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Es gilt die Tat!

Am 19. März 2011 fand in Göttingen die Veranstaltung "Es gilt die Tat!" zum 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstands mit Bernd Langer statt.

Mit dieser Veranstaltung wurde zugleich das "Rote Foyer" in der Lange-Geismar-Str. 2 eröffnet. Zur kleinen inoffiziellen Einweihung gab es nicht nur einen roten Teppich und eine Antifa-Fahne an der Hauswand, sondern auch Molotow's Cocktail-Bar für ausgelassene Stimmung. Knapp 30 Menschen haben dem Vortrag Bernd Langers zugehört. Hinterher haben etwa 50 Leute zusammen gefeiert. Ein Feuerwerk sorgte für einen runden Abschluss.

Im März 1921 kam es im Industriegebiet um Halle/Merseburg und dem Mansfelder Land (heute Sachsen-Anhalt mit angrenzenden Gebieten Thüringens und Sachsens) zum letzten großen bewaffneten Aufstand in Deutschland. In der DDR galt dieses Ereignis als bedeutende historische Tat, freilich nur in der sehr eigenwilligen Interpretation der SED. Heute hingegen kommt der Aufstand in der Geschichtsschreibung kaum noch vor – was politisch erklärbar ist, liegt dieses linksradikale Ereignis doch quer zu vielen gesellschaftlichen Entwicklungen. Es geht um Gestalten wie Max Hoelz oder Karl Plättner, die erklärte Feinde des Kapitalismus waren und nicht von Parteilinken vereinnahmt werden können. Als Folge des Mitteldeutschen Aufstands initiierte die damalige Rote Hilfe Deutschlands (RHD) Kampagnen für die Freilassung Max Hölz'.

Bernd Langer forscht bereits seit Jahren zu den Ereignissen dieser Zeit und hat es sich zum 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstands zur Aufgabe gemacht, dessen Hintergründe zu erhellen und seine Protagonisten vorzustellen.

Eingang des Roten Foyers Es gilt die Tat! Vortrag von Bernd Langer Es gilt die Tat! Vortrag von Bernd Langer Molotows Cocktailbar Infotisch mit Ölgemälde von Bernd Langer

Die Veranstaltung mit Bernd Langer zum 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstands fand in Göttingen einen Tag nach dem 18. März - dem Kampftag für die Freiheit der politischen Gefangenen statt. Bernd Langer legte in seinem Vortrag daher auch einen Schwerpunkt auf die Versuche der Gefangenenbefreiung und der Amnestiekampagne für Max Hoelz und andere Gefangenen der Märzkämpfe. Mehr Infos zum 18. März 2011 findet Ihr auf der Internetseite der Roten Hilfe.

Zur Kampagne zum 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstands findet Ihr hier weitere Materialien:

Radiobeitrag
| Plakat | Lied | Artikel junge Welt

Weitere Informationen findet Ihr auf der Internetseite von Kunst und Kampf (KuK)

)Im März 1921 kam es im Industriegebiet um Halle/Merseburg und dem Mansfelder Land (heute Sachsen-Anhalt mit angrenzenden Gebieten Thüringens und Sachsens) zum letzten großen bewaffneten Aufstand in Deutschland. In der DDR galt dieses Ereignis als bedeutende historische Tat, freilich nur in der sehr eigenwilligen Interpretation der SED. Heute hingegen kommt der Aufstand in der Geschichtsschreibung kaum noch vor – was politisch erklärbar ist, liegt dieses linksradikale Ereignis doch quer zu vielen gesellschaftlichen Entwicklungen. Es geht um Gestalten wie Max Hoelz oder Karl Plättner, die erklärte Feinde des Kapitalismus waren und nicht von Parteilinken vereinnahmt werden können.

 

Bernd Langer forscht bereits seit Jahren zu den Ereignissen dieser Zeit und hat es sich zum 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstandes zur Aufgabe gemacht, dessen Hintergründe zu erhellen und seine Protagonisten vorzustellen.

Bottom Line