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Raus aus dem Geschlechterdschungel!

Im Rahmen des 8. März 2008 - dem Internationalen Frauenkampftag - hat die A.L.I. in Hannover, Berlin und Rostock jeweils eine Veranstaltung zum Thema Patriarchat und Feminismus gehalten.

Nach einer Einleitung zur Geschichte des 8. März wird dargestellt, in wie fern der Kampf gegen patriarchalische Strukturen in der Gesellschaft, aber auch innerhalb der Linken die Aufgabe Aller ist. Dabei werden die theoretischen Debatten in der feministischen Bewegung angerissen. Anhand von Bildern des Agit-Prop-Stücks, das am 8.3.2005 in Göttingen aufgeführt wurde, werden anschließend Themen wie geschlechtsspezifische Sozialisation, der Zusammenhang zwischen Patriarchat und Kapitalismus und gesellschaftlich konstruierte Zweigeschlechtlichkeit angerissen. Es folgt ein Teil zu dekonstruktivistischer und queerer Theorie, woran eine Positionierung der Gruppe zum Thema Femismus/ feministische Theorie und Praxis anschließt. Durch die Veranstaltung soll eine Diskussion zum Thema angestoßen werden, da sich gerade im Antifaspektrum nur wenige Gruppen mit Patriarchat und Feminismus auseinandersetzen.

Diese Veranstaltung fand 2005 bereits in Hildesheim und 2006 in Braunschweig und Hannover statt.

Am 8.März 2005 führte die A.L.I. ein Agit-Prop-Theater zum Thema in der Göttinger FußgängerInnenzone auf und begleitete die Aktion mit einer Veranstaltung, einer Party und einer inhaltlichen Broschüre, die zum 8.März 2007 überarbeitet wurde.

 


Veranstaltung der Antifa Aktion Hannover:

Do., 21. Februar 2008 | UJZ Korn | Kornstr. 28-30 | 20 Uhr | Hannover |

Am 8. März ist wie jedes Jahr der internationale Frauenkampftag. Wir nehmen dies als Anlass um uns mit den Themen Patriarchat und Frauenkämpfe zu beschäftigen. Alte und neuere Ansätze sollen dabei miteinander verglichen werden.

Nachdem der Streik von Textilarbeiterinnen in St. Petersburg anlässlich des Frauenkampftags 1917 zu weiteren ArbeiterInnenprotesten führte, die schließlich den Beginn der Februarrevolution auslösten, wurde der 8. März von der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1921 mit Bezug auf dieses Ereignis als fixes Datum festgelegt.
Natürlich hat sich heutzutage die Lebenssituation von Frauen, im Vergleich zum Anfang des letzten Jahrhunderts, zum Positiven verändert, doch ist der Themenbereich "Patriarchat und Feminismus" auch in der linken Bewegung ein umkämpftes Terrain.
Das Spannungsfeld zwischen feministischer Arbeit von und für Frauen, einer gemischtgeschlechtlichen Politik und einem dekonstruktivistischen Ansatz ist bis heute heiß umstritten. Problematischer ist jedoch, dass eine Auseinandersetzung und Positionierung zu den entsprechenden Fragestellungen in den meisten linken Gruppen und Initiativen - gerade auch im Antifaspektrum – ausbleibt.

Die ReferentInnen sind in der Antifaschistischen Linken International >A.L.I.< aus Göttingen aktiv. Die Gruppe brachte 2005 eine Broschüre zum damaligen Frauentag heraus. Fragen zu Themen wie Frauenkämpfe, Patriarchartskritik und Gendertrouble werden angerissen, diskutiert und die Bedeutung für die linke Praxis herausgearbeitet.

 


 

Veranstaltung der North East Antifascists [NEA] Berlin:

Mo., 3.März 2008 | Cafe Morgenrot | Kastanienallee 85 | 20 Uhr | Berlin |

Info- und Diskussionsveranstaltung zur Geschichte des 8.März, Funktion des Patriarchats und was wir als Linke damit zu tun haben. Mit Referent_Innen der Antifaschistischen Linken International [A.L.I.] aus Göttingen.

Außerdem: Plakatausstellung mit Plakaten rund um das Thema 8.März, Patriarchat und Repression.
Anschließend: Live-Minimal Elektro mit Nanday, diskutieren, chillen und veganes Buffet.

Wie wird Geschlecht in unserer Gesellschaft dargestellt? Sind Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität "naturgegeben"; oder wird dies konstruiert? Wie sieht das gewaltförmige, materielle Verhältnis des Patriarchats in unserer Gesellschaft aus? Wie kann eine Welt aussehen in der das Patriarchat überwunden ist und wie ist dies zu erreichen? Zu diesen und weiteren Fragen hat die A.L.I. im letzten Jahr, mit der
Neuauflage ihrer Broschüre "Kleine Reiseführerin durch den Geschlechterdschungel", ein Heft vorgelegt, das Antworten gibt, Fragen aufwürft und Lust auf mehr antipatriarchale Aktionen macht. Dabei
verzichtet die "Kleine Reiseführerin durch den Geschlechterdschungel" auf den erhobenen Zeigefinger und den typisch linken kryptischen Sprech, was sie leicht verständlich und sehr sympathisch macht.

In der Veranstaltung wird es um die Entstehung von Geschlechterbildern gehen, wie sie durch die Gesellschaft geprägt werden, den Zwang zu Heterosexualität und Zweigeschlechtigkeit und darum warum sich der Kapitalismus und das Patriarchat so gut verstehen. Das Theaterstück, das die A.L.I. anlässlich des internationalen Frauenkampftages 2005 in der Göttinger FußgängerInnenzone aufführte, dient hierbei als multimedialer roten Faden. Ergänz wird dies durch Verweise auf aktuelle und historische Debatten zu feministischer Theorie und Praxis.

Außerdem wird die Referentin der A.L.I. erläutern, in wiefern der Kampf gegen patriarchale Strukturen in der Gesellschaft, aber auch innerhalb der Linken die Aufgabe aller ist. Die A.L.I., als gemischtgeschlechtliche
Gruppe begibt sich damit mitten in das Spannungsfeld zwischen feministischer Arbeit von Frauen für Frauen und gemischtgeschlechtlicher Politik zum Thema. Ein seit jeher heiß umkämpftes Terrain!

 


 

Veranstaltung der offenen linken jugendgruppe limo Rostock und dem Antisexistischen Mittwochsplenum Rostock:

Di., 4.März 2008 | Café Median | Niklotstraße 5/6 | 19 Uhr | Rostock |

Die Antifaschistische Linke International, li*mo und das Antisexistische Mittwochsplenum
präsentieren:

"Raus aus dem Geschlechterdschungel!"

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Referentinnen der
Antifaschistischen Linken International >A.L.I.< (Göttingen).

Die Veranstaltung soll für antipatriarchale Themen sensibilisieren und gilt als Auftakt für
die am 8.März am Internationalen Frauenkampftag stattfindende Demonstration in Berlin.
Dort heißt es für die Freiheit von Andrea und gegen den Knast auf die Straße zu gehen
und gegen die uns täglich umgebenden sexistischen Strukturen auf zu begehren.
Ähnlich wie in der auf ihrer web-side: http://www.puk.de/ali/ befindlichen
“Kleinen Reiseführerin durch den Geschlechterdschungel” beziehen sich die Referentinnen
auf das gesellschaftlich getragene Konstrukt der Zweigeschlechtlichkeit, den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Patriarchat sowie die Botschaft der queer. Den kritischen Grundtenor des Abends bildet neben den vielseitigen Facetten, die klassische Definition des Patriarchats, nämlich die der Geschlechterunterdrückung, insbesondere der Frauenunterdrückung oder Männerherrschaft.

Wie die A.L.I . und der Frauenblock der Andrea-Demo unterstreichen auch wir, “dass Gesellschaftliche Veränderungen zu formellen Gleichbehandlungen geführt haben, wie dem Wahlrecht für Frauen und einzelne Forderungen der diversen Frauenbewegungskämpfe erfüllt wurden. Dennoch konnten alle diese Bemühungen bisher wunderbar in das kapitalistische, patriarchale System integriert werden.” “Problematisch ist zudem, dass eine Auseinandersetzung und Positionierung zu den entsprechenden Fragestellungen in den meisten linken Gruppen und Initiativen - gerade auch im Antifaspektrum -ausbleiben.” “Ein antisexistisches Selbstverständnis gehört zwar in linken Projekten inzwischen beinahe zum Standard, wird jedoch kaum mit Inhalten gefüllt. Kein Thema sorgt in der Szene für so viel Unmut und Unbehagen wie das Thema Sexismus und Patriarchat. Gerade, wenn es um Themen wie sexuelle Übergriffe, Vergewaltigungsvorwürfe,Grenzüberschreitungen, Mackerverhalten bei Plena etc. geht, scheiden sich spätestens an der Stelle die Geister. Und dabei müssen Frauen immer noch um jeden Quadratmillimeter Raum kämpfen, müssen begründen, diskutieren, argumentieren, sich verteidigen. Geschlechtsspezifische Machtverhältnisse werden zudem in der Linken wahlweise als Nebenwiderspruch (Wir haben jetzt aber echt wichtigeres zu tun) abgetan, empört verleugnet (Wir sind doch keine Sexisten!) oder (auch ich fördere eine Frau) paternalistisch zugedeckt.”

Um dies zu verändern und sexistisches Verhalten in den eigenen Gruppen aufzubrechen,
kommt zu unserer Veranstaltung am 4.3. ins Café Median in der Niklotstraße 5/6.
Um 19Uhr gehts los und es erwartet euch neben Input, Diskussion und sympathischen
Menschen auch ne lecker Vokü !!!

Für eine herrschafts-freie Gesellschaft!

Wenn patriarchale Strukturen nicht angegriffen werden, wird diese Forderung Utopie bleiben.

KAMPF DEM PATRIARCHAT!
KAMPF DEM STAAT UND DER REPRESSION!
BILDET BANDET! BILDET BLÖCKE! BILDET REIHEN!
WIDERSTÄNDIG UND LEBENDIG GEGEN SEXISMUS, KAPITALISMUS, RASSISMUS


Bottom Line