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barrio antifascista en cáracas

Veranstaltung zu den gesellschaftlichen Prozessen in Venezuela

Auf Grund von Visaschwierigkeiten konnten die ReferentInnen aus Cáracas, Venezuela leider nicht einreisen. Davon habetten wir leider erst sehr kurzfristig erfahren, so dass die Veranstaltung am 02. November 2006 ausfallen musste. Zur Dokumentation könnt Ihr unsere Ankündigungen trotzdem hier nachlesen.

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04.11.2006: Banda Bassotti in der MUSA, Göttingen.

Das Colective Alexis vive wird aus seiner Basisarbeit im Stadtteil "23 de enero" berichten. Die A.L.I. hat das Collectivo eingeladen, um über gesellschaftliche Prozesse sowohl innerhalb Venezuales, als auch weltpolitisch gesehen, zu diskutieren.

Im folgenden könnt Ihr unseren Ankündigungstext, auf deutsch und auf spanisch , lesen.

Zwei Tage nach der geplanten Veranstaltung haben wir gemeinsam mit dem linken Label fire and flames ein concierto internacionalista mit der italienischen Ska-Punk-Legende Banda Bassotti organisiert. Bilder und Infos dazu findet ihr hier .


Alexis vive

Alexis vive - la lucha sigue

Stadtteilorganisation und >bolivarische Revolution< in Venezuela


Der kapitalistische Wahnsinn ist ein globales Phänomen. Ihn zu bekämpfen bedarf einer internationalen Perspektive und Kooperation. Wir freuen uns daher Mitglieder der venezolanischen Basisorganisation >Alexis Vive< bei uns begrüßen zu dürfen.

In Venezuela findet ein Prozess gesellschaftlichen­ Umbruchs statt, dessen nicht gerade kurz gestecktes Ziel es ist, zunächst das eigene Land, darüber hinaus aber mindestens ganz Latein Amerika zum >Sozialismus des 21. Jahrhunderts< zu führen. Viele positive Veränderungen lassen sich seit der Wahl Hugo Chávez’ zum Präsidenten aufzählen, wie z.B. die Alphabetisierung der Bevölkerung oder die medizinischen Projekte (um nur einige der >misiones< genannten Programme zu nennen). Trotz der Tatsache, dass sich Venezuela gegen die Weltherrschaft des kapitalistischen Systems und die Dominanz seiner klassisch imperialistischen Vollstrecker – allen voran die USA – einsetzt, darf und sollte der Prozess auch kritisch betrachtet werden.

So entspricht die Huldigung Chávez’ als Mittelpunkt oder gar Führungsperson der >bolivarischen Revolution< nicht den propagierten Idealen von Basisdemokratie und -organisation. Der Umgang mit denjenigen indigenen Gemeinden, welche in Gebieten mit Rohstoffvorkommen leben, ist nicht gerade ein Beispiel für die Akzeptanz von Minderheitenrechten. Gar nicht akzeptabel ist die scheinbar kritiklose Zusammenarbeit Chavez’ mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad, Antisemit und Holocaustleugner, im Sinne einer >antiimperialistischen Front<.

Im barrio 23 de enero, dem wohl berüchtigsten Viertel der Hauptstadt – bekannt für seine schon fast traditionelle Aufständigkeit und Selbstorganisation – lebt und arbeitet das Colectivo Alexis Vive. Die meist jugendlichen Mitglieder verstehen sich als marxistisch-leninistische Organisation. Sie orientieren sich am >wissenschaftlichen Materialismus< und wollen den revolutionären Prozess des Landes von der Basis aus mitgestalten. Darüber hinaus leisten sie Stadtteilarbeit, organisieren Versammlungen, Kino-Abende oder Feste, kümmern sich um die Reinigung und Pflege des Viertels etc.

Einige Mitglieder des Kollektivs befinden sich z.Z. auf Rundreise in Deutschland und freuen sich darauf, ihre Erfahrungen weiter zu geben und mit der hiesigen Linken in Kontakt zu treten.

Können sie sich eine kritische Haltung zum >Chavismus< bewahren? Wie ernst ist ihnen die Wissenschaftlichkeit des Marxismus? Gelingt es ihnen, ihr Viertel weiter zu politisieren oder wird ihre Arbeit als schlichtes soziales Engagement abgetan? Wie gestaltet sich der Alltag im barrio? Wie spürbar sind die Veränderungen seit Beginn des Prozesses? Fragen über Fragen, die sich hoffentlich allesamt ansprechen lassen.

Donnerstag, 2. Nov. 2006 | 20 Uhr | T-Keller

www.puk.de/ali

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Alexis vive - la lucha sigue

Organizacion Barrial y la >Revolucion Bolivariana< en Venezuela


La locura capitalista es un fenomeno global, y por ende luchar contra ella requiere perspectivas internacionales y amplica cooperacion. Es por esta razon que nos alegramos de poder recibir a militantes del colectivo >Alexis Vive<, una organizacion de base del barrio de Caracas >23 de Enero<.

En Venezuela se esta llevando a cabo un proceso de cambio social, cuyo supuesto objetivo es, en el largo plazo, llevar a Venezuela y a toda Latino America hacia el >Socialismo del 21 Siglo<. Para nosotros esta claro que han habido importantes avanzes sociales desde la eleccion de Hugo Chavez (como ser los avanzes en la alfabetizacion de la poblacion o los programas de servicios medicos y sanitarios, para nombrar solo un par de ejemplos). Tambien vemos como positivo el papel que la >Revolucion Bolivariana< ha dado a Venezuela a nivel internacional, posicionandola como importante punto de resistencia al poderio del imperialismo y el sistema capitalista, y mas precisamente actuando de barrera contra la influencia de EEUU en Latinoamerica. A pesar de eso, nos parece correcto y hasta necesario criticar lo que vemos como puntos debiles de este proceso.

Por ejemplo, la posicion de lider casi supremo de Hugo Chavez es contradictoria a los propagados objetivos de fomentar la democracia y organizacion de base. El trato recibido por comunidades indigenas que residen en zones con valorosas materias primas tampoco es precisamente un gran ejemplo del respeto a las minorias. Y como ejemplo mas chocante, no nos parece aceptable lo que parece ser una creciente relacion de >frente anti-imperialista< entre Chavez y un antisemita y negacionista del holocausto como Ahmadinejad.

En el barrio 23 de enero, un barrio ya conocido por su intransingencia y su caracter de ejemplo en varios levantamientos Caraceños, vive y trabaja el Colectivo Alexis Vive. Sus militantes, en su mayoria jovenes, ven al colectivo como una organizacion de base de caracter Marxista-Leninista. Se orientan cerca del >materialismo scientifico< y con ello quieren llevar a cabo el proceso revolucionario del pais de la base hacia arriba. Mas alla de esto el Colectivo lleva a cabo trabajo barrial, organiza mitines, noches de cine y fiestas, se ocupa de limpiar y cuidar el barrio, etc.

Varios miembros del colectivo se encuentran a presente de gira por Alemania con el fin de contar sus experiencias e intercambiar opinions con izquierdistas de otros lugares.

Es possible una relacion critica con el >Chavismo

Jueves, 2. Nov. 2006 | 20h | T-Keller
www.puk.de/ali

Weitere Infos zum Colectivo findet ihr unter:

http://www.viva-venezuela.de/rundreise.htm
http://www.colectivoalexisvive.org/
Bottom Line