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Rote Hilfe

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1. Mai 2009

Friedland, 1.5.2009 Weltweit sind am 1. Mai 2009 tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für bessere Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und Unterdrückung oder gleich für die Überwindung des Kapitalismus zu streiten. Vielerorts kam dabei es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. In Deutschland ging es u.a. auch darum, die dreisten Aufmarschversuche von Neonazis zu verhindern.

Am 1. Mai haben knapp 100 AntifaschistInnen gegen einen Aufmarschversuch von Neonazis in Friedland demonstriert. Die etwa 30 Faschisten waren nach gescheiterten Neonaziaufmärschen in Norddeutschland mit ihren PKWs nach Friedland gereist, um hier, eine Woche vor ihrem geplanten Aufmarsch in Friedland, zu provozieren.

1. Mai heißt Klassenkampf statt Vaterland!Friedland, 1.5.2009
Weltweit sind am 1. Mai 2009 tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für bessere Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und Unterdrückung oder gleich für die Überwindung des Kapitalismus zu streiten. Vielerorts kam dabei es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. In Deutschland ging es u.a. auch darum, die dreisten Aufmarschversuche von Neonazis zu verhindern.


Neben den üblichen Gewerkschaftsveranstaltungen fanden auch in Deutschland in vielen Städten revolutionäre 1. Mai-Demos statt, so etwa in Berlin oder Nürnberg.


Karl Marx with a crazy party hutDer Plan der Faschisten, am 1. Mai 2009 einen Neonaziaufmarsch in Hannover durchzuführen ist gescheitert. Der Aufmarsch blieb nach angekündigten antifaschistischen Protesten verboten. Bei einer faschistischen Ersatzveranstaltung in Rotenburg/Wümme griffen Neonazis die Gewerkschaftskundgebung des DGB an, mehrere hundert autonome AntifaschistInnen demonstrierten in Verden. Weitere Informationen findet ihr bei der Antifa Aktion Hannover www.mai-hannover.de.vu

Am 1. Mai haben knapp 100 AntifaschistInnen gegen einen Aufmarschversuch von Neonazis in Friedland demonstriert.
Die etwa 30 Faschisten waren nach gescheiterten Neonaziaufmärschen in Norddeutschland mit ihren PKWs nach Friedland gereist, um hier, eine Woche vor ihrem geplanten Aufmarsch in Friedland, zu provozieren.

Unsere Presseerklärung zum versuchten Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Friedland
könnt ihr hier nachlesen.


Infoveranstaltung

Göttingen: Infoveranstaltung zum 1. MaiAn der gemeinsamen Infoveranstaltung der ver.di-Jugend und der A.L.I. am 20. April 2009 nahmen über 50 Menschen teil. Die ver.di-Jugend referierte zur Geschichte des 1. Mai. Die Rote Hilfe informierte über Verhalten auf Demonstrationen und solidarischen Schutz vor staatlichen Repressionen. Die Antifa Aktion Hannover stellte den aktuellen Stand der Neonaziaufmarschpläne, der Polizeikonzepte und antifaschistischer Gegenaktionen vor. Die A.L.I. rief dazu auf, am 1. Mai 2009 gemeinsam mit dem Zug nach Hannover zu reisen. Besonderes Highlight des runden Abends im DGB-Haus war der erstmalige Aufrtritt von Molotow's Cocktailbar. Mit den beiden eigens kreierten Cocktails "Danke Sowjetsoldatin" und "Spacibo" wurde sich fröhlich zugeprostet, zum Abschuss der "Stalinorgel" (sechs Wodkashots) kam es hingegen zunächst selten.

Unseren Aufruf zum 1. Mai 2009 könnt ihr hier nachlesen.



... aus dem Aufruf der A.L.I. zu den antifaschistischen Aktionen gegen die angekündigten Neonaziaufmärsche am 1. Mai 2009 in Hannover und am 9. Mai 2009 in Friedland/Göttingen. Den gesamten Aufruf könnt ihr hier nachlesen.

wildplakatiert: 1. Mai 2009 HannoverAusgewähltes Ziel der Neonaziroute war der traditionelle ArbeiterInnen- und  MigrantInnenstadtteil Hannover-Linden. Angesichts der Zerschlagung der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung im deutschen Faschismus; angesichts des Terrors der Neonazis gegen Migrant-Innen war dieser Aufmarschversuch eine besondere Provokation. Aber auch darüber hinaus geht von der sozialen Demagogie der Faschisten eine ernstzunehmende Gefahr aus. Seit Jahren bemüht sich die Neonaziszene, die soziale Frage mit einem Antikapitalismus von rechts zu beantworten. Der von ihnen propagierte dritte Weg, vermeintlich jenseits von Kapitalismus und Kommunismus, nimmt lediglich die abstrakten Seiten des Kapitalismus, jene der Finanzwirtschaft, als problematisch wahr und schreibt sie antisemitisch den Jüdinnen und Juden zu. Die alltägliche Ausbeutung durch Lohnarbeit im Kapitalismus, die Erniedrigung sämtlicher Lebensbereiche zu Warenverhältnissen und die un-überwindlichen Klassenwidersprüche innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft verschleiern die Faschisten hingegen hinter ihrer Idee der Volksgemeinschaft.
Gerade in einer Situation wie der gegenwärtigen, in welcher der krisenhafte Kapitalismus mehr und mehr Menschen existentiell bedroht, bieten sich den Neonazis mit ihrer Ideologie zahlreiche Anknüpfungspunkte in der Mitte der Gesellschaft.
Langfristig ist daher die beste Abwehr gegen die Faschisten eine klassenkämpferische Politik und Kultur, die die Idee von einer solidarischen Gesellschaft jenseits des Kapitalismus in konkreten Kämpfen vermittelt. Am 1. Mai gilt es, den Neonazis die Möglichkeiten zu nehmen, öffentlich aufzutreten, für ihre verbrecherische Ideologie zu werben und ihre GegnerInnen einzuschüchtern. Daher beteiligen wir uns an den antifaschistischen Aktionen am 1. Mai 2009 in Hannover. Gemeinsam mit Gewerkschaftskolleginnen und -Kollegen, Genossinnen und Genossen, autonomen Antifaschistinnen und Antifaschisten werden wir den Faschisten die Straße zur Hölle machen!


Medienberichterstattung

Presseinformation der A.L.I. vom 2. Mai 2009. Die Presseinfo könnt ihr hier auch als pdf-Datei runter laden.

100 Menschen gegen Aufmarschversuch in Friedland am 1. Mai

Am 9. Mai: "Neonaziaufmarsch in Friedland mit allen Mitteln verhindern!"

am 1. Mai haben knapp 100 AntifaschistInnen gegen einen Aufmarschversuch von Neonazis in Friedland demonstriert. Die etwa 30 Faschisten waren nach gescheiterten Neonaziaufmärschen in Norddeutschland mit ihren PKWs nach Friedland gereist, um hier, eine Woche vor ihrem geplanten Aufmarsch in Friedland, zu provozieren.

An der Neonaziaktion beteiligten sich u.a. Mitglieder der NPD-Göttingen und der "Kameradschaft Eichsfeld". Beteiligt war auch Marco Borrmann, der 30-jährige ist führendes Mitglied der "Kameradschaft Northeim". Im Januar 2009 verlor Borrmann nach einem antifaschistischen Outing seinen Job als Schulassistent am Max-Planck-Gymnasium in Göttingen. Unter den beteiligten Mitgliedern der Kameradschaft "Burschenschaft Thormania" aus Braunschweig befand sich Sören Högel. Högel stammt ursprünglich aus Bad Lauterberg im Harz und organisierte in der Gastwirtschaft seiner Eltern "Odertaler Kutscherstuben" mehrfach Rechtsrockkonzerte.

Die umfangreichen Waffenfunde bei Neonazis im Dezember 2008 und Januar
2009 belegen ebenso wie diese neuerliche Neonaziprovokation, dass die während der Bürgerversammlung am 23.4.2009 in Friedland verbreitete Version des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Göttingen und Südniedersachsen seien "weiße Flecken auf der Karte des Rechtsextremismus", falsch sind. "Hierbei handelt es sich nicht um Ausrutscher", kommentierte eine A.L.I.-Sprecherin die Falschmeldungen des VS, "die Neonaziszene wird seit Jahren aus dem Niedersächsischen Innenministerium protegiert, die Bedrohungen, die von ihr ausgehen, geleugnet oder herunter gespielt".

Für den 9. Mai mobilisiert die Göttinger Antifagruppe dazu, ab 9.00 Uhr nach Friedland zu reisen: "Wir unterstützen den Aufruf des Göttinger Bündnis gegen Rechts und rufen dazu auf, den Neonaziaufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern!"
Bottom Line