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Wie die Antifa nach Göttingen kam

Veranstaltung mit Bernd Langer (KuK)

Über 60 Menschen besuchten am 9.12.2011 eine Veranstaltung zur Geschichte der autonomen Antifabewegung mit Bernd Langer in Göttingen. Im Eingangsbereich des Roten Zentrums empfing die BesucherInnen ein Polizeihampelmann. Dieser Nachbau war ebenso wie andere Originalstücke ehemaliger AgitProp-Aktionen Teil der Ausstellung "25 Jahre Hass auf die Polizei".  Während einer Pause und im Anschluss an den Vortrag gab es Getränke an Molotows' Cocktailbar.

Ende der 1970er Jahre, in der Zeit zerfallender K-Gruppen, traten alte und neue Nazis verstärkt auf den Plan. Gleichzeitig entstand aus einer militanten, undogmatischen Bewegung die Antifa. Zu den Meilensteinen dieser Entwicklung zählen die großen Mobilisierungen gegen das NPD-Deutschlandtreffen in Frankfurt/Main 1978, 1979 und 1980. Diese und ähnliche Verhinderungsaktionen führten zur Zusammenarbeit unterschiedlicher politischer Strömungen und vielerorts zur Gründung von antifaschistischen Initiativen. Demgegenüber fanden sich Autonome zunächst kaum in diesen Strukturen. Doch schließlich wurde Antifa in den 1990er Jahren zu einem beherrschenden Thema und zu einer neuen außerparlamentarischen, strömungsübergreifenden und praxisorientierten Basisbewegung.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wie hat sich die Entwicklung im Detail abgespielt, welche Initiativen waren erfolgreich und warum?

Bernd Langer, Mitbegründer des antifaschistischen Arbeitskreises Bad Lauterberg, Mitglied der ersten Antifa-Gruppe in Göttingen und beteiligt an der norddeutschen Antifa-Koordination in den 1980er Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative KuK (Kunst und Kampf), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher zum Thema.

Weitere Infos: www.kunst-und-kampf.de

 

Bernd Langer hat in den letzten Jahren regelmäßig bei Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten der Geschichte antifaschistischen Widerstands referiert und diskutiert. Mehr dazu könnt ihr beispielsweise hier nachlesen: revolutionärer Antifaschismus | 20. Todestag von Conny WessmannRevolution und bewaffnete Aufstände 1918-1923 | 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstands

 

Einige Plakat-Motive der Initiative Kunst und Kampf KuK findet ihr im Archiv der Internetseite ehemaligen Autonomen Antifa (M). Einige der Plakate werden während der Ausstellung am 9. Dezember 2011 im Roten Zentrum zu sehen sein, zum Teil werden diese dort auch zum Verkauf angeboten.

Wie die Antifa nach Göttingen kam

 

Ende der 70er Jahre, in der Zeit zerfallender K-Gruppen, traten alte und neue Nazis verstärkt auf den Plan. Gleichzeitig entstand aus einer militanten, undogmatischen Bewegung die Antifa.

Zu den Meilensteinen dieser Entwicklung zählen die großen Mobilisierungen gegen das NPD-Deutschlandtreffen in Frankfurt/Main 1978, 1979 und 1980. Diese und ähnliche Verhinderungsaktionen führten zur Zusammenarbeit unterschiedlicher politischer Strömungen und vielerorts zur Gründung von antifaschistischen Initiativen.

Demgegenüber fanden sich Autonome zunächst kaum in diesen Strukturen. Doch schließlich wurde Antifa in den 90er Jahren zu einem beherrschenden Thema und zu einer neuen außerparlamentarischen, strömungsübergreifenden und praxisorientierten Basisbewegung.

 

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wie hat sich die Entwicklung im Detail abgespielt, welche Initiativen waren erfolgreich und warum?

 

Veranstaltung mit Bernd Langer (KuK)

 

Freitag, 9. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Rotes Zentrum Göttingen, Lange-Geismar-Straße 2-3

 

Mit Plakatausstellung, geöffnet ab 18.30 Uhr, im Anschluss M-Cocktailbar

 

Bernd, Mitbegründer des antifaschistischen Arbeitskreises Bad Lauterberg, führendes Mitglied der ersten Antifa-Gruppe in Göttingen und aller folgenden, ebenso beteiligt an der norddeutschen Antifa-Koordination in den 80er Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative KuK (Kunst und Kampf), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher zum Thema. Weitere Infos: www.kunst-und-kampf.de

 

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Göttingen und ALI (Antifaschistische Linke International), Unterstützer: Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen sowie

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