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Was geht ab?!

Pressemappe Hausdurchsuchung 05.12.2017

Pressemappe Hausdurchsuchungen 05.12.2017


 

Graffiti an der Stadthalle "Göttinger Polizisten schützen die Faschisten"

Am 12.11.2016 wurden AntifaschistInnen von Neonazis angriffen, die durch die Göttinger Polizei geschützt wurden

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Solidarität mit Oli!

50 Genoss_Innen senden Solidarität nach Dresden!

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Rote Hilfe

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SEA-WATCH

Erfahrungsbericht und Diskussion

Veranstaltung zur Situation an den europäischen Außengrenzen und zur Seenotrettung von Geflüchteten auf dem Mittelmeer.

Dienstag 13.12.2016 |19 Uhr

APEX | Burgstraße 46 | Göttingen

Travelling.Bureau | Sea-Watch | Refugees Welcome!

Sea-Watch: Seenotrettung auf dem MittelmeerAuf dem Mittelmeer sterben jeden Monat Menschen auf der Flucht beim Versuch das rettende europäische Festland zu erreichen. Die Schließung der sogenannten Balkanroute, der "EU-Türkei-Deal" und das Fehlen sicherer Fluchtwege haben die Situation dort noch verschärft. Allein in diesem Jahr verloren mindestens 4000 Migrant*innen auf dem Mittelmeer ihr Leben. 2016 ist damit das bislang tödlichste Jahr auf dieser Fluchtroute. Angesichts des Fehlens einer institutionalisierten Seenotrettung gründete sich 2014 die Organisation Sea-Watch um dem Sterben auf dem Meer nicht länger tatenlos zuzusehen und in Eigeninitiative den Menschen vor Ort zu helfen. Seitdem betreibt Sea-Watch zivile Seenotrettung und konnte so das Überleben mehrerer tausend Menschen sichern.

An Bord der Sea-Watch 2 war im Oktober diesen Jahres auch ein Arzt aus Göttingen an der ehrenamtlichen Rettungsmission beteiligt. Am 13. Dezember 2016 wird er von der Situation auf dem Mittelmeer und von seinen Erlebnissen während des Einsatzes berichten. Gezeigt werden vor und während der Veranstaltung im APEX auch Bilder der Gruppe Travelling.Bureau, die im Februar, März und Juli 2016 in Griechenland Geflüchtete unterstützt und ihre Lage vor Ort dokumentiert hat. Gemeinsam  mit dem Publikum wollen wir verschiedene Formen linken Aktivismus an den europäischen Außengrenzen diskutieren.

Aus Göttingen wurden bereits im September 2016 über 6.000 Euro an Sea-Watch gespendet. Während einer Spendengala des Göttinger Bündnis gegen Rechts wurde den Teilnehmenden einer gleichzeitigen Neonazi-Kundgebung am Bahnhofsvorplatz vorgerechnet, dass sie mit jeder Minute ihrer Anwesenheit unfreiwillig Spendengelder an Sea-Watch freigaben.  "Weiter so!“", "Haltet durch Kameraden!" und "Wenn das der Führer wüsste!" schallte es am 10.9.2016 süffisant dem kläglichen Häuflein des Neonazi-Freundeskreises entgegen.

https://Sea-Watch.org | #SafePassage

- Hilft vor Ort durch Rettung der Menschen aus Seenot und ihre Erstversorgung. Ein sicherer Weitertransport der Flüchtenden nach Europa wird in Zusammenarbeit mit anderen Instanzen sichergestellt.
- Informiert über die Situation auf dem Mittelmeer.
- Fordert eine internationale, institutionalisierte Seenotrettung mit eindeutigem Mandat und auf lange Sicht vor allem legale Einreisewege für Schutzsuchende.

Unseren Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier als pdf-Datei.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur und mit der Basisgruppe Medizin an der Universität Göttingen



Bottom Line