Sam­stag | 1.4.17 | auf die Straße gegen Nazis Aufruf gegen den Nazi­auf­marsch am 1.4.

Am 01.04 soll ein Nazi­auf­marsch in Göt­tin­gen stat­tfinden. Der „Fre­un­deskreis /​THÜGIDA“ ruft auf, in der „Frontstadt“ Göt­tin­gen ein Zeichen zu set­zen. Die Neon­azi­grup­pierung befindet sich zwar an einem Punkt, an dem man ihm nahezu die…

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Die neue Demon­tage! Demon­tage #7 erschienen!

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Start­punkt: 10.08. 2015, 19 Uhr am Gänseliesl

Immer häu­figer greifen Mit­glieder stu­den­tis­cher Kor­po­ra­tio­nen gegenüber Men­schen, die nicht in ihr recht­skon­ser­v­a­tives Welt­bild passen, zu kör­per­licher und ver­baler Gewalt. Dies zeigt sich in der let­zten Zeit in Göt­tin­gen gehäuft und ver­weist auf den Zusam­men­hang von Gewalt und den recht­skon­ser­v­a­tiven bis extrem-​rechten Ein­stel­lun­gen der Verbinder. Zwei Über­griffe gelangten im let­zten Monat in den Fokus der Öffentlichkeit:

Vor eini­gen Wochen wurde ein Mit­glied der Wohn­rau­mini­tia­tive von zwei Verbindungsstu­den­ten vor dem Haus der Lands­man­nschaft Ver­den­sia in der The­ater­straße ange­grif­fen, während er Reini­gungsar­beiten an deren Fas­sade doku­men­tierte. Dabei wurde er schwer am Knie ver­letzt und befindet sich zurzeit immer noch in ärztlicher Behand­lung. Einer der Angreifer war Jan Phillip Jaen­necke, Verbindungsstu­dent der Ver­den­sia und Mit­glied der Jun­gen Alter­na­tive, mit Verbindun­gen in extrem rechte Kreise.

Bere­its wenige Tage später erfol­gte ein weit­erer Angriff, dies­mal auf ein linkes Wohn­pro­jekt in der Bühlstraße – aus dem gegenüber liegen­den Haus der Burschen­schaft Ger­ma­nia wurde mit einem Luft­gewehr mehrmals durch das offene Fen­ster auf sich in der Woh­nung befind­ende Bewohner_​innen des Wohn­pro­jek­tes geschossen. Nur duch Glück wurde nie­mand verletzt.

Die aktuellen Ereignisse zeigen deut­lich, dass die von Verbindungsstu­den­ten aus­ge­hende Gewalt nicht hin­genom­men wer­den darf. Sie rei­hen sich ein in die gesellschaftliche Stim­mung gegen Men­schen, die nicht in ein elitäres, ras­sis­tis­ches und homo­phobes Welt­bild passen, welches auch durch die stu­den­tis­chen Kor­po­ra­tio­nen verkör­pert wird. Von Seiten der Uni­ver­sität wird allmäh­lich auf die Zumu­tun­gen durch Stu­den­ten­verbindun­gen reagiert: Sie hat die Liste mit den Namen von ihrer Home­page genommen.

Vor diesem Hin­ter­grund rufen wir dazu auf, gegen Gewalt, gegen Ras­sis­mus und gegen homo­phobe Män­ner­bünde Stel­lung zu beziehen und zu zeigen, dass solche Gewal­takte nicht taten­los hin­genom­men wer­den! Stu­den­ten­verbindun­gen auflösen!

Kommt zur Demo am Mon­tag, den 10.08.2015, um 19 Uhr am Gänseliesl