headergrafik 1headergrafik 2headergrafik 3
 

Was geht ab?!

Solidarität mit Oli!

50 Genoss_Innen senden Solidarität nach Dresden!

Weiterlesen ...


Linksunten Göttingen


Red Stuff für Subkulturen mit Klasse

Interventionistische Linke


Interventionistische Linke

Antifa Jugend (AJ)


Antifa Jugend Göttingen Logo

Rote Hilfe

Rote Hilfe

 

Flugblatt im Tannenbaum bei Kaufland

Das Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel

Filmvorführung und Diskussion

Werbeaktion im Einzelhandel am 5.12.2009 für die Veranstaltung. 60 Menschen diskutieren am 9.12.2009 bei der Veranstaltung über gewerkschaftliche Vertretung


Am Mittwoch, den 9.12.2009 organisierten wir eine Film- und Diskussionsveranstaltung über Grenzen und Möglichkeiten gewerkschaftlicher Vertretung. Auf dem Podium saßen eine Vertreterin der A.L.I., eine der Macherinnen des Films "Ende der Vertretung" und ein Vertreter der ver.di-Jugend Göttingen.

Zum Einstieg schauten ca. 60 Interessierte den Film "Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel". Nebenbei wurde gespeist von der "Roten Suppenküche - Red & Hot!". Anschließend gab es eine rege Diskussion zwischen gewerkschaftlichen VertreterInnen (Haupt- und Ehrenamtlichen) und AktivistInnen aus der außergewerkschaftlichen Linken über das Für und Wider gewerkschaftlicher Vertretungen.


Flugblattaktion bei ReweAm Samstag vorher, den 5.12.2009, gab es eine Werbeaktion im Einzelhandel für die Veranstaltung. Bilder dazu findet Ihr hier.


Unten findet Ihr unsere Ankündigung für die Veranstaltung.



Die begehrten Karl Marx-Stofftaschen gibt es links unten im Roten Buchladen zu kaufen.

Unsere Broschüre Das Klassenbuch könnt ihr hier nachlesen. Die Broschüre kann auch beim Antifaversand Red Stuff bestellt werden oder links unten im Roten Buchladen abgeholt werden.






DAS ENDE DER VERTRETUNG - EMMELY UND DER STREIK IM EINZELHANDEL

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es als PDF-Datei.

Filmplakat Nach über dreißig Jahren Anstellung im Einzelhandel in einer Kaiser's-Filiale wurde der Kassiererin Barbara E., genannt Emmely, fristlos gekündigt. Ihr wird unterstellt, sie habe Pfandbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen. Ihre Klage vor dem Arbeitsgericht wurde abgewiesen, das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes steht noch aus. Fehlurteile dieser Art gab es in den letzten Jahren mehrfach. So wurde einer Altenpflegerin gekündigt, weil sie vom Mittagessen übrig gebliebene Maultaschen verzehrte. In Künzelsau verlor eine Küchenangestellte wegen drei trockener Brötchen ihre Arbeit. In Westfalen reichen dafür zwei halbe belegte Brötchen und eine Frikadelle. In allen Fällen argumentierten ArbeitgeberInnen und Gerichte mit dem nachhaltig gestörten Vertrauensverhältnis, für das der Wert der jeweiligen Unterschlagung unerheblich sei. Am Fall Emmely wird jedoch deutlich, dass es in Wirklichkeit um ganz andere Dinge geht. Nicht die angeblichen 1,30 Euro zerstörten das Vertrauensverhältnis, sondern Emmelys konsequentes Eintreten für ihre Interessen im Rahmen von Tarifauseinandersetzungen, auch gegen den Druck ihrer Vorgesetzten.

Anders als durch die Sprache suggeriert, handelt es sich bei Tarifverhandlungen keinesfalls um Verträge zwischen gleichberechtigten Parteien, stattdessen liegt ihnen ein klaren Machtgefüge zugrunde. In ihnen äußert sich der Antagonismus zwischen Kapital und Arbeit. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die ihre Arbeitskraft zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes möglichst teuer verkaufen müssen und auf der anderen Seite diejenigen, die diesen Preis zur Maximierung des Gewinns möglichst weit drücken. Willkürliche Kündigungen sind dabei nur eines von vielen Mitteln, die ArbeitgeberInnen nutzen, um ihre Interessen durchzusetzen und widerständige Lohnabhängige unter Druck setzen.

Als Einstieg in die Diskussion um diesen Thema zeigen wir den Film: "Ende der Vertretung". In diesem geht es um die Situation der Beschäftigten im Einzelhandel. Als die ArbeitgeberInnen Ende 2006 die Zuschläge für Spät- und Nachtarbeit kürzen wollen, hatten sie im Empfinden vieler Beschäftigter eine Grenze überschritten. Die längste und härteste Tarifauseinandersetzung im deutschen Einzelhandel begann. Der Film erkundet das Engagement der ArbeiterInnen im Streik und analysiert das Vorgehen der Streikleitung und die Rolle der Betriebsräte.

Welche Rolle spielen Gewerkschaften in dieser Auseinandersetzung, dienen sie dem Aufbau einer Gegenmacht? Welche Interventionsmöglichkeiten haben sie und wie werden diese genutzt? Und welche Handlungsperspektiven gibt es für die Streikenden jenseits gewerkschaftlicher Organisation? Diese und andere Fragen wollen wir im Anschluss an den Film diskutieren. Mit dabei ist unter anderem Samira Fansa, die die Streikenden begleitet hat und an der Herstellung des Films beteiligt war.

Die Veranstaltung der >A.L.I.< wird unterstützt von der Initiative "Gewerkschaftslinke in Bewegung" und der ver.di-Jugend Göttingen.

Rote Nelken und Einladungsflyer für KollegInnen im Einzelhandel

Am Samstag, den 5.12.2009 fand eine Werbeaktion für die Veranstaltung statt. AktivistInnen verteilten die Flugblätter, die für die Veranstaltung mobilisieren und rote Nelken an VerkäuferInnen des Einzelhandels. Sie luden zur Veranstaltung ein und kommunizierten mit den VerkäuferInnen über die schlechten Arbeitsplatzbedingungen im Einzelhandel. In zwei Rewe-Filialen, bei Karstadt, Alnatura, Rossman, Kaufland und in zwei Bäckerei-Ruch-Filialen stieß diese Aktion bei den MitarbeiterInnen auf grundsätzlich positive Resonanz.

Flugblattaktion bei Alnatura Flugblattaktion bei Alnatura Flugblatt im Einzelhandel Flugblattaktion bei Karstadt Flugblatt und rote Nelke auf der MitarbeiterInnenablage Flugblattaktion bei Karstadt Flugblattaktion bei Karstadt Flugblattaktion bei McPaper Flugblattaktion bei Rewe Flugblatt im Einzelhandel Flugblatt im Einzelhandel Flugblattaktion bei Rewe Flugblattaktion bei Rewe
Bottom Line