal­tung nach Dud­er­stadt zu fahren.

Um den Men­schen­fein­den nicht den Raum für ihre ras­sis­tis­che Pro­pa­ganda zu geben, haben sich Block­aden erneut als gutes Mit­tel erwiesen. Da ihre Posi­tio­nen immer auf die Aus­gren­zung gesellschaftlicher Min­der­heiten abzie­len und sie diese mit aller Gewalt durch­set­zen wollen, ist die Ver­hin­derung ihrer Auftritte notwendig und legitim.“, kom­men­tiert Lena Rademacher, Sprecherin der Basis­demokratis­chen Linken, die Geschehnisse.

Die Neon­azis haben bere­its im Vorhinein einen Auswe­i­chort angemeldet. Dies ist ein deut­liches Indiz dafür, dass sie sich in der Defen­sive befinden. Sie wür­den gerne in Göt­tin­gen Fuß fassen, aber es wird ihnen immer wieder unmöglich gemacht; inzwis­chen ist das sogar ihnen selbst klar. Doch es wird nicht der let­zte Ver­such von ihnen gewe­sen sein, in Göt­tin­gen ihre Hetze zu ver­bre­iten. Wichtig ist, dem Fre­un­deskreis weit­er­hin kein Erfol­gser­leb­nis zu gewähren. Um weiter und noch effek­tiver gegen Neon­azis in der Region vorge­hen zu kön­nen, wollen wir aber noch viel mehr wer­den!“, erk­lärt Rademacher weiter.

Die Basis­demokratis­che Linke ist eine linksradikale Gruppe aus Göttingen.