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Was geht ab?!

Graffiti an der Stadthalle "Göttinger Polizisten schützen die Faschisten"

Am 12.11.2016 wurden AntifaschistInnen von Neonazis angriffen, die durch die Göttinger Polizei geschützt wurden

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Plakat Yallah Ausstellung

Yallah über die Balkanroute Ausstellung
10.11. - 26.11 im Haus der Kulturen

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Solidarität mit Oli!

50 Genoss_Innen senden Solidarität nach Dresden!

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Graffiti an der Stadthalle "Göttinger Polizisten schützen die Faschisten"

1 Jahr später: Neonaziangriff unter Polizeischutz

Am Samstag, den 12. November 2016, kündigte der faschistische "„Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“" an eine Kundgebung am Albaniplatz in Göttingen abhalten zu wollen und zur gleichen Zeit in Duderstadt einen erneuten Aufmarschversuch zu unternehmen. Die Neonazis tauchten in Göttingen gar nicht erst auf. Eine kluge Entscheidung, denn 500 AntifaschistInnen versperrten alle Anreisewege mit insgesamt 4 Blockaden. Nachdem alle Kundgebungen bereits vorbei waren, ermöglichte und unterstützte die Polizei einen Angriff bewaffneter Neonazis auf AntifaschistInnen in Göttingen.

In unserer Pressemitteilung vom 12. November 2016 schilderten wir:

Zwei AntifaschistInnen wurden durch den Angriff verletzt und mit einem Rettungswagen abtransportiert. Die Besatzung des gegenwärtigen Streifenwagens griff selbst dann nicht ein, als die Neonazis auf einen am Boden liegenden Antifaschisten mit einer Eisenkette einschlugen. Auch die eintreffende Verstärkung ging ausschließlich gegen die AntifaschistInnen vor und sorgte damit dafür, dass die Neonazis weiter zuschlagen konnten. Nur durch das Eingreifen hinzukommender AntifaschistInnen konnten die Beamten zu einer räumlichen Trennung von Neonazis und Verletzen gezwungen werden.

Heute - ein Jahr nach dem Angriff - wird offensichtlich, dass weder mit einer öffentlichen Aufarbeitung der Rolle der Polizei, noch mit einer Verurteilung der Neonazis für die Körperverletzung zu rechnen ist. Erst im Januar eröffnete die Göttinger Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen 6 Mitglieder des FKTN wegen der Bildung einer bewaffneten Gruppe, dass inzwischen gegen 3 der Beschuldigten eingestellt wurde.

Es wird erneut offensichtlich:

Der deutsche Staat hat kein Interesse an der Verfolgung rechter Straftäter - Antifaschistischen Widerstand und Selbstschutz müssen wir selbst organiseren!

Wir dokumentieren an dieser Stelle wie wir diese Kritik auch am Tatort, der Göttinger Stadthalle, vorgefunden haben.

 

 

 

 

Bottom Line