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Was geht ab?!

Pressemappe Hausdurchsuchung 05.12.2017

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Graffiti an der Stadthalle "Göttinger Polizisten schützen die Faschisten"

Am 12.11.2016 wurden AntifaschistInnen von Neonazis angriffen, die durch die Göttinger Polizei geschützt wurden

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Solidarität mit Oli!

50 Genoss_Innen senden Solidarität nach Dresden!

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Rote Hilfe

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Die >A.L.I.< hat zur Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 18. Juni 2005 in Braunschweig eine Infoveranstaltung mit dem Antifa Plenum Braunschweig am 15. Juni 2005 in Göttingen organisiert. Unseren Flyer dazu findet Ihr hier:

Den Naziaufmarsch am 18. Juni in Braunschweig stoppen!
Faschisten bekämpfen! Am 3. September in Oldenburg und am 29. Oktober 2005 in Goettingen.

Neonazis der NPD-Niedersachsen und so genannte "Freie Nationalisten" wollen am 18. Juni 2005 einen Aufmarsch in Braunschweig durchführen.

Während einer Informationsveranstaltung am 15. Juni im Göttinger DGB-Haus werden AktivistInnen des Antifa Plenums und der Jugend Antifa Aktion Braunschweig über den aktuellen Stand der Gegenaktionen berichten. Im Anschluss informiert die Antifaschistische Linke International >A.L.I< über den notwendigen Widerstand gegen einen in Göttingen am 29. Oktober 2005 geplanten Naziaufmarsch und über Neonazistrukturen in Südniedersachsen.

Flyer aus Braunschweig Die angekündigten faschistischen Aufmärsche stehen in einer Reihe von Aktivitäten der NPD in Niedersachsen unter dem Motto "Sozialabbau, Rentenklau, Korruption - Nicht mit uns!". Am 2. April 2005 marschierten bereits 306 Faschisten in Verden. Mit dabei waren auch mindestens fünf Mitglieder der Kameradschaft bzw. NPD-Göttingen. Bevor der Nazi-Wanderzirkus Ende Oktober in Göttingen einzukehren gedenkt, plant die NPD ihre Auftritte außer am 18. Juni in Braunschweig, auch am 3. September in Oldenburg.
Das Vorgehen der niedersächsischen NPD ist nicht neu. Bereits in den Jahren 2003 und 2004 tingelten die Kameraden durch Hannover, Lüneburg, Braunschweig, Osnabrück und Wilhelmshaven, um ihre rassistische Kampagne "Heimreise statt Einwanderung" auf die Straße zu tragen. Dem stellten sich jeweils tausende AntifaschistInnen entgegen. So auch in Braunschweig am 18.10.2003. Nach einer spontanen Demonstration im Anschluss an eine antifaschistische Kundgebung mit etwa 2.500 Menschen, blockierten hunderte AntifaschistInnen an verschiedenen Stellen immer wieder die Aufmarschroute der Neonazis. Die NPD musste dadurch zunächst ihre Route ändern, nach weniger als 1/3 ihrer ursprünglich genehmigten Strecke wurde der Aufmarsch abgebrochen und die Faschisten von der Polizei zurück zu ihrem Ausgangspunkt geleitet. "Wir konnten nicht die komplette Route freihalten und befürchteten eine erhebliche Konfrontation", erklärte die Polizei gegenüber der Presse. Wie anderenorts häufig auch, konnte der Aufmarsch von kaum 170 Nazis überhaupt nur stattfinden, weil er von einem Großaufgebot der Polizei beschützt und durchgesetzt wurde.
Während der "Zwischenkundgebung" sprachen auch Stephan Pfingsten und Martin Gotthardt aus Göttingen, bis Ende 2004 Mitglieder im niedersächsischen NPD-Landesvorstand. In seiner damaligen Funktion als Landespressesprecher der Partei verschickte Pfingsten aus Göttingen NPD-Presseinformationen betreffend der Naziaufmärsche in Braunschweig und Hannover. Neben diesen beiden umtriebigen NPD-Kadern nahmen noch mindestens sechs weitere Neonazis aus Göttingen und der Region am Naziaufmarsch im Oktober 2003 in Braunschweig teil.

Das Bündnis gegen Rechts in Braunschweig mobilisiert ab 10.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem John-F.-Kennedy-Platz mit anschließender Demonstration. Das breite Bündnis, an dem neben Gewerkschaften und SchülerInnen auch das Antifaschistische Plenum Braunschweig beteiligt ist, ruft "alle Menschen" dazu auf, "sich mit ihren Mitteln und Protestformen an den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen" und "genau dort zu protestieren, wo sie marschieren". In diesem Sinne rufen auch wir dazu auf, am 18. Juni 2005 aus Göttingen nach Braunschweig zu fahren und sich den Nazis dort in den Weg zu stellen. Zeigen wir NPD und "Freien Nationalisten" schon jetzt was sie erwartet, wenn sie am 3. September nach Oldenburg und am 29. Oktober nach Göttingen kommen wollen!

Achtung! Faschisten wollen am 29. Oktober 2005 durch Goettingen
marschieren! Der NPD-Landesverband Niedersachsen plant für den 29. Oktober 2005 einen Neonaziaufmarsch in Göttingen. Unterstützung holt sich die Partei dafür getreu der neuen "Nationale Volksfront"-Linie und sicher auch auf Grund eigener personeller Schwächen durch "regionale freie Nationalisten". Die Antifaschistische Linke International >A.L.I..< ruft alle antifaschistischen Kräfte dazu auf, bereits jetzt aktiv zu werden, um einen Naziaufmarsch in Göttingen schon im Vorfeld politisch zu verhindern.
Achtet auf weitere Ankuendigungen! Werdet aktiv! Organisiert Euch!

Infoveranstaltung mit dem Antifa Plenum Braunschweig und der Antifaschistischen Linken International >A.L.I.<. Aktuelle Infos zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 18. Juni in Braunschweig und zu Neonazistrukturen in Südniedersachsen.

Mittwoch, 15. Juni 2005, 19.00 Uhr, DGB Haus, Obere Masch 10, Göttingen.

Was dann am 18. Juni 2005 in Braunschweig los war könnt ihr hier nachlesen.
Bottom Line